Pilgerherberge und Begegnungsstätte am Zittauer Jakobsweg
Wer immer in guter Absicht diese Schwelle betritt, er sei uns willkommen.
Der Pilgerhäuslverein wurde im Jahr 2007 gegründet. Die ersten Jahre standen ganz im Zeichen des Umbaus. Aus dem ehemaligen katholischen Pfarrhaus entstand eine Pilgerherberge und ein Vorzeigeobjekt für die ökologische Sanierung von Umgebindehäusern. Schon während der Bauphase erfüllte der Verein das Umgebindehaus mit Leben. Davon zeugen viele Veranstaltungen, wie Baustellenführungen, Bauseminare und Ausstellungen. Heute ist das Pilgerhäusl ein Ort christlicher Gastfreundschaft, an dem nicht nur dem Pilger und andere geistlich Suchende eine Unterkunft finden. Es finden auch monatliche Veranstaltungen statt

 

Tag des offenen Denkmals am 14. Sept. 2025

Zum Tag des offenen Denkmals beteiligten wir uns mit drei Themenfeldern. Für Bauinteressierte zeigten wir Fotos von der ökologischen Sanierung des Hauses. Für Krippenbegeisterte ließen wir einen Blick hinter die Kulissen des Krippenbaus zu. Und für Geschichtsfreunde hatten wir interessante Informationen zur Verbindung zwischen unserem Pilgerhäusl und dem Johanniterorden. Wer wollte, konnte im Anschluss in der Blockstube bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen verweilen.

Die Ausstellung "Das Pilgerhäusl und die Johanniter in Hirschfelde" wurde noch bis zum ersten Advent auf dem Saal des Pilgerhäusl gezeigt.

Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung" in Oberpolitz/Horní Police
 

Wallfahrt nach Oberpolitz/Horní Police

Am 29. Mai unternahm der Pilgerhäuslverein eine Wallfahrt nach Oberpolitz/Horní Police, der Wirkungsstätte des berühmten Hockewanzel. Anlass war der erste Todestag von Michael Dittrich.

Mit dem Bus ging es von Löbau über Zittau in den kleinen Wallfahrtsort Oberpolitz, der nicht nur wegen der gestrandeten Madonna, sondern auch aufgrund des einstigen Erzdechanten Wenzel Hocke bekannt ist. Pfr. Michael Dittrich war großer Fan von dieser böhmischen Urgestalt, der im Volksmund auch "Hockewanzl" genannt wird. Denn beide verband die Liebe zum kantigen Humor, mit dem auch gern offen Kritik gegen Obrigkeiten laut wurde. In der kürzlich restaurierten Wallffahrtskirche, die von einem überdachten Kreuzgang umringt ist, feierte die kleine Gemeinschaft aus Freunden von Michael einen Gottesdienst und erinnerte sich dabei daran, was der Einzelne vom verstorbenen Gefährten empfangen hat.

Weiter ging es nach Jestřebí u České Lípy, einem kleinen Ort unter der Felsenburg Habstein/Habštejn, wo das Mittagessen wartete.

Letzte Station war Böhmisch Aicha/Česká Lípa mit einem Rundgang durch die Altstadt mit dem Augustinerkloster und dem historischen Markplatz.

Tiefsinnige Gedichte schenkten für die Trauer um Michael Worte, die sonst schwer zu finden sind. Aber sie verwiesen auch auf Horizonte für Neues, das sich mitten im Schmerz zeigen will.

 
 
 
Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung" in Oberpolitz
 
Innenraum der Wallfahrtskirche
 
Mittagspause unterm Habstein
 
Stadtplan von Böhmisch Aicha
 
 
 
Augustinerkloster
 
Marktplatz von Böhmisch Aicha
 
Pestsäule vor dem Rathaus
 

Fastenkrippen-Führungen 2025

Vom 5. März (Aschermittwoch) bis 27. April wurden im Pilgerhäusl Hirschfelde wieder eine Passionsausstellung gezeigt. Im Zentrum standen wie schon im letzten Jahr acht Fastenkrippen aus Holz, Papier und Kunstharz. Hinzu kamen weitere Exponate, wie zum Beispiel ein kleiner Passionsaltar und sogenannte Guckkästchen, die die letzten Tage Jesu szenisch darstellen.

Neu war, dass die Führungen durch die Passionsausstellung mit geistlichen Impulsen durchzogen waren. Unter dem biblischen Motto „Fürchtet euch nicht!“ gab der Pilgerhäuslverein Anregungen, wie Ängste erkannt, eingeordnet und verwandelt werden können. Inspirationen lieferten geistliche Texte aus der Tradition der christlichen Spiritualität. Aber auch tiefsinnige Gedichte wollten geistliche Wege zu mehr innerer Freiheit aufzuzeigen.

Die Resonanz war groß. Vor allem kirchliche Gruppen nutzten das Angebot. Bei den zehn Führungen zählten wir 83 Besucher. Ein herzliches Vergelt`s Gott auch an alle, die etwas zum Unterhalt der Ausstellung gespendet haben. Insgesamt kamen 750 € zusammen.

Kurbel-Krippe
 
Jahreszeiten-Krippe
 
Ostritzer Gruppe vor der Leo-Krippe
 

Weihnachtskrippen-Führungen 2024/25

Die 12. Krippenausstellung, die vom Ersten Advent bis Mariä Lichtmess zehn Wochen im Pilgerhäusl zu sehen war, bot wieder etliche Neuerungen.
Erstmals haben wir die Ausstellungsstücke nicht nach einer bestimmten Region ausgewählt, sondern sie unter ein spirituelles Thema gestellt. Mit dem schönen Ausspruch des belgischen Ordensgeistlichen Phil Bosmans „Jedes Herz kann eine Krippe sein“ sind wir bei den Führungen der Frage nachgegangen, wie die biblische Weihnachtsgeschichte zu unterschiedlichen Zeiten spirituell gedeutet wurde.

Zunächst wurde der Blick auf das frühe Christentum gerichtet und die frühen Anfänge der Weihnachtsfrömmigkeit mit dem Pilgern zu den authentischen Stätten der Geburt Christi aufgezeigt. Weiter ging es mit Bildern und geistliche Texte von großen geistlichen Gestalten wie Bernhard von Clairvaux und Franz von Assisi, die aufzeigen, wie die erfahrene Nähe Gottes eine neue Grundlage für die Betrachtung der biblischen Erzählungen schufen.
Um die verschiedenen Ausdrucksformen bei Papierkrippen zu veranschaulichen, haben wir einen kleinen Raum hergerichtet, in dem Exponate aus verschiedenen Zeitepochen die Entwicklung der Krippentradition präsentiert. Den Barock vertritt die weltbekannte Weihnachtskrippe von Telfs, die von Georg Haller (1772–1838) gemalt wurde. Den Stil der Nazarener lässt sich bei der Krippe von Josef Führich (1800-1876) finden. Wir zeigen auch die erste Papierkrippe mit regionalem Hintergrund von Mikoláš Aleš 1852-1913) und eine Faltkrippe aus geprägtem Karton (um 1930). Den Schluss der Zeitreise bildet eine moderne Krippe von Heinz Schubert (2012-2001), die in der Art von Kinderbuchillustrationen gestaltet ist.

Wie jedes Jahr wechseln die ausgestellten Papierkrippen. Diesmal präsentieren sich ausnahmslos kleine böhmische Dörfer, die oft nur wenige Häuser umfassen. Die Geburt Christi findet dabei auch an ungewöhnlichen Orten statt. In Miltigau/Milíkov ist es beispielsweise ein historisches Gehöft und in Neubürgles/Nový Hrádek eine Burgruine. Die fünf Beispiele zeigen sehr schön: Jeder Ort kann Bethlehem heißen!

Neu waren auch zwei bewegliche Papierkrippen, die speziell für Kinder gebaut wurden. Aus Zwei mach Eins - so lautete die Devise bei der Idee der neuen Kurbel-Krippe. Wir haben dazu zwei Bastelbögen des Grafikers Kurt Völtzke aus Chemnitz kombiniert: die Weihnachtskrippe und die Waldlandschaft. Während der Stall mit der Heiligen Familie wie bei allen Weihnachtskrippen ganz starr bleibt, lassen sich die Tiere des Waldes mit einer Handkurbel in Gang setzen. Außerdem haben wir die große Papierkrippe mit der Stadtkulisse von Kremsier (Mittelböhmen) mit einer Mechanik ausgestattet, die auch von Besuchern bedient werden kann. Wir haben diese Krippe gewählt, weil sie eine Besonderheit aufweist: Sie bildet alle vier Jahreszeiten ab und spielt so auf die spirituelle Sichtweise an, dass sich das Wunder von Weihnachten jederzeit wieder ereignen kann.

Was wäre Weihnachten ohne Gemeinschaft? Deswegen lud der Pilgerhäuslverein im Anschluss an die Führungen zum Austausch und zum Beisammensein bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in der gemütlichen Blockstube ein.

Wir haben 23 Führungen durchgeführt – zu den zehn öffentlichen Führungen an den Samstagen kamen noch 13 Sonderführungen für Gruppen. Neben christlichen Gruppen besuchten uns erstmals auch solche, die nicht kirchlich sozialisiert sind. Insgesamt haben wir 246 Gäste gezählt. Erstaunlich war für uns, dass viele von weit herkamen – zum Beispiel aus dem Sorbischen, aus dem Görlitz-Nieskyer Raum und aus Dresden. Oftmals dehnten sich die Führungen aufgrund der vielen Nachfragen auf 90 min aus. Die Resonanz war für uns überwältigend. Wir danken auch allen, die uns großzügig mit einer Spende unterstützt haben

 

Ausstellung "Oberlausitzer Umgebindehäuser und Landschaften" (26.05. bis 31.07.2024)

Im Pilgerhäusl wurde Sonntag, den 26. Mai 2024, die Ausstellung "Oberlausitzer Umgebindehäuser und Landschaften" eröffnet. Auf zwei Etagen wurden von 14 bis 17 Uhr Bilder von Hartmut Förster aus Eibau präsentiert. Der Hobbymaler hat 13 Umgebindehäuser und zehn Landschaftsausschnitte seiner Heimat naturgetreu mit Acrylfarben festgehalten. Es kamen rund 70 Gäste; viele von ihnen nutzten hinterher auch die Gelegenheit, in der Blockstube bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen zu verweilen.

Geschnitzte Passionsfiguren
 

„Jesu Weg nach Golgotha" – Passionsausstellung

Vom 17. Feb. bis 6. Apr. 2024 wurde im Pilgerhäusl Hirschfelde erstmals eine umfangreiche Passionsausstellung gezeigt. Im Zentrum stand eine geschnitzte Fastenkrippe, die aus 20 cm großen Figuren besteht und extra für das Pilgerhäusl von einem schwäbischen Schnitzer angefertigt wurde. Ergänzt wurden diese figürlichen Passionsdarstellungen von sechs Papierkrippen sowie weiteren Gegenständen, die ebenfalls Jesu Weg nach Golgotha nachbilden. Die Resonanz war größer als gedacht. So musste die Zahl der angebotenen Führungen von 8 auf 18 erhöht werden. Und auch die Länge der Führungen wurde aufgrund des regen Interesses von 30 auf 60 min erweitert. Insgesamt kamen über 200 Besucher.

Weihnachtsstunde
 

Weihnachtsstunde am 28. Dez.

Zum elften Mal wird im Pilgerhäusl Hirschfelde in geselliger Runde Weihnachten gefeiert. Dazu trägt am 28. Dezember Michael Schmacht wieder heitere und besinnliche Geschichten vor. Auch das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern gehört zum traditionellen Programm. Versüßt wird die Weihnachtsstunde mit kulinarischen Genüssen. Wer möchte, kann auch die aktuelle Ausstellung „Lasst uns nach Betlehem gehen“ besichtigen. Zu sehen sind die große geschnitzte Krippe aus dem Grödnertal sowie 14 Papierkrippen aus Mähren und Schlesien. Der Eintritt ist frei.

Ausschnitt aus der drei Quadratmeter großen Krippenlandschaft
 

Weihnachtskrippen-Ausstellung 2023/24

Auch in diesem Jahr wurden im Pilgerhäusl wieder Weihnachtskrippen gezeigt: allen voran die mechanische Krippe aus Engelsberg, aber auch eine geschnitzte Krippe aus Südtirol und 14 Papierkrippen, die das Weihnachtsgeschehen in mährische und schlesische Orte versetzen. Bei den 15 Führungen bestaunten über 200 Gäste die Exponate.
 

Portal der Jakobuskathedrale in Prag
 

Pilgertag am 30. Sept. 2023

Der Pilgerhäuslverein lud am 30. Sept. 2023 zum Pilgern auf dem Zittauer Jakobsweg ein. Auf der Schlussetappe ging es von Prag Černý Most bis zur Jakobusbasilika im Zentrum der tschechischen Hauptstadt. Die Strecke war 14 km lang. Das Busunternehmen Görner aus Löbau sorgte wieder für die sichere An- und Rückreise.

