Pilgerherberge und Begegnungsstätte am Zittauer Jakobsweg
Wer immer in guter Absicht diese Schwelle betritt, er sei uns willkommen.

Bildergalerien

Osterausstellung „Die Nacht leuchtet wie der Tag (Ps 139)“ – österliche Bilder von Tatjana und Lea Wittmann aus Zittau zu ausgewählten lyrischen Texten (28.03 - 23.05.2021)


Osterwege

… sind weite, oft verschlungene Wege,
bis die Hoffnung gewiss errungen.
… sind leidvolle, anstrengende Wege,
bis der Trost tatsächlich gefunden.
… sind schwere, mühevolle Wege,
bis das Ziel endlich erreicht ist.
… sind lange, innere Wege,
bis das zutiefst verwundete Herz wieder neu entbrennt.

Es sind Osterwege,
die wir suchend gehen,
wie mit Blindheit geschlagen,
und doch geführt von IHM.


Text: Paul Weismantel, aus: Zeit zur Umkehr. Fastenkalender 2008. © CS-Media Kürnach
Bild: Tatjana Wittmann, Der Weg

Wenn…

Wenn ich sehen könnte wie du, Maria:
die Engel im Grab,
die Gestalt im Garten, den Meister: Rabbuni.

Wenn ich hören könnte wie du, Maria:
die Schritte des Gärtners,
die Worte des Meisters,
meinen Namen: Maria.

Wenn ich glauben könnte wie du, Maria:
die Botschaft des Grabes,
die Sendung des Herrn:
Geh und verkünde.

Wenn ich tanzen könnte wie du, Maria:
meine Freude, meinen Glauben:
Er lebt.

Wenn ich springen könnte wie du, Maria:
hinein in die Stadt, hin zu den Jüngern:
über meinen Schatten.

Wenn ich aufbrechen könnte wie du, Maria:
die Trauer der Menschen,
die Zweifel der Jünger: Glaubt mir!

Wenn ich jubeln könnte wie du, Maria:
Wie würde ich die Welt verändern!


Text: Marie-Luise Langwald, aus: Frauen-ge-danken. Begegnung mit biblischen Frauengestalten, © Patris Verlag
Bild: Lea Wittmann, Maria Magdalena
 

Heimkehren

Zu denken wagen,
dass vielleicht
der Tod
das Tor öffnet
lebenswärts
und wir hineinsterben
in unsere Ganzwerdung.

Zu denken wagen,
dass wir heimkehren
ins Licht,
aufgerichtet zu uns selbst.

Zu denken wagen,
dass der Tod
ein anderer ist,
als wir immer schon
geglaubt haben.


Text: Antje Sabine Naegeli, aus: Umarme mich, damit ich weitergehen kann – Gebete des Vertrauens, © Verlag Herder
Bild: Tatjana Wittmann, Aufgehende Sonne

Ostern heißt auferstehen
aus der trägheit


und den notwendigen schritt tun
auferstehen aus der verstellung
und versuchen wahrhaftig zu leben
auferstehen aus der unterwerfung
an das diktat der massen
und den mut finden für den ganz eigenen weg
auferstehen aus dem reglement der emotionen
und den eigenen gefühlen trauen
auferstehen aus der verleugnung des scheiterns
und einen neuen anfang wagen
auferstehen aus dem sumpf der lieblosigkeit
und der liebe immer wieder eine neue chance geben
auferstehen aus der litanei des schlechtredens
und das konstruktive tun
auferstehen aus der vorherrschaft des missmuts
und sich der Freude an den kleinen dingen öffnen


Text: Beate Schlumberger, aus: Eine Knospe der Freude, © Verlag am Eschbach
Bild: Tatjana Wittmann, Nach dem Regen

 

Bis zur äußersten Einsamkeit

In jener „Zeit jenseits der Zeit“ ist Jesus Christus „hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Was bedeutet dieser Ausdruck? Er besagt, dass der Mensch gewordene Gott bis zu dem Punkt gegangen ist, in die äußerste und absolute Einsamkeit des Menschen einzutreten, wo kein Strahl der Liebe hin- gelangt, wo völlige Verlassenheit herrscht, ohne irgendein Wort des Trostes: „das Reich des Todes“. Jesus Christus hat dadurch, dass er im Tod verblieb, das Tor dieser letzten Einsamkeit durchschritten, um auch uns dazu zu führen, es mit Ihm zu durchschreiten. Alle haben wir gelegentlich ein schreckliches Gefühl der Verlassenheit verspürt, und was uns beim Tod am meisten Angst macht, ist genau das - wie als Kinder haben wir Angst, allein im Dunkeln zu sein, und nur die Gegenwart einer Person, die uns liebt, kann uns beruhigen. Genau das ist am Karsamstag passiert: Im Reich des Todes ist die Stimme Gottes erklungen. Das Undenkbare ist geschehen, dass nämlich die Liebe in das „Reich des Todes“ eingedrungen ist: auch in der äußersten Finsternis der absolutesten menschlichen Einsamkeit können wir eine Stimme hören, die uns ruft, und eine Hand finden, die uns ergreift und uns hinausführt. Der Mensch lebt durch die Tatsache, dass er geliebt wird und lieben kann; und wenn auch in den Bereich des Todes die Liebe eingedrungen ist, dann ist auch dort das Leben angelangt. In der Stunde der äußersten Einsamkeit werden wir niemals allein sein.


Text: Benedikt XVI. am Turiner Grabtuch
Bild: Lea Wittmann, Geborgenheit

Das erste Wort der neuen Schöpfung

Was hat sich eigentlich geändert seit der Auferstehung Jesu? Diese Frage hat mich schon immer bewegt. Eines hat sich sicher geändert: „Frau, warum weinst du?“ Mich bewegt das immer, dass das erste Wort des Auferstandenen, das erste Wort der neuen Schöpfung, denn mit Christus beginnt die neue Schöpfung, beginnt eine neue Welt, in der der Tod überwunden ist und der Hass besiegt ist. Das erste Wort des Auferstandenen ist: Frau, warum weinst du? Nicht eine große Erklärung in den Medien, nicht eine triumphale Manifestation in Jerusalem, sondern eine weinende Frau, die ihn sehr, sehr geliebt hat und die nicht weggegangen ist vom Grab. Jesus sieht ihre Tränen und fragt sie: Frau, warum weinst du? Brüder und Schwestern, das, was sich geändert hat durch die Auferstehung Christi, ist, dass die Liebe und das Mitgefühl gesiegt hat und immer wieder siegen wird. Ob es die Menschen wissen oder nicht, wo immer Mitgefühl gelebt wird, wo immer compassion, Barmherzigkeit, gelebt wird, - und sie wird an so vielen Orten gelebt, in Familien, in der Nachbarschaft, bei Tausenden Gelegenheiten, dort ist die Auferstehung am Werk, verborgen, oft ganz unscheinbar, aber wirklich.


