Pilgerherberge und Begegnungsstätte am Zittauer Jakobsweg
Wer immer in guter Absicht diese Schwelle betritt, er sei uns willkommen.

Versickerungsgrube
 

Anlegen einer Versickerungsgrube (03.04.2012)

Weil die Blockstube des Pilgerhäusls am tiefsten Punkt liegt, ist immer die Gefahr gegeben, dass das Oberflächenwasser in das Haus eindringt. Deswegen wird gegenwärtig das Gelände am Pilgerhäusl abgesenkt. Auf der angrenzenden Wiese legt die Baufirma Dehmel aus Hirschfelde eine Versickerungsgrube an, die das gefasste Oberflächenwasser aufnehmen soll.

Verdichten des Glasschotters im Flur
 

Fußbodendämmung im Flur (03.04.2012)

Pünktlich vor der Ausstellung zu den Osterbräuchen baute die Firma Vass aus Großschönau die Fußbodendämmung im Flur ein. Wie schon in der Blockstube kam Glasschotter, ein natürlicher Baustoff, zum Einsatz. Das Material muss gut verdichtet werden, bevor der weitere Fußbodenaufbau erfolgen kann.

Blitzschutzleitungen an der Westseite des Pilgerhäusls
 

Verlegen der Blitzschutzleitungen (02.04.2012)

Rund um das Pilgerhäusl werden Blitzschutzleitungen verlegt und mit den bereit montierten Blitzableitern auf dem Dach verbunden. Bei diesem Blitzschutz findet das Prinzip des Faradayschen Käfigs Anwendung: Es werden leitfähige Drähte rund um das Haus verlegt, die ähnlich wie die Karosse des Autos den Innenraum elektrisch abschirmen.

Aushub des Leitungsgrabens
 

Verlegen der Leitungen für die Erdwärmegewinnung (30.03.2012)

Um die Erdwärme vom Boden zur eigentlichen Heizung zu leiten, müssen Leitungen verlegt werden. Mit diesen Arbeiten wurde die Baufirma Dehmel aus Hirschfelde beauftragt.

Gewölbe im Flur mit ersten Verfugungen
 

Stabilisierung des Gewölbes (30.03.2012)

Die Standfestigkeit des Gewölbes ist an einigen Stellen gefährdet. Deshalb erfolgt eine so genannte Vernadelung, um senkrecht zur Wandoberfläche wirkende Zugkräfte aufzunehmen. Dabei werden gerippte Stahlanker eingesetzt und vermörtelt.

Erdbohrung auf der Wiese beim Pilgerhäusl
 

Erdbohrung für die Wärmegewinnung (17./18.1.12)

Die milde Witterung im Januar machte es möglich, dass im Winter die Bohrungen für die spätere Erdwärmegewinnung vorgenommen werden konnten. Die Firma Erdwärme und Brunnenbau Kunze aus Gröditz bei Weißenberg bohrte zwei Löcher je 125 Meter in die Tiefe und brachte dort die Erdsonden ein. Die Nutzung von Erdwärme funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Kühlschrank, allerdings mit ungekehrter Wirkungsweise. Die Sonde nimmt mit einer Wärmeträgerflüssigkeit die Erdwärme in der Tiefe auf und bringt sie zur Wärmepumpe, wo die Temperatur je nach Bedarf für die Heizung erhöht wird.

weitere Fotos von der Erdbohrung

 

Bau der Nottreppe (22.12.11)

Kurz vor Weihnachten begann die Firma Dehmel aus Hirschfelde mit dem Bau der Treppe, die dem Pilgerhäusl später einmal als zweiter Notausgang dienen wird. Ursprünglich war es angedacht, diese Treppe außen an der Westseite anzubringen - so wie man es von vielen öffentlichen Gebäuden kennt. Doch der Architekt Knut Wolf hatte noch einen besseren Einfall: Er verlegte die Treppe nach innen. Dadurch gehen zwar ein paar Quadratmeter an Nutzraum verloren, aber dafür wird die Westfassade nicht durch einen Fremdkörper entstellt.

 

Abschluss der Ausschachtungsarbeiten (15.12.11)

Die umfangreichen Ausschachtungsarbeiten im Erdgeschoss des Pilgerhäusls konnten im Dezember abgeschlossen werden. Unzählige Container mit Aushub wurden gefüllt. Hier im Bild der ehrenamtlicher Helfer Frank Kaiser aus Zittau.

 

Arbeiten am Fachwerk im Obergeschoss (29.11.11)

Seit einem Monat hilft Herr Kellerhals als ehrenamtlicher Helfer beim behutsamem Entfernen der Farbschichten am Fachwerk des Obergeschosses. Durch die verschiedenen Farben und die rauhen Balken ist diese Arbeit sehr mühsam.

Rita, Tina, Alexandra, Lydia, Theresa, Hanna, Rosanna, Lorenz
 

Baustelleneinsatz der kath. Jugend Löbau (19.10.11)

Eine außergewöhnliche Hilfe erhielt das Pilgerhäusl am 19. Oktober 2011. Acht Jugendliche der kath. Pfarrei Löbau reisten an, um bei der Sanierung des alten Umgebindehauses mitzuhelfen. Schnell tragen sie eigene Vorstellungen zusammen, wie das Pilgerhäusl einmal aussehen sollte. "Geborgenheit müsste es ausstrahlen", meint die 15-jährige Alexandra. Die anderen pflichten ihr bei: Die Pilger sollen sich wohlfühlen und gute Erinnerungen mitnehmen.