 
 
 
Erste Gebetsstation im Prager Stadtviertel Černý Most
 
Pilgerweg entlang des Teichs Keeg/Kyje
 
Zweite Gebetsstation gegenüber der Kirche des hl. Bartholomäus in Prag-Keeg/Praha-Kyje
 
Überquerung der Prager Stadtautobahn
 
 
 
Der erste Blick auf Prag
 
Pilgerweg entlang des Flüsschens Rokytka
 
Dritte Gebetsstation im Prager Stadtviertel Wissotschan/Praha-Vysočany
 
Nationaldenkmal mit dem 9 m hohen Reiterstandbild Jan Žižkas
 
Blick auf Prag vom Veitsberg/Vítkov
 
 
 
 
Wegweiser zum Ziel der letzten Pilgeretappe
 
Portal an der Prager Basilika „St. Jakobus"
 
Pilgergruppe
 
Innenansicht der Basilika „St. Jakobus"

 

Tag des offenen Denkmals am 10. Sept. 2023

Zum Tag des offenen Denkmals gab es von 14 bis 17 Uhr Hausführungen. Außerdem wurde das neue Projekt einer Passionsausstellung im Frühjahr 2024 vorgestellt. Gegenwärtig laufen dazu bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zu besichtigen war auch eine Fotoausstellung über sakrale Kleindenkmale im Friedländer Zipfel. Kaffee und selbstgebackener Kuchen luden zum Verweilen in der Blockstube ein.

 

Vortragsabend am 1. Sept. 2023

Schon zum fünften Mal hat Katrin Prechel, Leiterin der Apotheke aus Hirschfelde, Heilpflanzen und ihre Wirkung vorgestellt. Diesmal referierte sie über gesunde Ernährung und ging besonders auf die gesunden Ölsaaten ein. Im zweiten Teil ging es um die verheerende Wirkung von Zucker. Begonnen wurde in geselliger Runde mit dem gemeinsamen Abendbrot.

Europas Wiedergeburt durch den großen Herrscherverein zu Wien 1814, Quelle: commons.wikimedia
 

Vortragsabend am 18. Aug. 2023

Dr. Volker Dudeck aus Zittau setzte traditionell anlässlich des „Tages der Oberlausitz" seine Vortragsreihe über die Geschichte der Oberlausitz fort und sprach zum Thema: „Der Wiener Kongress 1814/15 und seine politischen Folgen für die Oberlausitz“. 17 Gäste folgten den interessanten Ausführungen, wie die Oberlausitz Anfang des 19. Jh. in den Strudel politischer Streitigkeiten europäischer Großmächte geriet. Nach den Befreiungskriegen sollte das geopolitische Zustand vor 1792 wiederhergestellt, die Ansprüche der alten Dynastien befriedigt und die fürstlichen Interessen vor revolutionären Ideen und Bewegungen geschützt werden. In den schwierigen Verhandlungen wurde die polnisch-sächsische Frage zum fundamentalen Zankapfel, an dem der Kongress beinahe gescheitert wäre. Das Tauziehen endete mit einem Kompromiss. Polen wurde ein weiteres Mal geteilt und Sachsen musste 60 Prozent seines Staatsgebietes, darunter die gesamte Niederlausitz sowie einen großen Teil der Oberlausitz, an Preußen abtreten. Die willkürliche Zerreißung des Markgraftums hatte tiefgreifende Folgen für die Oberlausitzer, die bis heute nachwirken.

Pfr. Dittrich beim Streichen der Blockstube
 

Renovierung des Pilgerhäusls 2023

Nach zehnjähriger Nutzung soll das Pilgerhäusl renoviert werden. Dazu gehören die Erneuerung des Holzschutzes, Ausbesserungen kleiner Schäden, vor allem an den Lehmwänden, die gründliche Reinigung der Holzdielen und natürlich auch einiger Verschönerungen.

 
 
 
Beim großen Renovieren wurde als Erstes im Mai der Lieblingsplatz von Herbergsvater Michael Dittrich in Angriff genommen. Die Bank unter der Linde musste geschliffen und neu gestrichen werden.
 
Auch die schöne Gartenbank am Westgiebel erstrahlt nach der Farberneuerung in neuem Glanz.
 
Bei warmen Temperaturen Anfang Juni erhielt die Blockstube außen einen neuen Holzschutz mit heißem Leinöl.
 
Ende Juni ging es hoch hinaus, denn auch das Fachwerk erhielt einen neuen Holzschutz-Anstrich.
 
 
 
 
Die alten Fensterbänke rund um die Blockstube waren stark ausgeblichen und wurden daher mit Lasur gestrichen.
 
Der Holzzaun an der Straße ist oft hoher Windlast ausgesetzt und geriet schon in Schieflage. Daher wurde er Anfang August neu ausgerichtet.
 
Ende August wurden die beiden Haustüren farblich aufgefrischt. Der dunklere Grünton steht unserm Häusl ausgezeichnet.
 
Die Tür zum Gewölbe wurde kurz vor der Eröffnung des Pilgerhäusls eingebaut. Damals war keine Zeit mehr, den Türrahmen einzuputzen. Anfang Oktober wurde das endlich nachgeholt.

Pilgergruppe am Aufgang zur Wallfahrtskirche in Liberec–Ruprechtice
 

Busexkursion ins Isergebirge und sein Vorland am 17. Juni 2023

Der Pilgerhäuslverein organisierte auch 2023 wieder eine Busexkursion, um gemeinsam sakrale Kleindenkmale wie Wegkreuze, Bildsäulen und kleine Kapellen zu entdecken. Diesmal war das Isergebirge und sein Vorland das Ziel. Bereichert wurde die Erkundungstour mit mehreren kurzen Andachten und einem gemeinsamen Picknick.

 
 
 
Wallfahrtskirche in Liberec–Ruprechtice
 
Marien-Bildstock in Horní Maxov
 
Seibtquelle auf dem Kalvarienberg in Horní Maxov
 
Kapelle in Marienberg/Marianska hora
 
 
 
Der erste Blick auf Prag
 
Achtseitige Bergkapelle Schenkenhan in Bad Wurzelsdorf/Kořenov
 
Ölbergfiguren in Stephansruh/Příchovice
 
Kirche St. Veit in Stephansruh/Příchovice
 
Neißequelle in Neudorf an der Neiße/Nová Ves nad Nisou
 
 
 
 
Komplex Kirche, Pestsäule und Pfarrhaus in Schumburg/Krásná
 
Pestsäule der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in Schumburg/Krásná
 
Schnuppstein in Radl/Rádlo
 
Schlenzova-Kapelle bei Radl/Rádlo

Pilgerhäusl
 

Tag des offenen Umgebindehauses am 28. Mai 2023

14 bis 17 Uhr mit Hausführungen, Fotoausstellung „Sakrale Kleinode im Friedländer Zipfel“, Vorstellung und Verkauf des neuen Umgebindeland-Kalenders 2024, gemütliches Beisammensein bei selbstgebackenen Kuchen

Kapelle in Bullendorf/Bulovka
 

Ausstellung: „Sakrale Kleinode im Friedländer Zipfel“ (28.05. bis 31.08.2023)

Fotografien von Jeannette Gosteli aus Oybin
Besichtigung am 11.09.2023 zum Tag des offenen Denkmals und nach Vereinbarung

 

Ausstellung „Die Josefsgeschichte in Bildern“ (5.02. bis 15.05.2022)

Von Anfang Februar bis Mitte Mai war im Pilgerhäusl eine Ausstellung mit Reproduktionen der Miniaturen aus der Furtmeyr-Bibel zu sehen. Diese zeigten wichtige Episoden aus der Jsosefsgeschichte und wurden durch entsprechende Bibeltexte erklärt. Ausgewählte spirituelle Texte unterstützten, den tiefen Sinn der alttestamentlichen Überlieferung zu ergründen.

Pilgertag 2023
 

Pilgertag am 22. Apr. 2023

Bei Kaiserwetter pilgerten wir zum vorletzten Mal gemeinsam auf dem Zittauer Jakobsweg und absolvierten den Abschnitt zwischen Popovice und Prag Černý Most. Auf dem 12 Kilometer langen Fußmarsch wurden mehrere Andachten gehalten. Das Busunternehmen Görner aus Löbau übernahm wie immer die An- und Rückreise.

 
 
 
Anreise mit dem Busunternehmen Görner aus Löbau
 
Erste Gebetsstation in Popovice
 
Der Weg entlang von Teichen ...
 
und auf Kirschalleen
 
 
 
 
Der erste Blick auf Prag
Zweite Gebetsstation in Jenstein/Jenštejn
 
Der Weg entlang von Bächen und urigen Bruchwäldern
 
Dritte Gebetsstation an der Annenkapelle in Satalice
 
Der erste Blick auf Prag

 

Lectio-divina-Projekt in der österlichen Bußzeit (27.02. - 03.04.2023)

Ende Februar startete ein neues Lectio-divina-Projekt. Es stand unter dem Titel „Ostern entgegen – mit Josef zum wahren Frieden“. Fünf Leseabschnitte aus der alttestamentlichen Josefsgeschichte bildeten die Grundlage, sich gemeinsam auf Ostern vorzubereiten. Der wöchentliche Impuls sollte helfen, über den tieferen Sinn der Erzählung nachzusinnen und auf das eigene Leben zu beziehen. Das Angebot, sich in der Gruppe auszutauschen, wurde rege genutzt; ebenso die Möglichkeit, zuvor auch gemeinsam zu essen.

Themen der fünf Leseabschnitte
Gen 37: Josef deckt die üble Nachrede auf
Geistliche Übung: eigene verdeckte Konflikte angehen
Gen 39 u. 40: Josefs Lebensweg als Auf und Ab
Geistliche Übung: das eigene Leben als Fluss betrachten
Gen 41: Josef deutet die Träume des Pharaos
Geistliche Übung: Träume als Lebensantrieb verstehen
Gen 42-44: Josef stellt die Brüder auf die Probe
Geistliche Übung: umkehren, wo es nicht weitergeht
Gen 45 u. 46: Josefs Familie wird wieder vereint
Geistliche Übung: dem wahren Frieden auf die Spur kommen


Geistliche Impulse



Besuch aus Tschechien: Familie Bartoví, die heute in dem Haus lebt, in dem die Engelsberger Krippe bis 1901 stand
 

Rückblick auf die Krippenausstellung 2022/23

Der Pilgerhäuslverein zieht zufrieden Bilanz. Denn noch nie fanden so viele Führungen im Pilgerhäusl statt wie in den neun Wochen zwischen dem 1. Advent und dem 2. Februar (Mariä Lichtmess). Grund dafür war die Krippenausstellung, zu der ganz unterschiedliche Exponate gehörten: die Engelsberger Krippe, ein handgemaltes, mechanisches Unikat aus Nordböhmen; die geschnitzte Leo-Krippe aus Südtirol sowie Papierkrippen, die in einer Verbindung zu Prag stehen.

Die Nachfrage war groß und so musste der Verein zu den regulären 26 Führungen noch 12 Sonderführungen einschieben. Insgesamt kamen über 400 Gäste aus nah und fern. Und es hätten noch viel mehr sein können. Doch aufgrund der räumlichen Begrenztheit und damit alle Besucher ausreichend die beweglichen Figuren der Engelsberger Krippe bewundern konnten, war die Teilnehmerzahl pro Führung auf zwölf Personen beschränkt. Besucher kamen auch aus dem benachbarten Tschechien, darunter die Familie, in deren Haus die Engelsberger Krippe bis 1901 stand. Ebenso fand sich eine Gruppe junger Ukrainer ein, die gegenwärtig in Zittau studieren und über Weihnachten wegen der üblen Situation in ihrer Heimat nicht nach Hause fahren konnten.

Viele hundert Ehrenamtsstunden stecken in der Krippenausstellung: nicht nur im Aufbau der Exponate und in den Führungen. Der Verein ließ es sich auch nicht nehmen, an den Sonntagen die Gäste zu bewirten. Dazu wurden unzählige Kuchen gebacken.


Weihnachtsstunde 2016
 

Weihnachtsstunde am Mittwoch, 28. Dez. 2022

Beginn: 17 Uhr
Vorgetragene Geschichten und gemeinsames Singen
von Weihnachtsliedern an der Krippe
Einladung zu Glühwein und Stollen

St.-Wenzel-Basilika und St.-Clemens-Kirche in Altbunzlau/Stará Boleslav
 

Pilgertag am 17. Sept. 2022

Bei kühlen Temperaturen um die 10 Grad waren am 17. Sept. 2022 wieder 13 Pilger auf den Zittauer Jakobsweg unterwegs. Es ging diesmal von Sojovice bis nach Popovice. Auf dem 12 Kilometer langen Abschnitt war der Besuch der Basilika "Mariä Himmelfahrt" in Altbunzlau/Stará Boleslav ein Höhepunkt. Das Busunternehmen Görner aus Löbau sorgte wieder für die sichere An- und Rückreise.
 

 
 
 
Erste Gebetsstation nahe bei Sojovice
 
Eintritt in den Landkreis Prag
 
Wegweiser mit dem Muschelzeichen
 
Zweite Gebetsstation in der Basilika "Mariä Himmelfahrt" in Altbunzlau/Stará Boleslav
 
 
 
 
Überquerung der Elbe
 
Schöner Wegabschnitt zwischen Brandýs nad Labem und Popovice
 
Die Pilgergruppe
 
Dritte Gebetsstation in Popovice

 

Tag des offenen Denkmals am 11. Sept. 2022

14 bis 17 Uhr mit Hausführungen und Ausstellungseröffnung (siehe unten), gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen

 

Vortragsabend am 15. Juli 2022

„Die wichtigsten Heilpflanzen und ihre Wirkung für jedermann“ – Teil 4, praktische Vorstellung anhand mitgebrachter Pflanzen
Referentin: Katrin Prechel, Leiterin der Apotheke aus Hirschfelde
Beginn: 18.30 Uhr mit dem gemeinsamen Abendbrot nach dem Motto: „Jeder bringt etwas mit"
19 Uhr Vortrag

 

Aktuelle Ausstellung

Von Februar bis Ende Mai ist im Pilgerhäusl eine Ausstellung mit Reproduktionen der Miniaturen aus der Furtmeyr-Bibel zu sehen. Diese zeigen wichtige Episoden aus der Jakobserzählung und werden durch entsprechende Bibeltexte erklärt. Ausgewählte spirituelle Texte sollen helfen, den tiefen Sinn der alttestamentlichen Überlieferung zu ergründen.