Text: Christoph Kardinal Schönborn, Wien, Ostern 2019
Bild: Lea Wittmann, Trauernde Maria
 

Trotz aller Verwundungen

Es ist nicht zufällig, dass der Auferstandene immer an seinen Wunden erkannt wird. Als er den Jüngern am Abend des Ostertages erscheint, „zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.“(Joh 20, 20). Der Apostel Thomas besteht sogar darauf, dieses Erkennungszeichen zu sehen und zu berühren: „Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ (Joh 20, 25). Ostern feiern heißt darum nicht, die Wunden des Menschen, sein Leid und seine Lasten, ja sein Kreuz verschweigen oder kleinreden oder gar zum Tabu erklären. Ein Leben ohne Wunden gibt es nicht – bei Jesus nicht und bei keinem Menschen auf dieser Erde. Das ist tröstlich und herausfordernd zugleich. Verklärt ist alles Leid der Welt, des Todes Dunkel ist erhellt...“ – so singen wir in einem bekannten Osterlied. Das bedeutet doch: Auf Leid und Sterben jedes Menschen fällt seit Ostern ein neues Licht, ein Glanz, der von Gott kommt. Ostern sagt uns, dass wir trotz aller Verwundungen auf Leben hoffen dürfen, denn durch SEINE Wunden sind wir geheilt und in sein Leben gerufen.


Text: Bischof Wolfgang Ipolt, Görlitz, Ostern 2019
Bild: Lea Wittmann, Rettung

Wann ist Auferstehung

Nicht erst,
wenn alle Missverständnisse
weggeräumt sind,
sondern wenn ich alles vergeben habe.
Wenn der schwere Stein
meiner Traurigkeit
vom Herzen weggeweint ist
und ich wieder Hoffnung habe.
Wenn ich nicht mehr flüchten will,
sondern mich auf den Weg mache
zu meinen Brüdern und Schwestern.


Text: Ilse Pauls, aus: Worte am Weg, © Wolfgang Hager Verlag
Bild: Tatjana Wittmann, Torweg
 

Ostern

Du bist der Auferstandene.
Du bist unsere Auferstehung.

Die Erniedrigten
werden genannt werden:
die Erhöhten.
Denen, die keinen Ort hatten,
wird man zurufen:
o ihr Heimkehrer!
Die Gebeugten, die Finsteren
werden heißen:
die Tanzenden.
Den Schweigenden und Verbitterten
wird man zuklatschen:
seht die Singenden!
Die Belasteten und Beladenen
erhalten den Namen:
die Lachenden.
Und die im Todesschatten wanderten:
die Getragenen, die Behüteten.
Die Gestorbenen
wird man nennen:
die Erwachten
oder auch:
die Neugeborenen.


Text: Joop Roeland, aus: Die Stimme eines dünnen Schweigens, © Verlag Die Quelle
Bild: Tatjana Wittmann, Getsemani

Wir stehen im Morgen,

aus Gott ein Schein durchblitzt alle Gräber. Es bricht ein Stein. Erstanden ist Christus, ein Tanz setzt ein.

Ein Tanz, der um Erde und Sonne kreist: der Reigen des Christus voll Kraft und Geist. Ein Tanz, der uns alle dem Tod entreißt.

An Ostern, o Tod, war das Weltgericht. Wir lachen dir frei in dein Angstgesicht. Wir lachen dich an - du bedrohst uns nicht.

Wir folgen dem Christus, der mit uns zieht, stehn auf, wo der Tod und sein Werk geschieht, im Aufstand erklingt unser Osterlied.

Am Ende durchziehn wir, von Angst befreit, die düstere Pforte, zum Tanz bereit. Du selbst gibst uns, Christus, das Festgeleit.


Text: Jörg Zink, aus: Wie Wir Feiern Können, © Dolce Musica
Bild: Lea Wittmann, Tanz der Hoffnung
 

Frühlingserwachen
Linguistik

Du musst mit dem Obstbaum reden.
Erfinde eine neue Sprache,
die Kirschblütensprache,
Apfelblütenworte,
rosa und weiße Worte,
die der Wind
lautlos
davonträgt.

wenn dir ein Unrecht geschieht.
Lerne zu schweigen
in der rosa
und weißen Sprache.


Text: Hilde Domin, aus: Gesammelte Gedichte, © S. Fischer Verlag GmbH
Bild: Tatjana Wittmann, Frühlingserwachen

Zärtlich nah

Zärtlich nah
Zärtlich berührt
einander Zuwendung schenken
ohne den Freiraum zum Wachsen
zu verlieren

Zärtlich nah
einander Geborgenheit erfahren lassen
im Genießen der erotischen Kraft
der Freundschaft

Zärtlich aufgerichtet
einander Weite eröffnen
zum Sinn des Lebens bewegt:
wirklich lieben können

Zärtlich verwurzelt
einander in Verschiedenheit ergänzen
zum schöpferischen Mitsein
angestiftet


Text: Pierre Stutz, aus: Die spirituelle Weisheit der Bäume, © Patmos Verlag
Bild: Tatjana Wittmann, Aus der gleichen Wurzel
 

Ich wage es

Ich wage es,
an mich selbst zu glauben:
an meinen Drang nach Reife,
an meine Liebesfähigkeit,
an meine Begabung zur Freundschaft,
an meine entschiedene Ausdauer,
an meine immer neue Hoffnung.
Aber auch wenn ich versage und Fehler mache,
wenn ich unnötig verletze,
wenn ich anderen die Freiheit nehme,
wenn ich kleinkariert werde,
wenn ich mich nicht mehr erneuere,
wenn ich hart und unnahbar werde,
auch dann will ich glauben,
dass neben der Zerstörung
auch das Lebensförderliche in mir wohnt,
und ich will es hervorlocken
mit meiner Hoffnung und meinem Mut.


Text: Ulrich Schaffer, aus: Ich wage, © Groh Verlag
Bild: Lea Wittmann, Hoffnungsschimmer

Lebenswege

Es gibt Wege
die sind zu gehen
weil der Fluss
seinem Lauf folgen muss
um sich selbst
zu sein

eine Sehnsucht mitbekommen hat
die ihn lebendig
hält

Daran werden sich unsere
Lebenswege messen lassen:

Ob an ihren Ufern
das Leben
gedeiht.


Text: Thomas Schied
Bild: Tatjana Wittmann, Flusslandschaft
 

Ein Licht, das leuchten will

Ein Licht, das leuchten will, muss sich verzehren;
Trost, Licht und Wärme spendend, stirbt es still.
Ein Licht, das leuchten will, kann nichts begehren,
als dort zu stehen, wo`s der Meister will.

Ein Licht, das leuchten will, dem muss genügen,
dass man das Licht nicht achtet, nur den Schein.
Ein Licht, das leuchten will, muss sich drein fügen,
für andre Kraft und für sich nichts zu sein.

Ein Licht, das leuchten will, darf auch nicht fragen,
ob`s vielen leuchtet oder einem nur.
Ein Licht, das leuchten will, muss Strahlen tragen,
wo man es braucht, da lässt es seine Spur.

Ein Licht, das leuchten will in Meisters Händen,
es ist ja nichts, als nur ein Widerschein;
des ew`gen Lichtes Glanz darf es uns spenden,
ein Licht, das leuchten will für Gott allein.