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Abschleifen der Holzdecke in der Blockstube (13.9.11)

Uwe Nichterwitz und Jeannette Gosteli haben damit begonnen, die Holzdecke in der Blockstube abzuschleifen. Zuvor war der alte Farbanstrich mühevoll mit Heißluftfön und Spachtel von Christian Kretschmer grob entfernt worden. Das Ergebnis der Ehrenamtlichen kann sich sehen lassen: Die Holzdecke bekommt Schritt für Schritt ihren wunderschönen warmen Farbton zurück.

 

Entfernen des Fußbodens im Gewölbe (13.9.11)

Gegenwärtig wird im Gewölbe der alte Betonfußboden von ehrenamtlichen Helfern entfernt und der Untergrund 30 cm tief ausgeschachtet. Anschließend soll - wie in der Blockstube - Glasschotter als Wärmedämmung eingebaut werden.

 

Einbau der Wärmedämmung in der Blockstube (7.9.11)

Nachdem alle Rohre verlegt waren, konnte der Glasschotter als Dämmschicht des Fußbodens in der Blockstube eingebracht werden. Zuvor wurden auch die Fundamentsteine von Innen mit Glasschotterplatten versehen. Anschließend folgte die Einbringung einer Betonschicht als Grundlage für die späteren Holzdielen. Mit diesen Arbeiten wurde die Firma Vass aus Großschönau beauftragt.

weitere Fotos zum Fußbodenaufbau in der Blockstube

 

Absenken des Außengeländes (18.8.11)

Mitte August wurde damit begonnen, das Außengelände vorsichtig abzutragen. Die letzten starken Regenfälle zeigten deutlich, wie notwendig sich diese Maßnahme macht. Weil die Blockstube der tiefste Punkt ist, sammelt sich dort das Regenwasser. Die ehrenamtlichen Helfer Herr Kaiser (rechts) und Herr Jentzsch (links) bergen derzeit das alte Pflaster. Später wird das Gelände weiter abgesenkt und eine Sickergrube auf der Wiese neben der Kirche angelegt.

 

Ausschachten der Fußböden in Küche, WC und Technikraum (11.8.11)

Ehrenamtliche Helfer schachten derzeit die Fußböden im Erdgeschoss aus, um später Glasschotter als Dämmung einzubringen. Gleichzeitig werden Schutzrohre für die spätere Heizung verlegt. Als problematisch erweist sich die unzulängliche Gründung der Wand in der Blockstube. Das machte eine eine Nachgründung erforderlich.

weitere Fotos vom Bearbeiten der Fußböden

 

Einbau der beschnittenen Granitsockel (21.7.11)

Nach der Nachgründung der Umgebindeständer konnte die Notabstützung von der Zimmerei Peter Müller & Sohn wieder entfernt werden. Anschließend wurden die beschnittenen Granitsockel von der Firma Vass aus Großschönau wieder eingebaut und mit Geocell gedämmt.

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Entfernen der Fußböden im Obergeschoss (18.7.11)

Über dem Gewölbe wurden im Obergeschoss von ehrenamtlichen Helfern die Fußböden entfernt. Wunderschöne Gewölbekappen traten zutage.

 

Abbau des alten Kachelofens (18.7.11)

Um den neuen Fußbodenaufbau in der Blockstube zu ermöglichen, musste der alte Kachelofen vorübergehend abgebaut werden. Er soll später wieder aufgebaut werden. Am 18. Juli 2011 zerlegte der Ofensetzer Golasch aus Hirschfelde den Ofen behutsam in rund 125 Einzelteile. Bei den grünen Kacheln handelt es sich um Meißner Material.

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Montage des Blitzableiters (17.6.11)

Die von den Firmen Schlick und Fribolin runderneuerten Blitzschutzstangen sind nun vom Dachdecker eingesetzt. Sie sind ein schöner Blickfang und sollen das Pilgerhäusl zuverlässig vor Blitzschlag schützen.


 

Dachdeckerarbeiten (9.5. - 8.6.11)

Am 9. Mai begannen die Dachdeckerarbeiten. Es bestand die anspruchsvolle Aufgabe, die alte Deckung mit handgestrichenen Biberschwanzziegeln durch Reparatur und Wiedereinbringung zu erhalten. Insgesamt wurden rund 8.000 Dachziegeln bewegt.

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Abbrucharbeiten (ab 20.10.10)

Die schonende Entfernung schadhafter Fußböden, Decken, Putze und Verschalungen ist Aufgabe des Ehrenamtstrupps. Seit dem Baustart am 20. Oktober wurden mehr als 1.000 Arbeitsstunden geleistet.

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Offizieller Projektstart und Grundsteinlegung (1.7.10)

Es war eine glückliche Fügung, dass die Geschäftsstelle Umgebindeland und der Kraj Liberec ein Umgebindehaus als Praxisobjekt für ihr deutsch-tschechisches Förderprojekt suchten. Das Pilgerhäusl kommt so in den Genuss, über Fördergelder der EU saniert zu werden. Zugleich startete damit eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Umgebidnehäuser und ihre fachgerechte Erhaltung aufmerksam zu machen.

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Zustand vor der Sanierung (30.6.10)

Das Umgebindehaus steht seit 1992 leer. Es wurde ursprünglich als Wohnstallhaus errichtet.Im Laufe der Zeit wurden mehrere Umbauten vorgenommen (Erweiterung des südlichen Hausteils, Versteinerung der nördlichen Hausdrittels). Im Innenbereich sind in den letzten Jahrzehnten viele Verschalungen und untypische Fußböden (Steinbeton) hinzugekommen. Die Bauzustandsanalyse deckte etliche Schäden auf: viele schadhafte Fußböden, Decken, Putze und Verschalungen; Holzbockbefall in den Sparren, Versalzungen im Gewölbe, Nässepilze.

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