Pilgerhäusl
 

Tag des offenen Umgebindehauses am 29. Mai 2022

10 bis 17 Uhr mit Hausführungen und Ausstellungseröffnung (siehe unten), gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, Vorstellung und Verkauf des neuen Umgebindeland-Kalenders 2023

 

Ausstellung "Heimat, Natur und Stille unserer Oberlausitz" (29.05. bis 03.09.2022)

Acrylzeichnungen von Hartmut Förster aus Eibau
Umgebindehäuser, Landschaften, Stilleben
Eröffnung: am Tag des offenen Umgebindehauses, 10 Uhr
Öffnungszeiten: zu den offiziellen Veranstaltungen des Pilgerhäuslvereins und nach Absprache mit Pfr. Dittrich, Tel. 0162 917 99 49

Krankheitsbedingt abgesagt

Wappen der Habsburgmonarchie, Quelle: Wikipedia
 

Vortragsabend am 17. Juni 2022

18.30 Uhr gemeinsames Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“
19.00 Uhr Vortrag: „Bella gerant alii, tu felix Austria nube! Wie die Oberlausitz zum Weltreich der Habsburger kam.“, Referent: Dr. Volker Dudeck aus Zittau


Krankheitsbedingt abgesagt

Bildstock bei Kokorschin/Kokořín
 

Busexkursion ins Daubaer Ländchen am 21. Mai 2022

Der Pilgerhäuslverein organisierte eine Busexkursion ins Daubaer Ländchen, um gemeinsam sakrale Kleindenkmale wie Wegkreuze, Bildsäulen und kleine Kapellen zu entdecken. Bereichert wurde die Erkundungstour mit mehreren kurzen Andachten und einem Picknick.

Exkursionsteilnehmer im Kemmlitzbachtal
 

Heilkräuter-Exkursion ins Kemmlitzbachtal am 30. Apr. 2022:

„Von Finger-Segge zu Winter-Schachtelhalm" – so lautete das Motto eines Frühlingsspaziergang durchs Kemmlitzbachtal. Annett Schurig, ausgebildete Heilpraktikerin und pharmazeutisch-technische Assistentin leitete die Exkursion und stellte Frühblühern, Heilpflanzen und Besonderheiten des Kemmlitzbachtals vor.
 

 
 
 
Start der Exkursion, wo der Kemmlitztalbach die B99 quert
 
Unscheinbar, aber eine kleine botanische Kostbarkeit: die Finger-Segge (Carex digitata)
 
Exkursionsleiterin Annett Schurig (hinten) mit der Exkursionsgruppe
 
Auch im Winter grün: der Winter-Schachtelhalm (Equisetum hyemale)
 
 
 
 
Feuchte Wiesen, die das Kemmlitzbachtal säumen und die Artenvielfalt bereichern
 
Das noch nahezu unbelaubte Kemmlitzbachtal mit seinem Frühjahrsblüher-Teppich
 
Hohler Lerchensporn - ein typischer Frühjahrsblüher der Bachauen
 
Im Gänsemarsch zurück zum Ausgangspunkt

Pilgertag 2019
 

Pilgertag am 23. Apr. 2022

Bei Kaiserwetter begaben sich 17 Pilger auf den Zittauer Jakobsweg. Diesmal stand der Abschnitt zwischen Benátky nad Jizerou und Sojovice auf dem Plan. Auf dem 12 Kilometer langen Fußmarsch wurden mehrere Andachten gehalten. Das Busunternehmen Görner aus Löbau übernahm wie immer die An- und Rückreise.
 

 
 
 
Anreise mit dem Bus der Fa. Görner aus Löbau
 
Start
 
Auf dem Weg, im Hintergrund Benátky nad Jizerou
 
An der Brücke über die Iser
 
 
 
 
Jakobsmuschel am Weg
 
Jakobskirche in Předměřice nad Jizerou
 
Hl. Johannes Nepomuk in Předměřice nad Jizerou
 
Wegweiser
 
 
 
 
Pilgergruppe
 
Auf dem Weg
 
Bei Kaiserwetter durch eine Kirchallee
 
Ankunft in Sojovice
 

Lectio-divina-Projekt in der österlichen Bußzeit (07.03. - 11.04.2022)

Ab März startete erneut ein Lectio-divina-Projekt starten. Es stand unter dem Titel „Ostern entgegen – mit Jakob und Esau auf dem Weg der Versöhnung“. Sechs Leseabschnitte aus der alttestamentlichen Jakobserzählung bildeten die Grundlage, sich gemeinsam auf Ostern vorzubereiten. Der wöchentliche Impuls sollte helfen, über den tieferen Sinn der Erzählung nachzusinnen und auf das eigene Leben zu beziehen.

Link zu den geistlichen Impulsen

Kreuzwegstation in Wetzwalde (Václavice)
 

Kreuzwegandacht am 20. März 2022

Am 20. März begab sich eine kleine Gruppe zu den neu errichteten Stationen an der Burg Grafenstein/Grabštejn. Dazu erfolgte die An- und Abreise per Bahn. Außerdem mussten noch 2,6 km zu Fuß bewältigt werden.

Die geschnitzte Figur auf dem Saal des Pilgerhäusls
 

Hl. Bruder Konrad von Parzham

Am 23. Februar 2022 zog ein neuer Dauergast im Pilgerhäusl ein: eine geschnitzte Figur des Hl. Bruder Konrad von Parzham. Sie wurde in den dreißiger Jahren von J. Neustifter in der Bildhauerwerkstatt in Eggenfelden/Bayern angefertigt und gehörte zur Ersteinrichtung der 1936 geweihten Kapelle St. Josef in Neugersdorf. Da das katholische Gotteshaus am 2. Oktober 2020 entwidmet wurde, suchte die Ortsgemeinde für den Schutzpatron ein neues Zuhause. Wir danken herzlich, dass die Wahl auf das Pilgerhäusl fiel.

Jakobusfigur an der Nordfassade des Pilgerhäusls
 

Pilgertag am Sonnabend, 18. Sept. 2021

Gemeinsames Pilgern auf dem Zittauer Jakobsweg von Vinec bis Benatky (16 km)
mit geistlichen Impulsen, Liedern und Gebeten
Start: 8.00 Uhr ab Zittau Bhf, Ende: ca. 17 Uhr
Kosten für den Bus: 25 €/Person
Anmeldung erforferlich
 

 
 
 
Auftakt an der Kirche in Krnsko
 
Weg mit Hindernissen
 
Überquerung der Iser
 
Beschilderung
 
 
 
Immer entlang der Iser
 
Besuch der Kirche Maria Magdalena/kostel sv. Maří Magdalény in Benatek/Benátky nad Jizerou
 
Besuch der Kirche Mariä Geburt/Kostel Narození Panny in Benatek/Benátky nad Jizerou

Tag des offenen Denkmals 2019
 

Tag des off. Denkmals am 12. Sept. 2021

Geöffnet 10 bis 17 Uhr
Mit Hausführungen und Vorstellung des aktuellen Krippenprojekts sowie Kaffee und Kuchen ab 14 Uhr


 

Heilkräuter-Exkursion in den Ostritzer Klosterwald am Freitag, 3. Sept. 2021

Am Freitag, den 3. Sept. 2021, lädt der Pilgerhäuslverein in Kooperation mit der Apotheke Hirschfelde zu einer Heilkräuter-Exkursion ein. Unter dem Titel "Husten, Heiserkeit, Mückenstiche? ... dagegen ist doch ein Kraut gewachsen." führt Annett Schurig durch den Ostritzer Klosterwald. Die Pharmazeutisch-technische Assistentin und Heilpraktikerin stellt bekannte und weniger geläufige einheimische Heilkräuter am Wegesrand vor. Außerdem informiert sie über ausgewählte pflanzliche Inhaltsstoffe, Wirkungsweise und Anwendung dieser Kräuter sowie Sammel- und Zubereitungstipps. Treff ist 16 Uhr am Pilgerhäusl, danach erfolgt die Weiterfahrt bis zum Viehweg/Klosterwald. Der Rundgang dauert ca. 2 Std. und hat eine Länge von rund 2,5 km. Die Veranstaltung ist kostenlos; eine Anmeldungen ist nicht erforderlich. Empfohlen wird passendes Schuhwerk und ggf. eine Lupe.

Dr. Dudeck
 

Vortragsabend am 27. Aug. 2021

19 Uhr Vortrag: „Ganz anders! Die Reformation in der Oberlausitz“, Referent: Dr. Volker Dudeck aus Zittau
Ort: Ev.-Luth. Kirche "St. Peter und Paul" in Hirschfelde

Schröter-Kapelle am Kapellenberg bei Brims (Brniště)
 

Busexkursion „Sakrale Kleinode im Roll-Gebiet“ am 20. Aug. 2021

Gemeinsames Entdecken von Wegkreuzen, Bildsäulen und kleinen Kapellen mit kurzen Andachten
Gemütliche Einkehr zu Mittag
Anmeldung erforderlich!

 
 
 
Kreuzigungsgruppe in Groß Walten/Velký Valtinov
 
Gebetsstation an der Kirche in Groß Walten/Velký Valtinov
 
Heiligenfiguren in Groß Walten/Velký Valtinov
 
Polzendurchbruch/Průrva Ploučnice in Neuland am Roll/Noviny pod Ralskem
 
 
 
 
Polzendurchbruch/Průrva Ploučnice in Neuland am Roll/Noviny pod Ralskem
 
Gottesgrab in Niemes/Mimoň
 
Gottesgrab in Niemes/Mimoň
 
Gebetsstation an der Kirche St. Peter und Paul in Niemes/Mimoň
 
 
 
 
Hubertus-Kapelle bei Reichstadt/Zákupy
 
Klosterbrücke in Reichstadt/Zákupy
 
Alte Brücke in Reichstadt/Zákupy
 
Gebetsstation in Reichstadt/Zákupy
 
 
 
 
Dreifaltigkeitssäule in Reichstadt/Zákupy
 
Gottesgrab in Wellnitz/Velenice
 
Betgraben/Modlivý důl in Schwoika/Svojkov
 
Christus-Relief in Rodowitz/Radvanec
Restauration des Grabmals durch Dipl.-Rest. Christine Laubert aus Dresden
 
Pilgerfigur nach der aufwändigen Entsalzung
 
Segnung der Statue durch Bischof Heinrich Timmerevers am 25. Juli 2021
 

Alte Pilgerfigur auf dem Friedhof Hirschfelde entdeckt und restauriert

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass unsere Augen „gehalten“ sein können wie bei den Emmausjüngern (vgl. Lk 24, 16), dann hätte er in Hirschfelde erbracht werden können. Jahrelang waren die Leute an einem Grabmal auf dem Friedhof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Hirschfelde mehr oder weniger achtlos vorübergegangen, ehe jemand 2018 entdeckte: es stellt einen Pilger mit einem Engel dar! Das war natürlich für den ortsansässigen Pilgerhäuslverein, der die Herberge am Zittauer Jakobsweg betreut, eine Sensation!
Es handelt sich um das Grabmal des Johann Georg Zeissig (+ 1816) und seiner Frau Anna Rosina (+ 1828). Zeissig war mit höchster Wahrscheinlichkeit kein Jakobspilger. Die Wallfahrt zum Grab des Apostels Jakobus dem Älteren in Santiago de Compostela existierte zu seinen Lebzeiten faktisch nicht mehr. Ergreifend ist allerdings das Schicksal der beiden Eheleute: Sie bekamen 16 Kinder, unter denen zweimal Zwillinge und einmal Drillinge waren - und 14 vor ihnen verstarben.
Johann Georg Zeissig war vermutlich geprägt durch den Pietismus. Ein bedeutender Vertreter dieser Form protestantischer Frömmigkeit war Paul Anton, der 1661 Hirschfelde geboren worden war. Die beiden Männer haben sich nicht kennengelernt, doch möglicherweise war das evangelische Leben in und um Hirschfelde vom Pietismus geprägt. In dieser Gestalt der Frömmigkeit nimmt der Glaube, dass das menschliche Leben ein Pilgerweg ist mit Gott als großem Ziel, einen zentralen Platz ein. Dieser Gedanke kommt im Gedicht „Pilgertrost“ von Gerhard Tersteegen (1697 – 1769) zum Tragen: „Der Pilgerweg ist voll Beschwer, doch ist der Weg so lang nicht mehr. Gott stärket auch indessen. Der müde Pilger wird zu Haus im Schoß des Vaters ruhen aus und alles Leid’s vergessen“.
Da sich die beiden Figuren in einem jämmerlichen Zustand befanden, beschloss der Verein, sie restaurieren zu lassen, wofür er die Genehmigung des Kirchenvorstands erhielt. Auch die zuständigen Denkmalschutzbehörden im Freistaat Sachsen und dem Landkreis Görlitz entschieden positiv und gewährten einen Zuschuss. Die andere Hälfte der Kosten stemmte der Verein. Die Arbeiten wurden von Frau Christine Laubert aus Dresden ausgeführt, unterstützt von einheimischen Helfern. Während des Pfarreifestes der Pfarrei „St. Marien“ Zittau am 25. Juli wurde das Grabmal von Bischof Heinrich Timmerevers gesegnet und damit erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Das Grabmal am Jakobsweg kann sich nun gewiss würdig unter die Sehenswürdigkeiten von Hirschfelde einreihen. Selbstverständlich muss es die Pilger auf dem Zittauer Jakobsweg nicht gleich an die Mühen und Strapazen ihres Weges erinnern. Aber doch daran, dass nicht nur der Weg beim Pilgern das Ziel ist, sondern das Ziel – und das ist für den gläubigen Pilger Gott. Nach ihm erfüllt die Menschen, bewusst oder unbewusst, eine Sehnsucht, zu deren Erfüllung wir unterwegs sind. Das Pilgern ist der erlebbare, greifbare Ausdruck dafür, glauben mit Leib und Seele.