Text: Hedwig von Redern, © www.christliche-gedichte.de
Bild: Lea Wittmann, Im goldenen Licht

Sonnenblume

Der Sturm hat ihren Stamm geknickt
und zu Boden geworfen.
Erst zaghaft konnte sich die Blume öffnen.

Ihre Zeit ist noch nicht vorbei.
Tapfer steht sie aufrecht
im wassergefüllten Krug
und trinkt
und wächst
und blüht
Tag um Tag.

Die empfangene Zuwendung
lässt sie strahlen
wie eine Sonne.

Geknickt von den Stürmen, geschwunden der Mut.
Wenn Sorgen sich türmen: Halt durch! Es wird gut.

Kann ich denn noch bestehen
mit meiner kleinen Kraft?
Ich will auf dich, Herr, sehen,
du bist es, der es schafft.


Text: Theophil Tobler, Bild-Worte 2011
Bild: Tatjana Wittmann, Sonnenblumen
 

Vom Baum des Lebens

Du hast vom Baum des Lebens
mir eine Frucht geschenkt.
Sie hat sich nicht vergebens
so tief in mich versenkt.
Sie wurde mir zur Quelle
der Sehnsucht nach Zuhaus´.
Sie leuchtet mir so helle
den Weg nach dorthin aus.
Ich seh schon aus der Ferne
wo Du Dich abgemüht.*
Im Glanz wie Himmelssterne,
Dein Heil ist voll erblüht.
Es ist wie einst in Eden.
Du selbst bist mittendrin.
Ach sagt es einem jeden
hier liegt des Lebens Sinn.
Den Weg mit Ihm zu gehen
an seiner starken Hand.
Er lässt ihn nicht verwehen
den Weg ins Heimatland.


Text: Manfred Reich, © www.christliche-gedichte.de
Bild: Lea Wittmann, Baum des Lebens

Über die Geduld

Man muss den Dingen
die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann,
alles ist ausgetragen –
und dann geboren…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst
dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt…!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor Ihnen läge,
so sorglos, still und weit.

Man muß Geduld haben
gegen das Ungelöste im Herzen
und versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben,
wie veschlossene Stuben
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Text: Rainer Maria Rilke, aus: Gedichte, © Insel Verlag
Bild: Tatjana Wittmann, Baumstudie
 

Gib dem Schmerz nicht falsche Namen

Gib dem Schmerz nicht falsche Namen,
frag die Trauer, was sie will.
Wohin möchte dich das führen,
was dir heut das Herz zerreißt.
Dunkel darfst du nennen,
was ohne Botschaft für dich ist.
Sieh, der Schmerz ist nur ein Licht,
das auf dein Morgen fällt,
zu wärmen eine Wunde,
die dein Herz gerettet hat.


Text: Sami Kuci, aus: Geschenke und andere Gedichte, © Wiesenburg Verlag
Bild: Lea Wittmann, Schmerz

Einsamkeit

Die Einsamkeit ist wie ein Regen.
Sie steigt vom Meer den Abenden entgegen;
von Ebenen, die fern sind und entlegen,
geht sie zum Himmel, der sie immer hat.
Und erst vom Himmel fällt sie auf die Stadt.

Regnet hernieder in den Zwitterstunden,
wenn sich nach Morgen wenden alle Gassen
und wenn die Leiber, welche nichts gefunden,
enttäuscht und traurig von einander lassen;
und wenn die Menschen, die einander hassen,
in einem Bett zusammen schlafen müssen:

dann geht die Einsamkeit mit den Flüssen...


Text: Rainer Maria Rilke, aus: Gedichte, © Insel Verlag
Bild: Tatjana Wittmann, Einsame Großmutter
 

Wohn hier unter meinem Wort

Auf der Erde soll ich wohnen
nicht mit Schwingen wie ein Adler,
nicht im Dämmern wie die Eule,
nicht als Blume, die rasch welkt,
nicht mit Flossen unter Wasser,
nicht gejagt und nicht der Jäger,
nicht mit Hufen, nicht mit Klauen,
doch auf Füßen zwei,
um die Ferne zu erreichen,
um den Horizont zu holen –
und mit Händen, die was können: fällen, räumen, säen, ernten.
Nase voller Lebensatem
und ein Bauch voll mit Begehren,
mit dem Kopf nicht in den Wolken, doch der Sonne zugewandt,
um zu übersehn die Erde,
sie zu hüten wie ein Hirte,
fürsorglich wie einen Acker,
sie bei ihrem Namen nennen.
Dass ich Mensch bin auf der Erde
und nicht mehr, ein Kind von Menschen, eins davon und eins mit allen,
groß und nichtig, wehrlos, frei –
um zum Segen füreinander
da zu sein, den Weg zu gehen,
Weg der Liebe, wo am Ende
Leben menschenwürdig ist.


Text: Huub Oosterhuis, aus: Ich steh vor dir – Meditationen, Gebete und Lieder, © Verlag Herder
Bild: Tatjana Wittmann, Kirche im Abendlicht

Weiß die Natur noch den Ruck

Weiß die Natur noch den Ruck,
Da sich ein Teil der Geschöpfe
Abriß vom stetigen Stand?
Blumen, geduldig genug,
Hoben nur horchend die Köpfe,
Blieben im Boden gebannt.

Weil sie verzichteten auf
Gang und gewillte Bewegung,
Stehn sie so reich und so rein.
Ihren tiefinneren Lauf,
Voll von entzückter Erregung,
Holt kein Jagender ein.

Innere Wege zu tun
An der gebotenen Stelle,
Ist es nicht menschliches Los?
Anderes drängt den Taifun,
Anderes wächst mit der Welle, –
Uns sei Blume-sein groß.


Text: Rainer Maria Rilke, aus: Gedichte, © Insel Verlag
Bild: Tatjana Wittmann, Wilde Rosen
 

Verwandle mich

Verwandle mich
in deine Schönheit...
So werden ich und du
erscheinen in deiner Schönheit.
Meine Schönheit wird die deine
und deine Schönheit
wird die meine sein.
So werde ich du
und du wirst ich sein,
denn deine Schönheit
wird die meine sein.


Text: Johannes vom Kreuz, aus: Ihn will ich suchen, den meine Seele liebt, © Verlag Neue Stadt
Bild: Tatjana Wittmann, Duftig

Was wahr ist

Was wahr ist, streut nicht Sand in deine Augen,
was wahr ist, bitten Schlaf und Tod dir ab
als eingefleischt, von jedem Schmerz beraten,
was wahr ist, rückt den Stein von deinem Grab.

Was wahr ist, so entsunken, so verwaschen
in Keim und Blatt, im faulen Zungenbett
ein Jahr und noch ein Jahr und alle Jahre –
was wahr ist, schafft nicht Zeit,
es macht sie wett.

Was wahr ist, zieht der Erde einen Scheitel,
kämmt Traum und Kranz und die Bestellung aus,
es schwillt sein Kamm und voll gerauften Früchten
schlägt es in dich und trinkt dich gänzlich aus.

