Pilgerherberge und Begegnungsstätte am Zittauer Jakobsweg
Wer immer in guter Absicht diese Schwelle betritt, er sei uns willkommen.
Christian und Ursula Kretschmer
 

Pilgerbetreuer mit rollendem R

Das Wort Pilger stammt aus dem Lateinischen und lässt sich mit „Fremder“ übersetzen. Im Pilgerhäusl werden Sie sich nicht fremd fühlen. Mit ihrer herzlichen und bodenständigen Art wollen Ihnen Christian und Ursula Kretschmer für eine kleine Weile ein Zuhause geben. Der Service:

- Ansprechpartner bei der telefonischen Ankündigung
- Empfang am Haus, Hausführung, Zuweisung der Zimmer
- Hinweise zu Einkaufmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten
- Abstempeln des Pilgerausweises
- Erläuterung der Umgebindebauweise (auf Wunsch)

Das Ehepaar Kretschmer stammt aus der Region und wohnt selbst in einem Umgebindehaus. Freuen Sie sich auf das berühmte rollende R des Oberlausitzers, wenn Christian Kretschmer erzählt.

Im Vertretungsfall werden Sie von anderen freundlichen Hirschfeldern betreut.

Übrigens: Christian Kretschmer kennt im und am Pilgerhäusl jedes Fleckchen. Schon als Kind hat er auf dem Grundstück gespielt und das damalige katholische Pfarrhaus erlebt. Er war Ministrant. Später kam er zu den Jugendstunden und zu Gemeindenachmittagen ins Pfarrhaus. Geboren wurde Christian Kretschmer auf der rechten Seite der Neiße in Seitendorf. Heute liegt dieser Ort auf polnischem Staatsgebiet und heißt Zatonie. Längst ist er waschechter Hirschfelder. Als es dem schönen alten, aber inzwischen leer stehenden Pfarrhaus von Hirschfelde immer schlechter ging, schmerzte ihn das sehr. Deshalb war er sofort dabei, als mit dem Pilgerhäusl-Projekt dessen Rettung nahte. Pfarrer Michael Dittrich, Vorsitzender des Pilgerhäusl-Vereins, hat Christian Kretschmer einmal ein „regelrechtes Geschenk“ genannt. Kein Wunder, koordinierte dieser doch von 2010 bis 2013 die freiwillige Arbeit auf der Baustelle. Außerdem packte er selbst Tag für Tag mit zu und sah sogar an den Wochenenden nach dem Rechten.

Warum setzte sich Christian Kretschmer unermüdlich für die Haussanierung ein, warum kümmert er sich jetzt um die Pilger? „Leben ist für mich Auftrag Gottes. Wir leben nicht gegeneinander, sondern miteinander und füreinander“, sagt er.