Text: Pfarrer Michael Dittrich, Hirschfelde

 

Vortragsabend am Freitag, 16. Juli 2021

19.00 Uhr: Vortrag „Die wichtigsten Heilpflanzen und ihre Wirkung für jedermann“ (Teil 3),
praktische Vorstellung anhand mitgebrachter Pflanzen,
Referentin: Katrin Prechel, Apothekerin aus Hi.
 

Osterausstellung „Die Nacht leuchtet wie der Tag (Ps 139)“ – österliche Bilder von Tatjana und Lea Wittmann aus Zittau zu ausgewählten lyrischen Texten (28.03 - 23.05.2021)

Eigentlich sollte die Osterausstellung schon am Ostermontag 2020 im Pilgerhäusl eröffnet werden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Ausstellung auf 2021 verschoben. Doch auch in diesem Jahr konnten die Bilder von Tatjana und Lea Wittmann aus Zittau nur für kurze Zeit und auf Anmeldung gezeigt werden. Deshalb wurden die Bilder und Texte digitalisiert und auf der Webseite eingestellt.
 

Vortrag in der ev.-Luth. Kirche "St. Peter und Paul" in Hirschfelde
 

Vortragsabend am Freitag, 21. Aug. 2020

Der Pilgerhäuslverein lud zum sechsten Vortrag mit Dr. Volker Dudeck zur Geschichte der Oberlausitz ein. Diesmal ging es um die Entstehung der Hussitenbewegung und ihre Wirkungen in der Oberlausitz. Dieses Thema war vor allem wichtig, um zu verstehen, warum die spätere lutherische Reformation in der Oberlausitz ganz anderes als in anderen Teilen Deutschlands verlief. Anliegen von Dr. Dudeck war es auch, auf die Tradition der Reformationen zu verweisen und damit auf den Leitsatz der Kirchengeschichte „ECCLESIA SEMPER REFORMANDA“ – Die Kirche muss sich immer reformieren. Aufgrund der zahlreichen Gäste und den gebotenen Corona-Schutzvorkehrungen wurde die Veranstaltung in die ev.-Luth. Kirche "St. Peter und Paul" in Hirschfelde verlegt.


 

Vortragsabend am Freitag, 17. Juli 2020

19.00 Uhr: Vortrag „Die wichtigsten Heilpflanzen und ihre Wirkung für jedermann“ (Teil 2),
praktische Vorstellung anhand mitgebrachter Pflanzen,
Referentin: Katrin Prechel, Apothekerin aus Hi.

Wegkreuz in Nixdorf (Mikulášovice)
 

Busexkursion am Sonnabend, 27. Juni 2020

Zum dritten Mal lud der Pilgerhäuslverein zu einer Busexkursion ins benachbarte Nordböhmen ein. Mit einem Kleinbus ging es zu Bildsäulen, Wegkreuzen und kleinen Kapellen im Schluckenauer Zipfel.
 

 
 
 
Teilnehmergruppe in Rumburg (Rumburk) an der Kirche der Enthauptung Johannes d.T.
 
Schwedenstein in Georgswalde (Jiříkov)
 
Kreuzweg auf dem Annaberg in Lobendau (Lobendava)
 
Moderne Heiligenstatuen in Hainspach (Lipová)
 
 
 
 
Pieta an der Lindenallee zwischen Hainspach (Lipová) und Wäölmsdorf (Vilémov)
 
Kirche des hl. Nikolaus in Nixdorf (Mikulášovice)
 
Andacht an der Dreifaltigkeitskapelle in Nixdorf (Mikulášovice)
 
Kreuzberg bei St. Georgenthal (Jiřetín pod Jedlovou)

Oberlausitz-Fahne mit Schmuckwappen
 

Vortragsabend am 17. Jan. 2020

18.30 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Aus unserer schönen Heimat – Federzeichnungen von Adolf Schorisch“, Teil 3
Anschließend: Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“
Vortragsthema: „Wer kommt von Bautzen ungefangen und dann von Görlitz ungehangen und von der Sitte ungefreit, der kann wohl sagen von guter Zeit. – Der Oberlausitzer Sechsstädtebund“
Referent: Dr. Volker Dudeck aus Zittau

Krippenausstellung 2017
 

Sonderöffnung am Sonntag, 5. Jan. 2021

14 bis 17 Uhr
Sonderöffnung der Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“ mit Papierkrippen
Einladung zu Kaffee und Kuchen
Kirche in Jonsdorf
 

Ausstellung “Aus unserer schönen Heimat” - Federzeichnung von Adolf Schorisch, Teil 3 (17.01. - 1.09.2020)

Der Pilgerhäuslverein stellte zum dritten und nunmehr letzten Mal Nachdrucke und Kopien des bekannten Heimatmalers Adolf Schorisch aus. Sie stammen aus der Sammlung von Marita und Tilo Böhmer aus Ostritz. Die Ausstellung „Aus unserer schönen Heimat/Teil 3 – Federzeichnungen von Adolf Schorisch" ist noch bis Mitte Mai zu den regulären Veranstaltungen und nach Vereinbarung zu besichtigen. Zu sehen waren zahlreiche Kirchen der südlichen Oberlausitz sowie Motive aus Feld und Flur.

Folgende Motive können besichtigt werden:
Kirche Bertsdorf
Kirche Eibau
Kirche Olbersdorf
Kirche Leutersdorf (kath.)
Kirche Leutersdorf (ev.-luth.)
Kirche Seifhennersdorf
Kirche Oybin
Kirche Lückendorf
Kirche Waltersdorf
Kirche Petersdorf
Kirche Weigsdorf
Kirche Großhennersdorf
Kirche Kleinschönau
Kirche Ruppersdorf
Kirche Oberseifersdorf
Kirche Oberullersdorf
Kirche Herwigsdorf

Hörnitz. Das Hörnitzer Schloß 1929. 25x20cm. Vgl. Heimat I, S.3.
Jonsdorf. 21x26,5cm. Nachdruck, lt. DGV 1953. Vgl. Heimat I S.62,4.
Jonsdorf. Blick auf den Jonsberg von den Mühlsteinbrüchen aus. Nachdruck, lt. DGV 1953. 30x21cm. Vgl. Heimat II.31,3
Jonsdorf. Sternennacht im Jonsdorfer Wald. Druck auf Neujahrsgruß der Kreissparkasse Zittau. 21x16cm. Vgl. Heimat I S.46,6
Lämberg, Schloß. 24x20. Eigenhändige Widmung “Allen Gewalten zum Trutz sich erhalten! Zur Freude! Schorisch”. Vgl. Heimat II.10,1
Spitzkunnersdorf, Glockenstube. 29x23cm. Eigenhändige Widmung “Aus Dank und zur Freude! Schorisch”. Vgl. Heimat II.15,1
Lückendorf mit Hochwald. 30x21cm. Vgl. Heimat I S.25.



Böhmische Papierkrippe
 

Weihnachtsstunde am 28. Dez. 2019

Vorgetragene Geschichten und gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern an der Krippe
Glühwein und Plätzchen
Beginn: 17 Uhr
Möglichkeit der Besichtigung der Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“ (Papierkrippen)

Adventsstunde 2015
 

Ausstellungseröffnung und Adventsstunde am 20. Dez. 2019

Zum sechsten Mal verwandelte sich der ehemalige Stall und der Saal im Obergeschoss des Pilgerhäusls in Hirschfelde zu einem Ort, an dem Besucher dem Geheimnis des Weihnachtsgeschehens nachgehen können. Dazu wurden zwanzig Papierkrippen – diesmal aus der Region Ostböhmen – aufgebaut, die der Pilgerhäuslverein selbst ausgeschnitten und dekoriert hat. Damit will der Verein eine schöne Tradition ins Bewusstsein rücken, die ihren Ursprung im 17. Jh. in den Stuben armer Familien hat. Außerdem wurde in diesem Jahr eine südtiroler Krippe von der berühmten Schnitzerfamilie Leo Moroder aus dem Grödnertal gezeigt, deren Hauptfiguren stolze 36 cm hoch sind. Die handbemalten Schnitzwerke aus Lindenholz wurden vor einer zwei Meter langen orientalischen Landschaftskulisse aufgebaut. Eröffnet wurde die Krippenausstellung am 20. Dezember zur Adventsstunde, bei der auch Gäste beim Ausschneiden von Papierkrippen mitwirken konnten.
Papierkrippe "Dobruschka" (Adlergebirge), Jarmila Haldová, 1998
 

Ausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" (20.12.2019 - 10.01.2020)

Zum sechsten Mal verwandelte sich der ehemalige Stall und der Saal im Obergeschoss des Pilgerhäusls in Hirschfelde zu einem Ort, an dem Besucher dem Geheimnis des Weihnachtsgeschehens nachgehen können. Dazu wurden zwanzig Papierkrippen – diesmal aus der Region Ostböhmen – aufgebaut, die der Pilgerhäuslverein selbst ausgeschnitten und dekoriert hat. Damit will der Verein eine schöne Tradition ins Bewusstsein rücken, die ihren Ursprung im 17. Jh. in den Stuben armer Familien hat. Denn weil sich viele die geschnitzten Krippenfiguren nicht leisten konnten, griffen sie zu Pappe und Farbe und stellten auf diese Weise ihre eigenen kleinen Kunstwerke her. Zugleich holten sie das Geschehen von Betlehem in die eigene Heimat – auch in Böhmen. Daher findet man als Hintergrund der Krippen sehr oft die Silhouetten und Bauwerke bekannter Städte und Dörfer. In den letzten Jahren ist diese Tradition wiederaufgelebt und so lassen sich zahlreiche Druckbögen erwerben, die man selbst ausschneiden darf.

Außerdem wurde in diesem Jahr eine südtiroler Krippe von der berühmten Schnitzerfamilie Leo Moroder aus dem Grödnertal gezeigt, deren Hauptfiguren stolze 36 cm hoch sind. Die handbemalten Schnitzwerke aus Lindenholz werden vor einer zwei Meter langen orientalischen Landschaftskulisse aufgebaut.

Drei Veranstaltungen luden ein, sowohl die kleinen als auch größeren Kunstwerke im Pilgerhäusl Hirschfelde (Komturgasse 9) zu besuchen. Den Auftakt bildete die Adventsstunde am 20. Dezember. Am 28. Dez. fand um 17.00 Uhr die inzwischen schon traditionelle „Weihnachtsstunde“ statt. Es wurden Geschichten vorgetragen, auch in Oberlausitzer Mundart, und gemeinsam die beliebten Weihnachtslieder gesungen. Der Genuss von Glühwein und Plätzchen rundete die Stunde kulinarisch ab. Am 5. Jan. war die Ausstellung von 14.00 bis 17.00 Uhr ebenfalls geöffnet. Viele nutzten die Gelegenheit und verweilten nach der Besichtigung in der Blockstube bei Kaffee und Stollen.

Folgende Krippen konnten besichtigt werden:
Papierkrippe "Jitschin" von Jiří Škopek
Papierkrippe "Neupaka" von Jiří Škopek
Faltkrippe Hohenbruck von Vojtěch Kubašta
Papierkrippe "Strohbett" von Jarmila Haldová
Papierkrippe "Adlergebirge" von Jiří Knapovský
Papierkrippe "Riesengebirge" von Jiří Škopek
Papierkrippe von Pavel Pecina und Ruda Velebilová
Gestanzte Krippe "Vorgebirge" von Pavel Pecina
Kastenkrippe "Landsberg" von Adolf Lachmann
Papierkrippe "Klein Schwadowitz" von Jiří Škopek
Papierkrippe "Saboth" von Jiří Škopek
Papierkrippe von Jiří Škopek
Papierkrippe "Jermer" von Jiří Škopek
Faltkrippe Hohenbruck von Vojtěch Kubašta
Papierkrippe von Cyryl Kotyšan und Jaroslav Herain,
Papierkrippe "Adlergebirge" von Jiří Knapovský
Gestanzte Krippe "Vorgebirge" von Pavel Pecina
Papierkrippe "Riesengebirge" von Jiří Škopek
Papierkrippe "Petzka" von Jiří Škopek
Papierkrippe "Lomnitz an der Popelka" von Jiří Škopek
Große Weihnachtskrippe von Jan Kudláček
Papierkrippe "Ostböhmen" von Helena Horálková
Papierkrippe "Metzles" von Jiří Škopek


Titelbild des Klappbuches „Der gestiefelete Kater“ von Vojtěch Kubašta
 

Besinnungstag am 16. Nov. 2019

Schon zum zweitem Mal ging es bei einem Besinnungstag um die Weisheit der Märchen und deren spirituelle Deutung. Zehn Teilnehmer fanden sich dazu am Sonnabend (16.11.) im Pilgerhäusl ein. Betrachtet wurden die Märchen "Hänsel und Gretel", "Aschenputtel" und "Die Brehmer Stadtmusikanten". Im gemeinsamen Austausch gelang ein völlig neuer Blick auf die vertrauten Geschichten aus der Kinderzeit. Gemeinschaft wurde auch durch die gemeinsamen Gebetszeiten und Mahlzeiten gepflegt.