Was wahr ist, unterbleibt nicht bis zum Raubzug,
bei dem es dir vielleicht ums Ganze geht.
Du bist sein Raub beim Aufbruch deiner Wunden;
nichts überfällt dich, was dich nicht verrät.

Es kommt der Mond mit den vergällten Krügen.
So trink dein Maß. Es sinkt die bittre Nacht.
Der Abschaum flockt den Tauben ins Gefieder,
wird nicht ein Zweig in Sicherheit gebracht.

Du haftest in der Welt, beschwert von Ketten,
doch treibt, was wahr ist, Sprünge in die Wand.
Du wachst und siehst im Dunkeln nach dem Rechten,
dem unbekannten Ausgang zugewandt.


Text: Ingeborg Bachmann, aus: Sämtliche Gedichte, © Piper Verlag
Bild: Tatjana Wittmann, Madonna mit Lilie
 

Der Schimmel

Wolkenverhangener Himmel,
regendurchflutetes Land,
auf der Wiese ein Schimmel,
durchnäßt sein weißes Gewand.

Nebelschwaden, grauweiße Front,
silbern, mit Tröpfchen beladen,
verschwunden der Horizont,
Westwind spielt leis Serenaden.

Dem Schimmel scheint es egal,
läßt alles reglos geschehen,
gleicht einem marmornem Denkmal,
bleibt starr im Wiesengrund stehen.

Bis plötzlich ein Wiehern ertönt,
hallend, aus sehr weiter Ferne,
und sich der Himmel verschönt,
mit seiner Sonnenlaterne.

Da spitzt der Schimmel die Ohren,
galoppiert wuchtig durch’s Gras,
als gäb ihm jemand die Sporen,
Kraft, Lebensfreude und Spaß.


Text: Horst Rehmann, aus: Volltreffer Gedichte, heiter poetisch humorvoll nachdenklich, © Verlag Goldene Rakete
Bild: Tatjana Wittmann, Weiße Pferde

Oster-Wünsche

In allem Werden und Vergehen,
in allem, was auch kommen mag,
begleite uns die tröstliche Zusage
der Treue des Auferstandenen.

In allen Höhen und Tiefen,
in allen Licht- und Schattenseiten,
beseele uns der schöpferische
Atem des Auferstandenen.

In allen Gewinnen und Verlusten
in Gesundheit und Krankheit
berühre uns die heilende Kraft
der Nähe des Auferstandenen.

In allen Anfängen und Abschieden,
im Glück und im Unglück
erfülle uns die verwandelnde
Hoffnung des Auferstandenen.

In allem, was geschieht,
begegne und segne uns
ein Zeichen jenes, wahren Lebens,
das der Auferstandenen uns verheißt.


Text: Paul Weismantel, Quelle: www.kloster-reute.de
Bild: Tatjana Wittmann, Blumen mit Schmetterlingen
 

Auferstehung

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.

Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.


Text: Marie Luise Kaschnitz, aus: Gedichte, © Suhrkamp Verlag
Bild: Lea Wittmann, Tiefer Glaube

Waldlied Nr. 9

Rings ein Verstummen, ein Entfärben;
Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln,
Sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln;
Ich liebe dieses milde Sterben.

Von hinnen geht die stille Reise,
Die Zeit der Liebe ist verklungen,
Die Vögel haben ausgesungen,
Und dürre Blätter sinken leise.

Die Vögel zogen nach dem Süden,
Aus dem Verfall des Laubes tauchen
Die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen,
Die Blätter fallen stets, die müden.

In dieses Waldes leisem Rauschen
Ist mir als hör` ich Kunde wehen,
dass alles Sterben und Vergehen
Nur heimlich still vergnügtes Tauschen.


Text: Nikolaus Lenau, aus: Gedichte, © Reclam Verlag
Bild: Lea Wittmann, Aus der Dunkelheit
 

Lilith

Du aber bist die Gefahr der halbwachen Stunden,
bist die erwartete Feindin, nie überwunden,
gleißende Münze der Welt für den tiefsten Verrat,
Schrei des Versinkenden, Seele verworfener Tat -
Lilith -!

Seit du des Knaben einfachen Schlummer gestört,
hast du ihn je und je gegen sich empört,
glühtest im Tanz um des Täufers Haupt als würgende Lust,
flackerst als roter Triumph zwischen Dolch und Brust -
Unbeseelte -
Grauenvermählte -
gärend im Blut Verspärte - -
Selig der Auserwählte,
den sein Weg dir entführte!


Text: Bruno Ertler, aus: Eva - Lilith, © Verlag tredition
Bild: Tatjana Wittmann, Lilith

Fotoimpressionen von der Busexkursion am 27. Juni 2020


 
 
 
Teilnehmergruppe in Rumburg (Rumburk) an der Kirche der Enthauptung Johannes d.T.
 
Schwedenstein in Georgswalde (Jiříkov)
 
Kreuzweg auf dem Annaberg in Lobendau (Lobendava)
 
Moderne Heiligenstatuen in Hainspach (Lipová)
 
 
 
 
Pieta an der Lindenallee zwischen Hainspach (Lipová) und Wäölmsdorf (Vilémov)
 
Kirche des hl. Nikolaus in Nixdorf (Mikulášovice)
 
Andacht an der Dreifaltigkeitskapelle in Nixdorf (Mikulášovice)
 
Kreuzberg bei St. Georgenthal (Jiřetín pod Jedlovou)

Fotoimpressionen vom Pilgertag am 14. Sept. 2019


 
 
 
1. Gebetsstation in Backofen (Bakov nad Jizerou)
 
Pilgergruppe
 
Orthodoxe Kirche der hl. Barbara in Debř nad Jizerou
 
Typisches orthodoxes Kruzifix
 
 
 
 
2. Gebetsstation in der Barbarakirche
 
Iser
 
Überquerung der Iser in Debř nad Jizerou
 
Pilgergruppe
 
 
 
 
Markierung des Jakobsweges
 
Moderne Metallskulptur in Jungbunzlau (Mladá Boleslav)
 
Kirche Mariä Himmelfahrt in Jungbunzlau (Mladá Boleslav)
 
Innenraum
 
 
 
 
Pilgergruppe vor dem Alten Rathaus in Jungbunzlau (Mladá Boleslav)
 
Pilgergruppe
 
Fresko in der Kapelle des hl. Nikolaus in Winetz (Vinec)
 
Pilgergruppe am romanischen Portal in Winetz (Vinec)

Fotoimpressionen von der Busexkursion am 29. Juni 2019


 
 
 
Teilnehmergruppe in Ringelshain (Rynoltice)
 
Doppelfigur in Ringelshain (Rynoltice)
 
Pestsäule in Oschitz (Osečná)
 
Glasbild der hl. Zdislava in Sabert (Zábrdí)
 
 
 
 
Wallfahrtskirche in Hlawitz (Hlavice)
 
Kreuzwegstation auf dem Kreuzberg bei Kesseler Berg (Kotelský vrch)
 
Bergkirche in Christophsgrund (Kryštofovo Údolí)
 
Teilnehmergruppe

Ausstellung „Bucklige Umgebindehäuser – Aquarelle der Künstlerin Hanka Bauer” (26.05. - 30.08.2019)


 
 
 
Bertsdorf
 
Bertsdorf
 
Bertsdorf
 
Bertsdorf
 
 
 
 
Ebersbach - Alte Mangel
 
Hirschfelde
 
Jonsdorf
 
Olbersdorf - Apfelladen
 
 
 
 
Oybin - Haus Emmy
 
Polenz
 
Ruppersdorf
 
Sebnitz
 
 
 
 
Bertsdorf
 
Kratzau
 
Niederoderwitz - Villa Rüffert
 
Obercunnersdorf - Schunkelhaus

Fotoimpressionen vom Pilgertag am 1. Sept. 2018


 
 
 
Erste Gebetsstation in der Jakobskirche in Münchengrätz (Mnichovo Hradiště)
 
Moderne Darstellung der hl. Zdislava in der Jakobskirche
 
Pilgergruppe vor dem Tor des ehemaligen Zisterzienserkloster bei Münchengrätz (Mnichovo Hradiště)
 
Pilgergruppe
 
 
 
Gebetsstation an der Dreifaltigkeitssäule in Backofen an der Iser (Bakov nad Jizerou)
 
Hl. Johannes Nepomuk in der St. Bartholomäuskirche in Backofen an der Iser (Bakov nad Jizerou)
 
Besichtigung der Annenkapelle in Münchengrätz (Mnichovo Hradiště) auf der Rückfahrt

Fotoimpressionen vom Pilgertag am 23. Sept. 2017


 
 
 
Auftakt in der Kirche in Böhmisch Aicha (Český Dub)
 
Pilgern auf idyllischen Wiesenwegen
 
Staunen in der Jakobskirche in Letarschowitz (Letařovice)
 
Der Grund des Staunens: die Holzkassettendecke mit Darstellungen des hl. Jakobus des Älteren
 
 
 
 
Sichtlich froh gestimmte Pilgergruppe
 
Andacht bei der romanische Kirche im Mohelnitz an der Iser (Mohelnice nad Jizerou)
 
Pilgergruppe kurz vor dem Ziel
 
Andacht bei der Kirche in Münchengrätz (Mnichovo Hradiště)

Fotoimpressionen vom Fest "Zehn Jahre Pilgerhäuslverein" am 28. Mai 2017


 
 
 
Der Auftakt des Vereinsfestes: Hl. Messe mit Entzünden der neuen Kerze für den hl. Konrad von Parzham.
 
Neue Ausstellung: großformatige Fotografien sakraler Kleindenkmale im Jeschkengebirge
 
Dem Umgebindehaus verbunden: Matthias Prescher zeigte, wie man traditionell Holznägel herstellt.
 
Großer Andrang an der Kaffeetafel: Insgesamt wurden rund 40 Liter Kaffee gekocht.
 
 
 
 
Geburtstagsständchen: Stimmung kam auf, als die Stattkapelle Ostritz loslegte.
 
Immer ein gefragte Mann: Christian Kretschmer, der durch das Haus führte
 
Das beliebteste Plätzchen auf dem Festgelände: das Noamittchbraatl an der Südseite des Pilgerhäusls
 
Abschluss: Maiandacht in der Kirche
 
Glücklich und zufrieden: Ausklang mit den Vereinsmitgliedern am Abend

Fotoimpressionen vom Tag des offenen Denkmals am 11. Sept. 2016


 
 
 
Ein gefragter Mann: Christian Kretschmer führte durch das Pilgerhäusl und erklärte viel zur Baugeschichte und der gegenwärtigen Nutzung.
 
Ihm zur Seite stand Uwe Nichterwitz, die gute Seele im Pilgerhäusl.
 
Gern hielten sich die Besucher auch im Gewölberaum auf - wegen der ausgestellten Fotos, aber auch, weil es der kühlste Raum an dem heißen Tag war.
 
Zu guter Letzt wartete noch Kaffee und Kuchen auf die Gäste.

Fotoimpressionen vom Pilgertag am 3. Sept. 2016


 
 
 
Abstieg vom Kriesdorfer Sattel
 
Station beim Preußenkreuz
 
Mittagspause bei der Kotel-Linde
 
Kotel-Linde, in deren hohlen Stamm etliche Personen Platz finden
 
 
 
 
Einzug in Böhmisch Aicha
 
Kapelle der Johanniterkommende
 
Führung durch Martin Hess (im grünen Hemd), dem guten "Geist" der Kommende
 
Pilgergruppe an der Pestsäule in Böhmisch Aicha

Ausstellung „Faszination Landschaft – das Zittauer Gebirge und seine Nachbarn in Bildern von Willy Müller-Lückendorf“


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Fotoimpressionen vom Umgebindehaustag am 29. Mai 2016


 
 
 
Großes Staunen über die Fotodokumentation zum Bauablauf 2010 bis 2014
 
Weiterer Anziehungspunkt: die benachbarte kath. Kirche
 
Christine Eger - eine der fleißigen Helferinnen
 
Kaffeetafel in der Blockstube

Fotoimpressionen vom Emmausgang am 28. März 2016


 
 
 
Geistliche Station in der evangelischen Kirche Schlegels
 
Besichtigung des Pater-Kolbe-Hofes
 
Osternestersuche im Kemlitztal
 
Gemütlicher Abschluss im Pilgerhäusl

Fotoimpressionen vom Tag des offenen Denkmals am 13. Sept. 2015


 
 
 
Ein begehrtes Objekt war am Tag des offenen Denkmals das Noamittchbraatl, um ein wenig auszuruhen.
 
Interessierte Blicke gingen auch zu den Baufotos, die daran erinnerten, wie das Pilgerhäusl vor den umfangreichen Sanierungsarbeiten aussah.
 
Am Ende des Tages kamen noch einmal viele Besucher, um die Pflanzung der zwei Weinstöcke mitzuerleben.
 
Prinz Georg zur Lippe sponserte nicht nur die beiden Weinpflanzen, sondern brachte auch noch ein Fläschen Roséwein zum Anstoßen mit.

Fotoimpressionen vom Pilgertag am 5. Sept. 2015


 
 
 
Benno und Annette Saberniak übernahmen wie schon im letzten Jahr die geistliche Begleitung auf dem Weg.
 
Diesmal war sogar ein Begleitfahrzeug mit dabei. Diese Aufgabe übernahm Pfr. Michael Dittrich (2. v. l.).
 
Aufregend war die Überquerung der Neiße mit einer ziehbaren Brücke.
 
Der jüngeste Pilger zählte gerade mal 9 Jahre und hielt wacker mit.
 
 
 
 
Pünktlich 12 Uhr kam die Pilgergruppe in Christophsgrund (Kryštofovo Údolí) an und erlebte das Glockenspiel mit den Aposteln.
 
Die Holzkirche war leider verschlossen. Das hielt die Pilgergruppe aber nicht ab, Gott für diesen wunderschönen Tag zu danken.
 