Pilgergruppe
 

Pilgertag am 14. Sept. 2019

Einen herrlichen Sommertag erlebten die 14 Pilger, die am 14. Sept. 2019 gemeinsam auf dem Zittauer Jakobsweg unterwegs waren. Diesmal ging es 16 km zu Fuß von Backofen (Bakov nad Jizerou) bis in das kleine Örtchen Winetz (Vinec). Dabei war die Iser ständiger Begleiter. In Debř nad Jizerou öffnete Mgr. Štefan die orthodoxe Kirche, die der hl. Barbara geweiht ist. Auch in Jungbunzlau (Mladá Boleslav) wurde für die Pilger die Kirche Mariä Himmelfahrt zugänglich gemacht. Ein besondere Höhepunkt stellte schließlich bei Ankunft die Kirche St. Nikolaus in Winetz (Vinec) dar. Das Bauwerk gehört zu den bedeutsamsten romanischen Kulturdenkmalen Tschechiens.
 

 
 
 
1. Gebetsstation in Backofen (Bakov nad Jizerou)
 
Pilgergruppe
 
Orthodoxe Kirche der hl. Barbara in Debř nad Jizerou
 
Typisches orthodoxes Kruzifix
 
 
 
 
2. Gebetsstation in der Barbarakirche
 
Iser
 
Überquerung der Iser in Debř nad Jizerou
 
Pilgergruppe
 
 
 
 
Markierung des Jakobsweges
 
Moderne Metallskulptur in Jungbunzlau (Mladá Boleslav)
 
Kirche Mariä Himmelfahrt in Jungbunzlau (Mladá Boleslav)
 
Innenraum
 
 
 
 
Pilgergruppe vor dem Alten Rathaus in Jungbunzlau (Mladá Boleslav)
 
Pilgergruppe
 
Fresko in der Kapelle des hl. Nikolaus in Winetz (Vinec)
 
Pilgergruppe am romanischen Portal in Winetz (Vinec)

Offene Tür 2019
 

Tag des off. Denkmals am 8. Sept. 2019

Auch 2019 beteiligte sich das Pilgerhäusl wieder beim Tag des offenen Denkmals. Bei schönstem Wetter kamen viele interessierte Besucher, die sich über die Sanierung des Umgebindehauses informierten. Ebenso lockte die eine neue Ausstellung mit Fotografien von Jeannette Gosteli aus Oybin. Die Aufnahmen zeigen die schönsten sakralen Kleinode des Gebietes rund um den Roll (Ralsko) – darunter zahlreiche Wegkreuze, Kapellen, Pestsäulen und Bildstöcke. Die meisten nutzten auch das Angebot, bei Kaffee und Kuchen in der Blockstube zu verweilen.

Niemes (Mimoň), Detail der Mariensäule vor dem ehemaligen Schloss
 

Ausstellung „Sakrale Kleinode im Roll-Gebiet – Fotografien von Jeannette Gosteli" (08.09. - 16.11.2019)

Am Sonntag, den 8. Sept. 2019, wurde im Pilgerhäusl Hirschfelde eine neue Fotoausstellung eröffnet, die bis zum 16. Nov. zu sehen ist Jeannette Gosteli aus Oybin hat mit 25 Fotografien die schönsten sakralen Kleinode des Roll-Gebietes festgehalten – darunter zahlreiche Wegkreuze, Kapellen und Bildstöcke.

Folgende Motive werden gezeigt:
Brims (Brniště), Schröter-Kapelle am Kapellenberg
Schießnig (Žizníkov), Kapellenbildstock „Heilige Dreifaltigkeit“
Reichstadt (Zákupy), Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1708 auf dem Marktplatz
Reichstadt (Zákupy), Detail der Dreifaltigkeitssäule – hl. Antonius von Padua
Reichstadt (Zákupy), Detail der Dreifaltigkeitssäule – hl. Franz von Assisi
Rodewitz (Radvanec), Felsrelief „Gegeißelter“
Niemes (Mimoň), hl. Petrus am Aufgang zur Kirche St. Peter und Paul
Niemes (Mimoň), Detail der Mariensäule vor dem ehemaligen Schloss
Oschitz (Osečná), Detail der Mariensäule – hl. Johannes Nepomuk
Bürgstein (Sloup), Mariensäule an der Kirche der hl. Katharina
Klemensdorf (Lasvice), Felsenkapelle am Schäferberg (Ovčí vrch)
Brenn (Brenná), Grabkapelle aus der ersten Hälfte des 20. Jh.
Brenn (Brenná), Wegkreuz aus dem Jahr 1835
Rodewitz (Radvanec), Wegkreuz aus dem Jahr 1865
Alt Schiedel (Starý Šidlov), Wegkreuz
Oschitz (Osečná), Mariensäule aus dem Jahr 1730
Niemes (Mimoň), Mariensäule aus dem Jahr 1677 vor dem ehemaligen Schloss
Niemes (Mimoň), Gottesgrab-Kapelle
Wartenberg (Stráž pod Ralskem), Pestsäule aus dem Jahr 1680
Groß Walten (Velký Valtinov), Kalvarie
Luhov, Heiligendarstellung an einem Breitpfeiler
Böhmisch Leipa (Česká Lípa), Steinkreuz am Augustinerkloster
Bleiswedel (Blíževedly), Pestsäule aus dem Jahr 1714
Rodewitz (Radvanec), Wegkreuz aus dem Jahr 1865
Bürgstein (Sloup), Kalvarie


Ortsgründung – Szene aus dem Sachsenspiegel
 

Vortragsabend am 16. Aug. 2019

Anlässlich des Tags der Oberlausitz hielt Dr. Volker Dudeck aus Zittau erneut einen Vortrag über die Geschichte der Oberlausitz – diesmal zum Thema „Neuland unter Schwert, Axt und Pflug
Die Herausbildung des Markgraftums Oberlausitz als Ergebnis der deutschen Ostkolonisation“. Der Vortrag spannte den Bogen von Karl dem Großen, dem „Vater Europas“, über die Entstehung des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation bis hin zur Kolonisation der Oberlausitz, die diesen Namen aber erst später bekam. Er beleuchtete die enormen Leistungen unserer Vorfahren im Mittelalter. Meist aus Franken und Thüringen kommend, rodeten sie riesige Wälder, legten Sümpfe trocken, machten das gewonnene Land urbar, gründeten Dörfer und Städte.

Pieta in Christophsgrund (Kryštofovo Údolí)
 

Busexkursion am 29. Juni 2019

Zum zweiten Mal lud der Pilgerhäuslverein alle Interessierten zu einer Entdeckertour ein, um in Nordböhmens Feld und Flur Glaubenszeichen ausfindig zu machen. Diesmal ging es im vollbesetzten Bus in das Gebiet rund um den Jeschken (Ještěd), wo zahlreiche Bildsäulen, Kapellen und Wegkreuze zu sehen gab. Die Route führte von Zittau nach: Ringelshain (Rynoltice), Johnsdorf (Janovice v Podještědí), Krassa (Chrastná), Oschitz (Osečná), Sobaken (Sobákov), Kriesdorf (Křižany) und Christophsgrund (Kryštofovo Údolí). An einigen Stellen gab es auch Zeit für das gemeinsame Gebet.
 

 
 
 
Teilnehmergruppe in Ringelshain (Rynoltice)
 
Doppelfigur in Ringelshain (Rynoltice)
 
Pestsäule in Oschitz (Osečná)
 
Glasbild der hl. Zdislava in Sabert (Zábrdí)
 
 
 
 
Wallfahrtskirche in Hlawitz (Hlavice)
 
Kreuzwegstation auf dem Kreuzberg bei Kesseler Berg (Kotelský vrch)
 
Bergkirche in Christophsgrund (Kryštofovo Údolí)
 
Teilnehmergruppe

 

Vortragsabend am 21. Juni 2019

Am 21. Juni fand im Pilgerhäusl Hirschfelde wieder ein Vortragsabend statt. Diesmal sprach die Apothekerin Katrin Prechel aus Hirschfelde über die wichtigsten Heilpflanzen und ihre Wirkung für jedermann. dazu brachte sie einen Korb mit echten Pflanzen mit.

Tag des offenen Umgebindehauses 2016
 

Tag des offenen Umgebindehauses am 26. Mai 2019

Diesmal war die Ausstellung „Bucklige Umgebindehäuser“, Aquarelle der Künstlerin Hanka Bauer, der große Magnet, die viele Besucher ins Pilgerhäusl führten. Es wurden jedoch auch die Hausführungen und Erläuterungen zur ökologischen und denkmalgerechten Sanierung genutzt. Und nicht zuletzt genossen viele die gemütliche Atmosphäre in der Blockstube bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Ausstellung „Bucklige Umgebindehäuser – Aquarelle der Künstlerin Hanka Bauer” (26.05. - 30.08.2019)


 
 
 
Bertsdorf
 
Bertsdorf
 
Bertsdorf
 
Bertsdorf
 
 
 
 
Ebersbach - Alte Mangel
 
Hirschfelde
 
Jonsdorf
 
Olbersdorf - Apfelladen
 
 
 
 
Oybin - Haus Emmy
 
Polenz
 
Ruppersdorf
 
Sebnitz
 
 
 
 
Bertsdorf
 
Kratzau
 
Niederoderwitz - Villa Rüffert
 
Obercunnersdorf - Schunkelhaus
 

Ausstellung „Bucklige Umgebindehäuser – Aquarelle der Künstlerin Hanka Bauer” (26.05. - 30.08.2019)

Zum Tag des offenen Umgebindehauses, am 26. Mai 2019, wurde im Pilgerhäusl Hirschfelde eine neue Ausstellung eröffnet, die einen besonders schönen Aspekt der heimischen Umgebindehäuser ins Licht rückt: das Krumme und Schiefe, das die alten Häuser so liebenswert macht. Es handelt sich dabei um 29 Aquarelle, die unter dem Ausstellungstitel Titel „Bucklige Umgebindehäuser“ auf zwei Etagen im Pilgerhäusl gezeigt werden. Die Werke stammen von der in Halle lebenden Künstlerin Hanka Bauer. Die Liebe zu den Umgebindehäusern entdeckte sie während ihres Studiums in Görlitz; ihre ungewöhnliche Art, sie zu zeichnen, bei einem Aufenthalt in Schweden. Daher sind ihre Häuschen farbenfroh und haben eine lustig-fröhliche Ausstrahlung wie in den nordischen Ländern.

Hanka Bauer wurde 1969 in Halle geboren. Nach der Schul- und Berufsausbildung studierte sie Informatik in Görlitz. Im Anschluss arbeitete sie als Schriftsetzerin in der Druckerei „Goldammer" und als Ausstellungs¬gestalterin im Kulturhistorischen Museum Görlitz. Von 2004 bis 2005 ging sie mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Söhnen für ein Jahr nach Schweden. Dort entwickelte sie ihre Liebe zu lustigen, bunten und schiefen Häuschen in farbenfrohen aber warmen Tönen. Danach zog sie mit ihrer Familie nach Hartau und gründete dort eine Grafik-Design-Firma. Ihr schaffensreiches Leben erlitt 2008 durch eine sehr schwere Krankheit einen Bruch; erst sieben Jahre später fand sie zurück in die Welt des Malens. Das Pilgerhäusl Hirschfelde zeigt bis Ende August ihre erste Ausstellung mit älteren und auch ganz neuen Werken. Besichtigungen sind nur am Tag des offenen Umgebindehauses von 10 bis 17 Uhr sowie während der anderen Veranstaltungen oder nach Vereinbarung (Tel. 0162 917 99 49) möglich. Der Eintritt ist frei.
 

 

Geschichtenabend am 15. März 2019

„Ignatianische Impulse“ – das klingt eher nach „Exerzitien im Alltag“ als nach einem fröhlichen, gemütlichen Abend. Doch es ist der Untertitel eines kleinen Büchleins, in dem der Jesuitenpater Albert Keller einige Texte zusammengestellt hat, worüber Jesuiten lachen – und Nicht-Jesuiten sicherlich auch. Daraus wurde am 15.03.2019 beim Geschichtenabend im Pilgerhäusl vorgelesen. Zum Zuge kamen aber auch solche Schriftsteller-Größen wie Siegfried Lenz oder die beliebten Mundart-Dichter aus der Oberlausitz.