Auf der Pilgerstrecke war schließlich der steilste Anstieg auf dem gesamten Zittauer Jakobsweg zu überwinden.
 
Nach wenigen Kilometern erreichten die Pilger die Christophorus-Kapelle und somit den höchsten Punkt der Pilgerstrecke von Görlitz nach Prag.
 
In Kriesdorf (Křižany) endete der Pilgertag 2015. Hier wird der Weg am 3. Sept. 2016 fortgesetzt.

Fotoimpressionen von der Ausstellungseröffnung und vom Vortragsabend am 19. Juni 2015


45 Gäste kamen zur Ausstellungseröffnung.
Insgesamt sind 32 Werke von Claudia Böhme ausgestellt.
Und so sieht der Abendbrottisch im Pilgerhäusl aus, für den jeder etwas mitbringt.
Tilo Böhmer aus Ostritz begeisterte mit einem kurzweiligen Bildervortrag.

Fotoimpressionen vom Ostermontag im Pilgerhäusl


Ein Teil der Ausstellung im Gewölberaum
Die Passionskrippe - im Hintergrund das Modell vom Inselhaus in Großschönau
Fröhliche Kaffeerunde in der Blockstube
Treff der Ostritzer

Fotoimpressionen von der Eröffnung der Ausstellung "Bilder der Heimat" am 20. Feb. 2015


Der 84-jährige Alfons Müller vor dem Pilgerhäusl
18 Gäste kamen zur Eröffnung ins Pilgerhäusl.
Die farbenfrohen Bilder mit großer Detailtreue fanden großen Anklang.
Einige Bilder wurden auch auf der Diele im Obergeschoss gezeigt, wo sie mit dem Fachwerk eine schöne Symbiose eingehen.

Fotoimpressionen vom Tag des offenen Denkmals am 14.09.2014


 
 
 
Ohne Pause führte Christian Kretschmer Gäste durchs Haus und erläuterte die Umbauarbeiten.
 
Ein Blick auf die Fotos vor dem Projektstart machte Vielen bewusst, was der Verein in den letzten vier Jahren geleistet hat.
 
Interesse fand auch die aktuelle Ausstellung zu sakralen Kleinoden im Lausitzer Gebirge.
 
Schließlich bot die Blockstube auch ein gemütliches Örtchen zum Ausruhen.

Fotoimpressionen vom Pilgertag am 6. Sept. 2014


 
 
 
"Der Rennersdorfer" brachte die 25 Teilnehmer vom Zittauer Bahnhof bis zum Startpunkt: dem einstigen Standort der Jakobskirche in Wetzwalde (Václavice).
 
Dort begann der Pilgertag mit den Laudes. Seitdem begleitete der hl. Petrus die Pilger, denn vier Episoden seines Lebens mit Jesus bildeten den Schwerpunkt der geistlichen Impulse.
 
Matouš Kirschner aus Václavice begrüßte die Pilger und erzählte von der Jakobskirche, die 1976 abgerissen wurde. Er möchte gern die Fundamente freilzulegen.
 
Danach ging es zu Fuß rund 4,5 km bis nach Weißkirchen (Bílý Kostel nad Nisou).
 
 
 
 
Einmal wurde der Weg eng und heiß: Neuer Asphalt wurde aufgebracht.
 
In Weißkirchen umringten die Pilger den hl. Nepomuk und lauschten wieder auf den geistlichen Impuls.
 
Weiter ging es auf einem idyllischen Pfad entlang der Neiße bis nach Kratzau (Chrastava)
 
In Kratzau gab Frau Suchova Erklärungen zur Laurentiuskirche.
 
 
 
 
Der neogotische Bau dominiert das kleine Städtchen an der Neiße.
 
In der Laurentiuskirche gab Benno Saberniak, Gemeindereferent in Löbau, den vierten und letzten geistlichen Impuls.
 
Seine Frau, Gemeindereferentin in Zittau, hatte die passenden Lieder herausgesucht und begleitete die Gruppe mit der Gitarre.
 
Zum Abschluss wurde das Führichhaus in Kratzau besucht - ein Umgebindehaus, in dem der bedeutende Maler Josef Führich zur Welt kam.

Fotoimpressionen von der Eröffnung des Pilgerhäusls am 21. März 2014


 
 
 
Michael Dittrich bei der Begrüßung
 
Rund 100 Gäste kamen.
 
Werner Schlieben vor seiner Ausstellung
 
Der MDR beim Filmen
 
 
 
 
Das erleuchtete Pilgerhäusl am Abend
 
Herr Vogel, der den Geschich-tenabend musikalisch begleitete
 
Michael Dittrich beim Vorlesen von Geschichten
 
Die dicht bevölkerte Blockstube zum Geschichtenabend

Fotoimpressionen vom "Fraajtschobd ein Pilgerhäusl" am 17. Jan. 2014


 
 
 
Begrüßung durch Christian Kretschmer
 
Blick in die Blockstube
 
Michael Dittrich beim Geschichtenerzählen
 
Angelika Duda
 
 
 
 
Roman Rost
 
Die beliebten Fettschnitten von Ursula Kretschmer
 
Sr. Emmanuela Köhler OCist und Christine Marbeiter
 
Annette Schulze-Dänel beim Ausprobieren der Ritschel

Fotoimpressionen von der Adventsstunde am 13. Dez. 2013


 
 
 
Die erleuchtete Blockstube lockte 16 Gäste zum ersten „Fraajtschobd“ in das Pilgerhäusl.
 
Zur Advensstunde wurde gemeinsam gesungen und gebastelt.
 
Mario Weise, Roman Rost und Angelika Duda spielten adventliche Musik dazu.
 
Den Abschluss des „Fraajtschobd“ bildete die Komplet.
 
 
 
 
Blick in den Gewölberaum mit der zweiten Ausstellung, die an diesem Tag eröffnet wurde
 
Fotografien aus Ž`dar, Merboltice und Bukovec
 
Das Inselhaus in Großschönau als Modell im Maßstab 1:20
 
Fotografien aus Lhota und Lomnice nad Popelkou

Ausgestellte Werke von Sr. Emmanuela Köhler OCist


 
 
 
In der Welt, Gott und Mensch
 
Der Weg (verkauft)

 
Communio
 
Weißes Kreuz
 
 
 
 
Wandlung
 
Du führst mich hinaus ins Weite
 
Alles hat seine Stunde
 
Bewegung
 
 
 
 
Sieg
 
Kreuz
 
Verwundet
 
Mitten im Alltag (verkauft)
 
 
 
 
Gott ist mit uns
 
Tod und Leben, Erde und Himmel
 
Tod und Auferstehung
 
Stille
 
Flügelschlag Gottes

Fotoimpressionen vom Projektabschlussfest vom 24. - 27. Okt. 2013


 
 
 
Das Pilgerhäusl im Oktober 2013
 
Die Diele im Obergeschoss
 
Die möblierte Blockstube
 
Sr. Emmanuela bei der Übergabe ihres Geschenks an den Verein: einem alten Dielenbrett aus dem Pilgerhäusl
 
 
 
 
Aufbau der Ausstellung durch Sr. Emmanuela und Christine Marbeiter
 
Die ersten Besucher zur Ausstellungseröffnung am 24. Okt. 2013 - darunter auch Nonnen aus dem Kloster St. Marienthal
 
Drei ausgestellte Holzskulpturen von Sr. Emmanuela
 
Der "Flügelschlag Gottes" von Sr. Emmanuela
 
 
 
 
Alfred Hoffmann (links), der die Pilgergruppe am 26. Okt. von St. Marienthal bis Hirschfelde führte
 
Start im Kloster St. Marienthal mit gemeinsamem Singen und Beten
 
Mit dabei auch die tschechische Delegation
 
Gebetsstation der Pilgergruppe im Neißetal
 
 
 
 
Der ökumenische Gottesdienst in der ev.-luth. Pfarrkirche Hirschfelde
 
Stärkung bei Kaffee und Kuchen im Zelt
 
Benefizkonzert der Posaunenbläsergruppe aus Bethel
 
Erstes Probesitzen in der Blockstube zum Tag der offenen Tür durch Christian Ast
 
 
 
 
Ausstellung in der Diele des Obergeschosses
 
Ausstellung im Gewölberaum
 
Inspizierung aller Räume durch die Gäste
 
Interesse für das Buch "Die Schönsten im Umgebindeland"

Fotoimpressionen von der kirchlichen Segnungsfeier am 21. April 2013


 
 
 
Festgottesdienst zur kirchlichen Segnungsfeier des Pilgerhäusls in der kath. Kirche Hirschfelde
 
Segnung der Bruder-Konrad-Kerze durch Pater Georg aus dem Kapuzinerkloster Altötting
 
Segnung der Bruder-Konrad-Figur
 
Bruder-Konrad-Figur, die künftig im Flur des Pilgerhäusls die Pilger begrüßen wird
 
 
 
 
Gegenwart Gottes im Brot
 
Hl. Messe mit Generalvikar A. Hoffmann, Pfr. B. Marschner, Pater Georg (Altötting), Dekan M. Dittrich (v.l.nr.)
 
Segnung des Hauses, zu der rund 120 Gäste kamen
 
Segnung der künftigen Pilgerzimmer, die im Oktober fertiggestellt sind
 
 
 
 
Baustellenführungen mit Christian Kretschmer (links)
 
Feier im Zelt bei Kaffee und Kuchen
 
Pfarrer Thomas Schädlich bei der Abschlussandacht
 
Generalvikar Alfred Hoffmann beim Anstimmen eines Pilgerliedes

Fotoimpressionen von der Weihnachtsstunde am 28. Dez. 2012 und 2. Jan. 2013


 
 
 
Am 28.12. kamen in der Blockstube 50 Gäste zusammen, um gemeinsam weihnachtliche Lieder und Geschichten zu hören.
 
Michael Schmacht übernahm wieder das Lesen der Geschichten. Dabei feierte der wieder aufgebaute Kachelofen Premiere.
 
Die Weihnachtskrippe erinnerte an den eigentlichen Grund des Festes. Zwölf geschnitzte Figuren bildeten das Geschehen in der heiligen Nacht nach.
 
Viel Freude bereitete auch das gemeinsame Singen von bekannten Weihnachtsliedern.
 
 
 
 
Auch am 2. Jan. war die Blockstube wieder gut gefüllt. 40 Gäste hatten sich zur vierten Weihnachtsstunde im Pilgerhäusl eingefunden.
 
Michael Dittrich las am 2. Jan. weihnachtliche Geschichten vor. Den größten Anklang fanden jene, die in Mundart erzählt wurden.
 
Die Kinder freuten sich am meisten über die Pfefferkuchen, die durch die Reihen gingen.
 
Für gute Stimmung sorgte auch Glühwein, den Frau Kretschmer in der provisorischen Küche zubereitete.

Fotoimpressionen vom Pilgerweg-Fest am 7. und 8. Sept. 2012


 
 
 
Erfahrungsaustausch von Pilgern am 7. Sept. 2012
 
Feierliche Eröffnung des Pilgerweg-Festes vor der kath. Kirche
 
Station 1: Ausgabe des Stempelpasses
 
Station 2: Ausgabe des Pilgersegens
 
 
 
 
Orgelspiel in der ev.-luth. Kirche
 
Turmbesteigung der ev.-luth. Kirche mit Blick in den Ort
 
Multimediapräsentation im ev.-luth. Pfarrhaus
 
Station 3: Pilgerrucksack
 
 
 
 
Fotoausstellung zum Jakobsweg Görlitz - Santiago de C.
 
Station 4: Schatzsuche und Ergänzen eines Pilgerliedes
 
Station 5: Quiz zum Jakobsweg
 
Station 6: Pflastermalen
 
 
 
 
Station 7: Pilgermahl
 
Nachbau des Rotwein-Brunnens der Bodegas Irache
 
Ausstellung zum Baufortschritt im Pilgerhäusl
 
Station 8: Würfelspiel zum Zittauer Jakobsweg
 
 
 
 
Station 9: Ausstellung zum Zittauer Jakobsweg
 
Ausruhen und Stärken im Pfarrgarten
 
Abschlussandacht in der kath. Kirche
 
Polnische Gruppe, die weiter nach Zittau pilgerte

Fotoimpressionen vom Tag des offenen Umgebindehauses 2012


 
 
 
Knapp 200 Gäste kamen am 8. Tag des offenen Umgebindehauses, um sich das offene Pilgerhäusl anzusehen.
 
Erstmals organisierten die polnischen Umgebindefreunde eine Busexkursion, um u.a. das Pilgerhäusl zu besichtigen.
 
In einer kleinen und bescheidenen Ausstellung dokumentierte der Pilgerhäuslverein das bisherige Baugeschehen in Wort und Bild.
 
Zimmermeister Peter Müller aus Jonsdorf führte durch die Baustelle und erklärte, wie das Pilgerhäusl saniert wird.
 
 
 
 
Sein Sohn zeigte derweilen, wie ein defekter Umgebindeständer repariert wird. Der schadhafte Fuß wird neu angeschuht.
 
Groß und klein schaute zu, wie in vielen Schritten das neue Holzteil eingepasst wurde. Zum Schluss passte es milimetergenau.
 
Die Gäste waren meistens selbst Bauherren und kamen mit vielen Fragen zur Sanierung von Umgebindehäusern.
 
Auch die Kleinen waren begeistert, vor allem wenn sie wie hier auch mal selbst hobeln dürfen.
 
 
 
 
Am Pilgerhäusl starte auch die Ortsführung, die Prof. Schurig von der Hochschule Zittau/Görlitz übernommen hatte.
 
22 Gäste folgten durch die engen Gassen von Hirschfelde und erfuhren Interessantes über die verschiedenen Bauweisen.
 
Hinterher ging das Fachsimpeln weiter. Prof. Schurig ging mit sichtlicher Freude auf die vielen Fragen ein.
 