Beichtstuhl in der Kirche Pulsnitz
 

Vortrag über Beichtstühle in der ev.-luth. Kirche am 15. Feb. 2019

Wenn nach Unterscheidungsmerkmalen zwischen katholischen und evangelisch-lutherischen Kirchen gefragt wird, fällt den meisten der Beichtstuhl ein. Denn Katholiken beichten, Protestanten nicht. Mit dieser häufig sogar in Lehrbüchern zu findenden Kurzformel räumte Pfr. Alexander Wieckowski aus Wurzen in seinem Vortrag am 15. Februar ordentlich auf. Er muss es wissen, denn schließlich hat er seine Diplomarbeit über Beichtstühle in der evangelisch-lutherischen Kirche geschrieben. Allein in Sachsen gibt es noch rund 200 Stück, auch wenn sie inzwischen nicht mehr als solche genutzt werden. Mit zahlreichen Fotos nahm der Referent die 25 Gäste im Pilgerhäusl auf eine virtuelle Reise mit und brachte sie nicht selten zum Staunen und Schmunzeln. So erklärte er beispielsweise, dass die Vorhänge vor den Fenstern der Beichtstühle erst jüngeren Datums sind - nicht um, wie heute üblich, die Privatsphäre der Beichtenden zu schützen, sondern um die Beichtstühle als Besenkammern zu nutzen.

Ansicht auf Zittau von Süden
 

Eröffnung des zweiten Teils der Adolf-Schorisch-Ausstellung am 15. Feb. 2019

Am 15. Feb. wurde eine weitere Ausstellung mit Federzeichnungen von Adolf Schorisch im Gewölberaum des Pilgerhäusls eröffnet. Während im Vorjahr Motive entlang der Neiße die dominierten, sind diesmal Ansichten aus dem Zittauer Gebirge, aus dem Mandautal sowie aus dem Oberland zu sehen. Die Ausstellung ist noch bis 20. Mai 2019 zu sehen - während der Veranstaltungen des Pilgerhäuslvereins oder nach Vereinbarung.
Zittau
 

Ausstellung “Aus unserer schönen Heimat” - Federzeichnung von Adolf Schorisch, Teil 2 (15.02. - 20.05.2019)

Nachdem die erste Ausstellung mit Nachdrucken aus dem Werk von Adolf Schorisch im Jahr 2018 so großen Anklang fand, folgte nun eine weitere Schau seiner Blicke auf die Heimat. Die Motive stammten aus dem Zittauer Gebirge, dem Mandautal und Orten des Oberlandes. Die Ausstellung war erneut Marita und Tilo Böhmer aus Ostritz zu verdanken, die die Nachdrucke aus ihrer Sammlung dem Pilgerhäuslverein kostenlos ausgeliehen haben.

Folgende Werke konnten besichtigt werden:

MANDAU
Hainewalde, Himmelsbrücke. Nachdruck, lt. DGV 1953. 21x27cm. Vgl. Heimat I S.14,4
Hainewalde, von Kanitz-Kyawsche Gruft. Nachdruck, lt. DGV 1953. 27x21cm. Vgl. Heimat I S.13,1
Hainewalde, Kirche und alte Schule. Nachdruck, lt. DGV 1953. 30x21,5cm. Vgl. Heimat II.33,3
Hainewalde, Schloß mit Mandaubrücke. 29x23cm. Vgl. Heimat I S.14,1 II.18,3
Hörnitz. Das Hörnitzer Schloß 1929. 25x20cm. Vgl. Heimat I, S.3.
Im Roschertal zwischen Mittel-Herwigsdorf und Hainewalde. 30,5x22cm. Vgl. Heimat II.33,1
Hainewalde, altes Schloß, Torhaus. Strichätzung. Vgl. Heimat II.33, 4 (In Mappe Heimat)
Leutersdorf, Kath. Kirche in L. Nachdruck, lt. DGV 1953. 27x21cm. Vgl. Heimat I, S.9,1
Leutersdorf, Evangelische Kirche L. Nachdruck, lt. DGV 1953. 30x21cm. Vgl. Heimat I, S.10,3.
Seifhennersdorf, Blick von der Mandau auf Kirche und Rathaus. 30x21cm. Nachdruck, lt. DGV 1951. Vgl. Heimat I S.51,1
Zittau von Süden gesehen.

ZITTAUER GEBIRGE
Jonsdorf. Blick auf den Jonsberg von den Mühlsteinbrüchen aus. Nachdruck, lt. DGV 1953. 30x21cm. Vgl. Heimat II.31,3
Lückendorf mit Hochwald. 30x21cm. Vgl. Heimat I S.25.
Lückendorf, Blick vom Körtingweg auf Lückendorfer Flur und Jeschken. 21x30cm. Vgl. Heimat I, S.26,2
Oybin, Inneres der Klosterkirche. 29x24cm. Vgl. Heimat I, S.29 (leicht fleckig)
Saalendorf, Lausche vom Pitschelteich aus gesehen. Nachdruck, lt. DGV 1953.21x30cm. Vgl. Heimat I, S.17,1
Saalendorf mit der Lausche. Nachdruck, lt. DGV 1951. 30x21,5cm. Vgl. Heimat I, S.17,? oB

OBERLAND/NIEDERLAND
Friedersdorf vom Schwedensteg. Vgl. Heimat II.XXXVII, 1 (In Mappe Heimat)
Friedersdorf, Dorfplatz. Strichätzung, ankoloriert. Vgl. Heimat II.XXXVII, 4 (In Mappe Heimat)
Friedersdorf, am Schladebach. Strichätzung, ankoloriert. Vgl. Heimat II.XXXVII, 5 (In Mappe Heimat)
Friedersdorf, Schmiede. Strichätzung. Vgl. Heimat II, XXXVII,6 (In Mappe Heimat)
Ruppersdorf, Blick durch die obere Lindenallee auf den Kottmar. Strichätzung, ankoloriert. Vgl. Heimat I, S.38,6 (In Mappe Heimat)
Lichtenberg. Lichtenberger Windmühle. 22x15,5cm. Vgl. Heimat II.13, 2

Schanzen und Wallburgen
 

Vortragsabend über die Stein-und Bronzezeit in der Oberlausitz am 18. Jan. 2019

„Steinbeil, Bronzeaxt und Urnenfelder. Als hier fast alles noch Urwald war.“ lautete das zweite Thema einer Vortragsreihe zur Geschichte der Oberlausitz, zu dem Dr. Volker Dudeck am Freitag, dem 18. Januar 2019 im Pilgerhäusel Hirschfelde sprach. Das Interesse war groß und so kamen über 30 Gäste in die gemütliche Blockstube des Pilgerhäusls. Die meisten waren erstaunt, dass unsere Region in frühen Zeiten eine Hochkultur hervorgebracht hat, die einen großen Namen in der Kulturgeschichte hat: die Lausitzer Kultur. Kulturvoll ging es auch vor und nach dem Vortrag zu. Denn das gemeinsame Abendbrot und Nachtgebet umrahmten wie gewöhnlich die Ausführungen.

Krippenausstellung 2017
 

Sonderöffnung am 30. Dez. 2018

Am 30. Dez. war die Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“ noch einmal von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Viele nutzten diese Gelegenheit, um sich die Papierkrippen anzusehen und in der Blockstube bei Kaffee und Stollen zu verweilen.
Papierkrippe "Dobruschka" (Adlergebirge), Jarmila Haldová, 1998
 

Ausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" (14.12.2018 - 11.02.2019)

Ab 14. Dezember stellte der Pilgerhäuslverein seine böhmischen Papierkrippen aus. Auf zwei Etagen waren insgesamt 32 Krippen ausgestellt: 20 Papierkrippen (darunter drei Leihgaben des Schirgiswalder Krippenvereins und sieben Neuzugänge) sowie 12 Faltkrippen des Prager Künstlers Vojtěch Kubašta.

Folgende Krippen konnten besichtigt werden:

Faltkrippe "Prag" von Vojtěch Kubašta, 1969
Faltkrippe "Karlsbrücke" (Prag) von Vojtěch Kubašta, 1983
Volkstümliche Faltkrippe von Vojtěch Kubašta, 1967/68
Orientalische Faltkrippe von Vojtěch Kubašta, 1969
Orientalische Faltkrippe von Vojtěch Kubašta, 1983
Faltkrippe "Gloria in excelsis Deo" von Vojtěch Kubašta, 1969
Faltkrippe der tschechischen katholischen Caritas von Vojtěch Kubašta, 1974
Orientalische Faltkrippe "Eine Weihnachtsgeschichte" von Vojtěch Kubašta, 1969
Böhmische Krippe von Vojtěch Kubašta, Reprint 1991
Faltkrippe von Vojtěch Kubašta, 1960
Volkstümliche Papierkrippe von Vojtěch Kubašta, 1967
Faltkrippe "Hohenbruck" (Adlergebirge) von Vojtěch Kubašta

Papierkrippe "Neupaka" (Böhmisches Paradies), Jiří Škopek, 2011
Papierkrippe "Znaim" (Südmähren) von Jiří Škopek, 2013
Papierkrippe "Riesengebirge" von Jiří Škopek, 2013
Papierkrippe "Saboth" (Böhmisches Paradies), Jiří Škopek, 2015
Papierkrippe von Jiří Škopek
Papierkrippe "Riesengebirge" von Jiří Škopek, 2016
Ausschneidekrippe von Jiří Škopek, 1992
Papierkrippe "Betlem Lomnice nad Popelkou", Jiří Škopek, 2016
Papierkrippe "Petzka" von Jiří Škopek, 2007
Papierkrippe "Prerow an der Elbe" von Jiří Škopek,2008

Papierkrippe mit Motiven aus dem Böhmischen Paradies von Milan Janáček
Papierkrippe "Böhmen" von Václav Černý
Papierkrippe "Dobruschka" (Adlergebirge), Jarmila Haldová, 1998
Papierkrippe von Aleš Mikoláš, Reprint, 1902
Papierkrippe von Jiří Trnka
Große Weihnachtskrippe, Jan Kudláček, 2009
Orientalische Faltkrippe, Willi Gauchel
Volkstümliche Krippe, Naďa Kotrčová, 2007

Gestanzte Krippe "Philippsdorf", Amadea s.r.o., 2015
Gestanzte Krippe "Rumburg", Amadea s.r.o., 2015
Gestanzte Krippe "Schluckenau", Amadea s.r.o., 2016
Gestanzte Krippe "Sankt Georgenthal", Amadea s.r.o., 2016



Weihnachtsstunde 2017
 

Weihnachtsstunde am 28. Dez. 2018

Am 28.12.2018 fand um 17.00 Uhr die inzwischen schon traditionelle „Weihnachtsstunde“ statt. Es wurden Geschichten vorgetragen, auch in Oberlausitzer Mundart, und es wurden gemeinsam die beliebten Weihnachtslieder gesungen. Nicht zu kurz kam auch der kulinarische Genuss mit Stollen, Plätzchen und Glühwein.

Foto: Varnsdorfer Papierkrippe
 

Adventsstunde am 14. Dez. 2018

Auch im Jahr 2018 wurde wieder eine Ausstellung mit böhmischen Papier- und Faltkrippen organisiert. Die Eröffnung fand am 14.12.2018 statt. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde während der Adventsstunde gemeinsam eine weitere Krippe ausgeschnitten und der Ausstellung hinzugefügt.
Titelbild des Buches „Einstimmen auf Weihnachten – mit Teresa von Avila und ihrem Werk ‚Die innere Burg‘“
 

Einstimmen auf Weihnachten im Advent 2018

Eine kleine Gruppe traf sich am 16.11., 30.11. und 13.12., um sich gemeinsam auf Weihnachten einzustimmen und dabei den geistlichen Austausch zu suchen. Grundlage bildete das neu erschienene Buch „Einstimmen auf Weihnachten – mit Teresa von Avila und ihrem Werk ‚Die innere Burg‘“. In diesem spirituellen Meisterwerk beschreibt die spanische Mystikerin einen Reifeweg für die menschliche Seele als schrittweises Zugehen auf Gott, der auch ausgezeichnet zu Weihnachten passt.

Bild: Hl. Antonius der Große
 

Besinnungstag am 24. Nov. 2018

Der Pilgerhäuslverein lud am Sonnabend (24.11.) nach Hirschfelde zu einem Besinnungstag ein, bei dem es um Weisheit der Wüstenmönche geht. Diese spirituelle Bewegung, die ihren Ausgang im 4. Jh. nahm, hinterließ mit Weisheitssprüchen und kleinen Lehrgeschichten einen Schatz für jeden, der auf der spiritu-ellen Suche ist. Zum Besinnungstag wurden unter fachlicher Anleitung verschiedene Beispiele selbst er-kundet und auf den eigenen Lebensweg bezogen. Beginn war 8 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück, Ende gegen 17 Uhr. Der Besinnungstag war geprägt von geistlichen Impulsen, Zeit für die persönliche Betrachtung, Austausch mit anderen sowie Andachten in der Kirche. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Foto: Zittaus katholische und einstige ev.-luth. Kirche in Nachbarschaft
 

Vortragsabend über die Ökumene am 19. Okt. 2018

Am Freitag (19. Okt.) fand im Pilgerhäusl Hirschfelde ein Vortragsabend statt. Diesmal sprach der Theologe Dr. Bernhard Dittrich über die ökumenische Bewegung, die vor ca. 50 Jahren von einigen mutigen Leuten begonnen wurde. Auf dem Weg wurde viel erreicht, vor allem die gegenseitige Anerkennung der Taufe und gemeinsame Texte für Vaterunser und Glaubensbekenntnis. Doch gegenwärtig haben nicht wenige den Eindruck, dass nichts oder zumindest nicht viel weitergeht. In diesem Sinne hat der ehemalige Pfarrer von Meißen einige Anliegen formuliert, die nicht nur für Ökumenebeauftragte interessant sind, sondern auch für jeden, der sich für die Einheit der christlichen Konfessionen einsetzen möchte.

Foto: Hausführungen im Jahr 2017
 

Tag des off. Denkmals am 9. Sept. 2018

10 - 17 Uhr Hausführungen, Fotos zum Umbau 2010 bis 2014

14 Uhr Buchpremiere für den Bildband "Glaubenszeichen im Umgebindeland" und Eröffnung der Ausstellung „Sakrale Kleinode im Böhmischen Paradies“, 22 großformatige Fotografien von Jeannette Gosteli aus Oybin

Einladung zu Kaffee und Kuchen in der gemütlichen Blockstube!
Petzka (Pecka), Wegkreuz – im Hintergrund die barocke St.-Bartholomäus-Kirche
 

Ausstellung "Sakrale Kleinode im Böhmischen Paradies"

Derzeit sind im Pilgerhäusl 22 großformatige Fotografien zu sehen, die einige der schönsten sakaralen Kleindenkmale im Böhmischen Paradies zeigen. Sie stammen von Jeannette Gosteli aus Oybin. Die Ausstellung kann vom 9. Sept. bis 10. Dez. 2018 besucht werden. Das Pilgerhäusl öffnet gern seine Pforten für interessierte Besucher nach vorheriger Anmeldung.


Folgende Werke können besichtigt werden:

Blick von Aujest bei Großskal (Újezd pod Troskami) zu den beiden markanten Gipfeln Trosky
Sobotka (Sobotka), Pestsäule von 1742 - 1746
Neupaka (Nová Paka), Pestsäule von 1720
Dolanken (Dolánky), Marienstatue vor dem Freilichtmuseum
Kazanov (Kacanovy): Statue des hl. Georg vor dem aus Filmen bekannten Kopic-Gehöft
Wessela (Veselá), Bildstock der hl. Zdislava
Lhota Semin (Semínova Lhota), Steinernes Kruzifix mit der Kombination zweier Symbole (Schlange und Lamm)
Sikorschitz (Sýkořice), Steinernes Kruzifix von 1844
Lhota Bradletz (Bradlecká Lhota), Darstellung der Heiligsten Dreifaltigleit
Eisenstadtel (Železnice), Madonnenbild am Museum
Eisenstadtel (Železnice), Darstellung von Jesus als Weltenrichter mit der Waage an einem dem hl. Nepomuk gewidtmeten Wegkreuz
Radim (Radím), Statue des hl. Joachim, dargestellt als Hirte
Nieder-Jaworsch (Dolní Javoří), Statue des hl. Johannes von Nepomuk mit Glockentürmchen
Petzka (Pecka), Wegkreuz – im Hintergrund die barocke St.-Bartholomäus-Kirche
Turnau (Turnov), Figur Abschied Christi v. Maria am Wallfahrtsweg zum 20 km entfernten Berg Tábor
Swijan (Svijany), Statue des hl. Antonius am einstigen Standort an der Straße nach Laukow (Loukov)
Swijan (Svijany), Statue des hl. Johannes von Nepomuk von 1733
Sabortsch (Záborčí), idyllisch an einem Blockhaus gelegener Tabernakelbildstock
Modritz (Modřišice), Steinernes Kruzifix vor dem Glockenturm
Müglitz (Mohelnice nad Jizerou), Darstellung von Jesus und Abt Menas am Wegkreuz vor der romanischen Kirche Mariä Aufnahme in den Himmel
Soběraz, Statue der hl. Johanna von Orleans am Friedhof, dargestellt mit dem Martyrium auf dem brennenden Scheiterhaufen
Neupaka (Nová Paka), Abtsfigur an der Fassade der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
Struschinetz (Stružinec), Bildstock Mariä Krönung in der Nähe des Kindergartens

Foto: Pilgergruppe 2018 vor dem Tor des ehemaligen Zisterzienserkloster bei Münchengrätz (Mnichovo Hradiště)
 

Pilgertag am 1. Sept. 2018

Auf der diesjährigen Etappe ging es für die 17-köpfige Pilgergruppe von Münchengrätz (Mnichovo Hradiště) bis Backofen an der Iser (Bakov nad Jizerou). Auf der 12 km langen Strecke warteten drei Sehenswürdigkeiten: die Annenkapelle in Münchengrätz, die Kapelle der hll. Stafin und Prokop kurz vor Backofen und die imposante Dreifaltigkeitssäule auf dem Markt dies Zielortes. Trotz Regens ließen sich die Pilger die Laune nicht verderben und genossen das gemeinsame Unterwegssein.
 

 
 
 
Erste Gebetsstation in der Jakobskirche in Münchengrätz (Mnichovo Hradiště)
 
Moderne Darstellung der hl. Zdislava in der Jakobskirche
 
Pilgergruppe vor dem Tor des ehemaligen Zisterzienserkloster bei Münchengrätz (Mnichovo Hradiště)
 
Pilgergruppe
 
 
 
Gebetsstation an der Dreifaltigkeitssäule in Backofen an der Iser (Bakov nad Jizerou)
 
Hl. Johannes Nepomuk in der St. Bartholomäuskirche in Backofen an der Iser (Bakov nad Jizerou)
 
Besichtigung der Annenkapelle in Münchengrätz (Mnichovo Hradiště) auf der Rückfahrt

Foto: Karte des Markgraftums Oberlausitz
 

Vortragsabend über die Oberlausitz und ihre historischen Wurzeln am 17. Aug. 2018

„Alles Lausitz oder Niederschlesien oder was? Entwirrung eines Wirrwarrs“ – mit diesem Thema begann Dr. Volker Dudeck am 17. August 2018 im Pilgerhäusel Hirschfelde eine Vortragsreihe zur Geschichte der Oberlausitz. Im ersten Vortrag ging es um Fragen wie: Ist die Oberlausitz, ein Land oder nur eine Landschaft wie die Sächsische Schweiz oder das Erzgebirge? Sind Oberlausitzer nur die, welche das berühmte „Radl a dr Gurgl hoan“ oder wo verlaufen die Grenzen? Lausitz – Niederlausitz – Oberlausitz: Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Niederschlesien in der Oberlausitz oder Oberlausitz in Niederschlesien – eine historische Konfusion? Dr. Dudeck war bis 2007 Direktor der Städtischen Museen Zittau und bis 2011 Mitglied des Sächsischen Kultursenats. Heute engagiert er sich vor allem für die touristische Vermarktung der Via sacra.

Foto: Exkursionsteilnehmer vor der Maier-Bauer-Kapelle bei Limbach (Lipnice)
 

Busexkursion am 16. Juni 2018

Mit 20 Teilnehmern ging es am 16. Juni in die Böhmische Schweiz, um Kapellen, Bildstöcke und andere Glaubenszeichen zu entdecken. Dabei erzählte Pfr. Michael Dittrich viel Interessantes über die Kleindenkmale, denn hinter jedem dieser religiösen Bauwerke steht eine Geschichte, die mit den jüngsten liebevollen Restaurierungen bis in die Gegenwart reicht. Doch die Glaubenszeichen waren auf der Busexkursion mehr als Sehenswürdigkeiten; sie luden zum Innehalten ein, zum Beten und Singen, zum Nachsinnen und Danken.

Polnische Gruppe, die das Pilgerhäusl am 27. Mai ausgiebig besichtigte
 

Tag des offenen Umgebindehauses am 27. Mai 2018

Anlässlich des Tages des offenen Umgebindehauses am 27. Mai wurde im Pilgerhäusl eine Ausstellung mit Werken von Emil Pischel eröffnet, die großes Interesse fand. Auch das Angebot von Hausführungen wurde gut genutzt - darunter von einer fünfzigköpfigen Gruppe aus Polen (siehe Foto). Außerdem wurden kreative Produkte aus Leinen gezeigt – hergestellt von der kleinen Manufaktur „Flachseria“ aus Olbersdorf. Die gemütliche Blockstube lud zum Ausruhen und Verweilen bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen ein. Und schließlich konnte der Pilgerhäuslverein an diesem Tag seinen neuen Kalender „Entdeckenswertes Umgebindeland 2019“ überreichen.

Foto: Christoph Pötzsch am 20. April 2018 im Pilgerhäusl
 

Vortragsabend am 20. April 2018

Das Pilgerhäusl Hirschfelde lud am 20. April um 18.30 Uhr zu einem Vortragsabend ein. Der Publizist und Autor Christoph Pötzsch - bekannt von seinen originellen Führungen durch die Dresdner Hofkirche - stellt Geschichten vor, die Sachsen geprägt haben, heute aber weitgehende vergessen sind. So ging es um eine Datumsgrenze, die jahrzehntelang durch das heutige Sachsen ging, um die Querelen um die Freien Republiken Schirgiswalde und Schwarzenberg, um ein Strafverfahren in den USA, das bis heute als Jahrhundertprozess gilt und in dem es um einen Mann aus Kamenz ging. Die Geschichte eines Literaturnobelpreisträgers, der seine in Sachsen lebende Tante aufs Schrecklichste blamierte, wurde ebenso vorgestellt wie die Geschichte der sogenannten russischen Oktoberrevolution, die ganz anders ablief, als in der DDR-Schule vermittelt wurde und deren Spuren bis nach Dresden führen. Der Vortragsabend begann mit dem gemeinsamen Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“ und endete wie gewohnt mit dem Nachtgebet in der Kirche.

Blick auf den Hirschfelder Marktplatz
 

Sonderöffnung der Aflred-Schorisch-Ausstellung am Ostersonntag

Am Ostersonntag, also am 1. April 2018, öffnete das Pilgerhäusl in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, um den Besuch der Alfred-Schorisch-Ausstellung zu ermöglichen. Rund 50 Gäste nutzten den windig-kalten Tag und wärmten sich anschließend am geheizten Kachelofen. Kaffee und Kuchen sorgten für viel Geselligkeit.
Im Neißetal bei Kloster Marienthal
 

Ausstellung von Werken des Ostritzer Künstlers Emil Pischel (27.05. - 02.09.2018)

Ab Sonntag (27. Mai) ist im Pilgerhäusl in Hirschfelde, Komturgasse 9, eine Ausstellung zu sehen, die einem vor allem im Südteil des Kreises Görlitz sehr bekannten Künstler gewidmet ist: Emil Pischel.

Der Künstler wurde am 25.03.1908 in Ostritz geboren. Mitte der 30-er Jahre des vorigen Jahrhunderts ließ sich der gelernte Schmied dort als freischaffender Künstler nieder. In den 40-er und 50-er Jahren wandte er sich zeitweise der realistischen Monumentalmalerei zu und schuf zahlreiche Wand- und Tafelbilder in Zittau, Bautzen, Schönau, Hagenwerder, Hirschfelde und Zwickau. Pischels Bilder wurden auf zahlreichen Kunstausstellungen gezeigt und fanden Eingang in die Kalender des Kunstverlages Schubert aus Ebersbach („Oberlausitzer Heimatland“/„Sächsische Gebirgsheimat“). Ein großer Teil seiner Auftragsarbeiten kam aus dem Bereich der sakralen Kunst. Zahlreiche Kreuzwege in katholischen Kirchen zeugen von seiner tiefen Religiosität und dokumentieren zugleich die Anerkennung seines Schaffens über die Grenzen der Oberlausitz hinaus. Deshalb sind in der Ausstellung im Pilgerhäusl auch fünf Bilder mit religiösem Inhalt zu sehen. Durch sein Gesamtwerk, das über die Region hinaus Bedeutung erlangte, erfuhr die Kunstlandschaft der Oberlausitz im 20. Jahrhundert eine wertvolle Bereicherung. Am 6. November 1989 verstarb Emil Pischel in Ostritz.

Die Ausstellung ist bis zum 2. Sept. 2018 zu sehen. Das Pilgerhäusl öffnet gern seine Pforten für interessierte Besucher nach vorheriger Anmeldung.


Folgende Werke können besichtigt werden:

Im Neißetal bei Kloster Marienthal, Öl auf Leinwand, 55 x 70 cm
In Jonsdorf, Bleistift, 21,2 x 29,7 cm, 1978, bez. u. l.: „In Jonsdorf // Emil Pischel 1978“
Haus in Zinnwald, Bleistift, 24 x 32 cm, 1982, bez. u. r.: „Zinnwald // 10.7.82 // Emil Pischel
Maria und Johannes beim Gekreuzigten (Grabmalentwurf für Berta Voigt), gelbe Kreide auf schwarzem Papier, 46 x 32,4 cm, 1932?, knickspurig
Oberlausitzer Dorf, Aquarell, 29,6 x 42,2 cm, unsigniert, undatiert
Riepenburger Holländerwindmühle in Hamburg-Kirchwerder, Farbstifte,
Noah in der Arche und die Taube mit dem Ölzweig, Deckweiß auf schwarzem Papier, 183 x 17 cm, monogrammiert u. r. EP
Städtische Landschaft (wohl Ostritz), Aquarell über Bleistift, 24 x 152 cm, bez. u. l. mit Bleistift: „Emil Pischel 1934“
Im Spätsommer (Berzdorf), Pastell, 1960, 41 x 54 cm
Grablegung Christi, Lithographie, 25,3 x 35,5 cm, bez. u. r: , undatiert um 1930/32
Heiliger Bruder Konrad von Parzham (Kopie nach Gemälde), Rötel, quadriert, 44,4 x 35 cm, bez. u. r.: 1956 (?)
Studie für eine Kreuzwegstation Christus fällt mit dem Kreuz, Aquarell, 1930er Jahre
Kirche in Mühlbach am Hochkönig (in Österreich südlich von Berchtesgaden), Feder in schwarzer Tusche, aquarelliert, 31,8 x 23,8 cm, 1939
Blick auf Ostritz vom Hutberg, Bleistift, 16 x 22,4 cm, unbez.
Kirche in Bojana (Bulgarien), Farbstifte, 1963, 21 x 26 cm
Bulgarische Landschaft, Farbstifte, unbez. (1963), 21 x 26 cm

Frühjahrsputz im Jahr 2014
 

Frühjahrsputz im Pilgerhäusl am 17. März

Vor Beginn der neuen Saison wurde das Pilgerhäusl auf Hochglanz gebracht. Trotz Wintereinbruch kamen fleißige Helfer bis aus Schönbach zum Frühjahrsputz. Nach getaner Arbeit wurde noch gemeinsam gegessen.