In der Blockstube fand sich auch ein Informationsstand der Geschäftsstelle Umgebindeland, der gut angenommen wurde.

Fotoimpressionen von der Veranstaltung zu den Osterbräuchen am 9. April 2012


 
 
 
Das Pilgerhäusl ist noch eine Baustelle. Aber das hielt die Besucher nicht ab, sich die kleine Oster-Ausstellung anzusehen.
 
Gisela Rieck brachte sogar ein Ostergeschenk mit. Christian Kretschmer, Chef der Bautruppe, freute sich über einen Sanikasten.
 
Ein Raum ist schon fast fertig: die Blockstube. Hier eröffnete der Vereinsvorsitzende Michael Dittrich die Ausstellung.
 
Im benachbarten ev.-luth. Pfarrhaus fanden die vier Vorträge über die verschiedenen Osterbräuche statt.
 
 
 
 
Großes Interesse fand auch die Passionskrippe aus 30 Papier-figuren, die Jesu Tod und Auferstehung darstellen.
 
Zu sehen waren auch typische Utensilien - hier eine Klapper, mit der an Karfreitag und Karsamstag zum Gebet geladen wird.
 
Eine Rarität stellte das Buddelschiff mit der Kreuzigung aus dem Besitz von Ernst Wilhelm Rebsch (1840-1925) dar.
 
Auf drei Ausstellungstafeln wurden die wichtigsten Osterbräuche in Wort und Bild erläutert.
 
 
 
 
Einen wunderbaren Duft verbreitete das frisch zubereitete Ostergebäck aus den drei Ländern...
 
- zum Beispiel die Judasbrötchen aus Nordböhmen...
 
- oder auch die leckeren Gründonnerstagsfiguren aus der Oberlausitz, die probiert werden konnten.
 
Schließlich durfte auch das Osterlamm nicht fehlen, das sowohl in der Oberlausitz, als auch in Nordböhmen verbreitet ist.
 
 
 
 
Natürlich ging es im Pilgerhäusl auch um Ostereier. Aus dem Sorbischen war das Werkzeug zum Verzieren zu sehen.
 
Dr. Gisela Bruk erklärte in ihrem Vortrag, dass sich die Harmonie des Eiermusters auf den Beschenkten übertragen soll.
 
Joanna Dumin aus Jelenia Gora/PL führte vor, wie in Niederschlesien die Eier mit der Batiktechnik verziert werden.
 
Doch es gibt noch zahlreiche andere Verzierungsformen. Das zeigte die kleine Ausstellung mit verschiedenen Ostereiern.

Fotoimpressionen von der Franziskusveranstaltung im Januar 2012


 
 
 
Die Blockstube ist der erste Raum im Pilgerhäusl, der schon für Veranstaltungen nutzbar ist.
 
Neben Texten und Liedern machte auch eine Holzstatue
den hl. Franziskus sehr präsent.
 
Zuhören und Nachdenken waren wichtige Voraussetzungen, sich geistlichen Fragen zu nähern.
 
Beine vertreten und schöne Umgebindehäuser aufspüren - so sah die Mittagspause aus.
 
 
 
 
Eine Meditation erschloss die Bilddetails jenes Kreuzes, von dem sich Franziskus von Gott ansprechen ließ.
 
Abends sang Sven Walpert flotte Lieder über Franziskus und steckte dadurch alle mit der franziskanischen Fröhlichkeit an.
 
Die Komplet, das Nachtgebet der Kirche, bot Gelegenheit, mit Kerzen für das Erlebte zu danken.
 
Schließlich bildete die Hl. Messe den würdigen Abschluss des Treffens; sie sendete zugleich in den Alltag aus.

Fotoimpressionen von der Weihnachtsstunde am 30. Dez. 2011


 
 
 
Mit einem beleuchteten Tannen-
baum lud das Pilgerhäusl zur
Weihnachtsstunde ein.
 
Die Blockstube platzte fast aus
allen Nähten: 56 Gäste kamen.
 
Pfarrer Bosco Marschner eröffnete mit einem Musikstück.
 
Eine Krippe erinnerte an die
Geburt Christi. Hier im Bild die
drei heiligen Könige.
 
 
 
 
Alma und Rebecca spielten auf
der Flöte.
 
Ein selbst gebastelter Stern
leuchtete über der Krippe.
 
Michael Schmacht las Geschichten,
manche sogar in Mundart.
 
Zum Schluss wurde gemeinsam
gesungen.

Fotoimpressionen vom Helferfest am 28. Dez. 2011


 
 
 
Begrüßung durch Vereins-
vorsitzenden Michael Dittrich
 
Musikalische Begleitung
durch Frau Dr. Liane Vogel
 
Krippe aus 15 ca.
38 cm großen Holzfiguren
 
Gemeinsames Singen
von Weihnachtsliedern
 
 
 
 
Ehrenamtliche
Fettschnittenschmiererin
 
Weihnachtlich geschmückte
Fensterbretter
 
Michael Schmacht liest die
Geschichte "Die Erbschaft".
 
Hören einer Geschichte über
die weiße Weihnacht

Fotoimpressionen vom Baustelleneinsatz der kath. Jugend Löbau am 19. Okt. 2011

Bis das Pilgerhäusl in seiner ursprünglichen Ausstrahlung wiederhergestellt ist, bleibt noch viel zu tun. Zum Beispiel strichen die Vorbesitzer alle Holzbalken an. Weil aber die natürliche Holzfarbe viel gemütlicher wirkt, machen sich die acht Jugendlichen mit einer Drahtbürste darüber her, die Holzbalken von der alten Kalkfarbe zu befreien. Dabei folgen sie einem alten monastischem Prinzip: Sie gehen ins Schweigen und sinnen über eigene seelische Fragen nach. Wo bin auch ich überstrichen und verfälscht? Wo gebe ich mich anders, als ich eigentlich bin? Diese Fragen wird die Jugendlichen bis zum nächsten Treff in drei Wochen weiter beschäftigen.

Vor der Arbeit steht die Stärkung mit Spaghetti Bolognese.
Nun gilt es, typische Merkmale eines Umgebindehauses aufzuspüren. Zunächst von außen.
Die Jugendlichen finden schnell das Schöne, aber auch das Verfälschte, wie den versteinerten Teil.
Anschließend wird das Pilgerhäusl von innen inspiziert. In der Blockstube ist eine Ziegelwand fehl am Platz.
Pfarrer Michael Dittrich

Fotoimpressionen vom Tag des offenen Umgebindehauses 2011


 
 
 
Unser Pilgerhäusl als Gastgeber zum Umgebindetag.
 
Architekt Knut Wolf (rechts) als Baustellenführer.
 
Vorträge rund um das Thema "Umgebindehäusl".
 
Christian Ast beim Begucken des Würfelspiels.
 
 
 
 
Udo Mühle, der Lehmspezialist aus Sohland.
 
... und Johannes Prescher, sein "Nachfolger".
 
Die Modellbauer aus Bautzen, die auch das Mini-Pilgerhäusl bauten.
 
Schließlich der Kaffeetisch, wo es sich gut ausruhen ließ.
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