Foto: Emil Mendyk - am 16. Feb. im Pilgerhäusl
 

Ausstellungseröffnung u. Vortragsabend am 16. Feb.

Rund 50 Gäste strömten am 16. Feb. ins Pilgerhäusl, um Emil Mendyk bei seinem Vortrag „Die polnischen Jakobswege zwischen Baltikum und Neiße“ zu erleben. Der Koordinator des polnischen Jakobswegnetzes aus Zillerthal-Erdmannsdorf/Mysłakowice stellte nicht nur das Netz der polnischen Jakobspilgerwege vor, er ging auch auf Licht und Schatten bei der Betreuung des mehr als 5.000 km umfassenden Wegesystems ein. Selbst ein leidenschaftlicher Pilger ließ Emil Mendyk immer wieder durchblicken, wie wichtig der spirituellen Aspekt des Pilgerns ist. Dem Vortrag ging die Eröffnung der Adolf-Schorisch-Ausstellung voraus. Unter dem Titel „Aus unserer schönen Heimat" werden bis zum 20. Mai im Pilgerjäusl 36 seiner Werke gezeigt.
 
Blick zum Marktplatz Hirschfelde
 

Ausstellung “Aus unserer schönen Heimat” - Federzeichnung von Adolf Schorisch (16.02. - 20.05.2018)

Derzeit ist im Pilgerhäusl eine Ausstellung von Adolf Schorisch zu sehen. Gezeigt werden 36 Zeichnungen aus der Sammlung von Marita und Tilo Böhmer aus Ostritz. Adolf Schorisch ist vor allem durch seine Werke “Die Neiße von der Quelle bis zur Mündung” und “Aus unserer schönen Heimat” bekannt. Seine Familie stammt eigentlich aus Sorau in der Niederlausitz. Durch die Tätigkeit seines Vaters wurde er jedoch am 21. Mai 1881 in Nagy-Megyer in Nordungarn geboren. Seit 1906 war er als Lehrer für Zeichnen, Stilkunde und Modellieren an der Städtischen Handwerker- und Gewerbeschule in Zittau tätig, wo er zahlreiche junge Künstler förderte. 1947 ging er in den Ruhestand und widmete sich weiter seinem geliebten Hobby – dem Wandern und Zeichnen in seiner Oberlausitzer Heimat. Die letzten Lebensjahrzehnte verbrachte Adolf Schorisch in Jonsdorf, wo er am 21. Januar 1966 verstarb. Viele seiner in der Zittauer Morgenzeitung veröffentlichten Zeichnungen ließ Adolf Schorisch separat drucken und verschenkte diese Blätter, koloriert und einfarbig, an Freunde und Bekannte. Mit Leichtigkeit gezeichnet und mit Blick für das schöne Detail bringen sie dem Betrachter unsere Heimat näher.

Folgende Werke können besichtigt werden:

NEISSETAL deutsche Seite (Gewölbe links, 2 x 80x60, 2 x 4 Bilder)
1. Ostritz, kath. Kirche mit Schule u. Edmund-Kretschmer-Eiche. Nachdruck, lt. DGV 1951. “Nr.1". 30x21cm. Vgl. Heimat I S.16,1
2. Wittgendorf, Pfarrbrücke. 30,5x21cm. Vgl. Heimat I S.56,4
3. Großhennersdorf, Schloß. Nachdruck. 30x21cm. Vgl. Heimat I S.7,1
4. Marienthal, Kloster. Blick vom Stationsberg. Strichätzung, ankoloriert. Vgl. Heimat II.3, 7 (In Mappe Heimat), ausgeschnitten, jeweils auf Trägerkarton 36x30,5cm montiert

5. Zittau von Süden gesehen. Strichätzung. Im Druck bez. u. sign., undat. Auf blaugrauem Papier. 25x33cm.
6. Eckartsberg, Landhaus Molineus. 21x30cm. Vgl. Heimat II.5,2
7. Hirschfelde, Blick auf den Marktplatz ... Nachdruck, lt DGV 1956. 23x29cm. Vgl. Heimat II.18,3
8. Hörnitz. Das Hörnitzer Schloß 1929. 25x20cm. Vgl. Heimat I, S.3.


EIGEN (Gewölbe mittig, 2 x 80x60, 2 x 4 Bilder, 1 x Staffelei, 1 Bild)
1. Altbernsdorf auf dem Eigen. Erbhof Engler. 31x24cm. Vgl. Heimat II.35,1
2. Bernstadt, Kirchaufgang von der Pließnitz aus. Nachdruck, lt. DGV 1953. 27x21cm. Vgl. Heimat II.12,1
3. Bernstadt, Pließnitztal. Der Friedrichstein in Kunnersdorf bei Bernstadt. Nachdruck, lt. DGV 1953. 30x21cm. Vgl. Heimat II.12,3.
4. Berthelsdorf, Alte Linden-Alle von Herrnhut nach Berthelsdorf. Nachdruck, lt. DGV 1953. 30x21cm. Vgl. Heimat II.30,3
5. Berthelsdorf. Kirche in B. Nachdruck, lt. DGV 1953. 30x21cm. Vgl. Heimat II.30,1
6. Schönau a.d.Eigen, Friedhofstor. 30,5x24cm. Vgl. Heimat II.35,4.
7. Neundorf a.d.Eigen, Windmühle. 26x20cm. Vgl. Heimat II.35,2
8. Dittersbach, Kirche in Dittersbach auf dem Eigen. 31x25cm. Vgl. Heimat II.34,1

9. Schönau a.d.Eigen, Hutberg bei. 19,5x33cm. Vgl. Heimat II.35,3.


LANDWASSER (Gewölbe links, 3 x 60x40, 6 Bilder + 2 Staffeleien, 2 Bilder)
1. Niederoderwitz. Nachdruck, lt. DGV 1951. “Nr.4". 30x21cm. Vgl. Heimat I S.57,1
2. Niederoderwitz, am Mittelwehr. 30x21cm. Vgl. Heimat I, S.58,3.
3. Oberoderwitz, Berndt-Mühle. 22x17cm. Nicht in Heimat.
4. Oberoderwitz. Blick auf die Kirche. 30x23cm. Vgl. Heimat I, S.47
5. Oberoderwitz, 5 kleine Bilder auf einem Blatt. 29x23cm. Vgl. Heimat I, S.48/3,5,6,7,9
6. Oberoderwitz, Schloss + Haus 218 im Blumenschmuck. 29x23cm. Vgl. Heimat I, S.48/10+11

7. Mündung des Landwassers in die Mandau bei der Felsenmühle. Nachdruck, lt. DGV 1953. 21x30cm. Vgl. Heimat I, S.6,5
8. Oberherwigsdorf mit Blick auf die Lausche. Nachdruck, lt. DGV 1953. 21x30cm. Vgl. Heimat I S.6,2


NEISSETAL polnische Seite (Saal OG, 12 Bilder)
1. Rohnau, Brunnenstube der Burg Rohnau. 30x23cm. Vgl. Heimat I S.33
2. Rohnau, Im Rohnauer Wald. 30x23cm. Vgl. Heimat I S.34,3
3. Reichenau, Blick vom Gemeindeamt auf die evangelische Kirche (auf Konfirmationsschein). 28x23cm. Vgl. Heimat I, S. 69,1.
4. Türchau. (Kohlebagger). 29x23cm. Vgl. Heimat I, S.35,1
5. Türchau, Munzigsches Haus (i.d.Hacke), darunter 2 Barten. 29x23cm. Vgl. Heimat I, S.36,5-7
6. Sommerau, Kiefern im Sommerauer Wald. 35x25cm. Eigenhändige Widmung “Aus Dank- zur Freude. Schorisch”. Vgl. Heimat I, S.21,1
7. Sommerau, Der schwarze Teich am Sommerauer Wald. 23x29cm. Vgl. Heimat I S.22,3
8. Joachimstein. Brücke über die Wittig. 29x23cm. Vgl. Heimat I S.24,3
9. Nieda, im Vordergrund die Wittig. Strichätzung, ankoloriert. Vgl. Heimat II.XXXV, 1 (In Mappe Heimat), ausgeschnitten, jeweils auf Trägerkarton 36x30,5cm montiert
10. Reutnitz, die alte Nietzsche-Vierradenmühle. Strichätzung, ankoloriert. Vgl. Heimat II. XXXV,3 (In Mappe Heimat), ausgeschnitten, jeweils auf Trägerkarton 36x30,5cm montiert
11. Lämberg, Schloß. 24x20. Eigenhändige Widmung “Allen Gewalten zum Trutz sich erhalten! Zur Freude! Schorisch”. Vgl. Heimat II.10,1

Foto: Blick auf Zittau und seine Kirchen
 

Vortragsabend am 19. Jan. 2018

Am Freitag fand im Pilgerhäusl wieder ein Vortragsabend statt. Diesmal stellte der Zittauer Geschichtsfreund Klaus Kokschal die Kirchen der Umgebung von Zittau in Wort und Bild vor. Dabei wusste er viel Interessantes nicht nur zur Bauhistorie, sondern auch zur Besonderheiten der Innenausstattung zu berichten. Beginn war 18.30 Uhr mit dem gemeinsamen Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“. Der eigentliche Vortrag beginnt 19 Uhr. Zum letzten Mal bestand die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" im Pilgerhäusl zu besichtigen.

Krippenausstellung im Pilgerhäusl 2017/2018
 

Sonderöffnung der Krippenausstellung am 30. Dez.

Am Nachmittag des 30. Dezembers strömten zahlreiche Gäste ins Pilgerhäusl und bestaunten die Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“. Sie nutzten den Besuch aber auch, um bei Kaffee, Kuchen und Stollen noch ein wenig in der gemütlichen Blockstube zu verweilen.
Blick in die Ausstellung 2016/2017 mit den Papierkrippen im Gewölbe
 

Ausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" (15.12.2017 - 12.02.2018)

Ab 15. Dezember stellt der Pilgerhäuslverein seine böhmischen Papierkrippen aus, diesmal mit dem regionalen Schwerpunkt "Adlergebirge". Auf zwei Etagen sind insgesamt 36 Krippen ausgestellt: 24 Papierkrippen mit dem regionalen Schwerpunkt „Adlergebirge“ und 12 Faltkrippen des Prager Künstlers Vojtěch Kubašta. Der Eintritt ist frei.

Folgende Krippen können besichtigt werden:
Papierkrippe "Adlergebirge", Jiří Knapovský
Papierkrippe "Dobruschka" (Adlergebirge), Jarmila Haldová/1998
Papierkrippe "Strohbett" (Adlergebirge), Jarmila Haldová/2014
Papierkrippe "Fröhliche Weihnachten" (Adlergebirge), Jarmila Haldová/2008
Papierkrippe "Jermer" (Vorland des Adlergebirges), Jiří Škopek
Papierkrippe "Semil" (Vorland Adlergebirge), Jiří Škopek

Papierkrippe "Kleine Glocke", Jiří Škopek
Papierkrippe "Saboth" (Böhmisches Paradies), Jiří Škopek
Papierkrippe, Jiří Škopek
Papierkrippe "Trautenau" (Riesengebirge), Jiří Škopek/2013

Papierkrippe "Ostböhmen", Helena Horálková, 1997
Colorierte Papierkrippe, Cyryl Kotyšan und Jaroslav Herain
Gestanzte Krippe "Vorgebirge", Pavel Pecina
Gestanzte Weihnachtskrippe, Pavel Pecina/
Papierkrippe, Pavel Pecina und Ruda Velebilová/2013
Gestanzte Weihnachtskrippe, ERKOtyp s.r.o./2002
Papierfaltkrippe "Böhmen", Karla Franta/2011

Historische Papierkrippe Schluckenau Nr. 1
Historische Papierkrippe Schluckenau Nr. 2
Historische Papierkrippe Schluckenau Nr. 3

Faltkrippe "Prag", Vojtěch Kubašta/1969
Faltkrippe "Karlsbrücke" (Prag), Vojtěch Kubašta/1983
Volkstümliche Faltkrippe, Vojtěch Kubašta/1967/68
Orientalische Faltkrippe, Vojtěch Kubašta/1969
Orientalische Faltkrippe, Vojtěch Kubašta/1983
Faltkrippe "Gloria in excelsis Deo", Vojtěch Kubašta/1969
Faltkrippe der tschechischen katholischen Caritas, Vojtěch Kubašta/1974
Orientalische Faltkrippe "Eine Weihnachtsgeschichte", Vojtěch Kubašta/1969
Böhmische Krippe, Vojtěch Kubašta/1991
Faltkrippe "Hohenbruck" (Adlergebirge), Vojtěch Kubašta
Faltkrippe, Vojtěch Kubašta/1960


Michael Schmacht und Pfr. Michael Dittrich während der Weihnachtsstunde 2017
 

Weihnachtsstunde am 28. Dez. 2017

Es ist schon eine schöne Tradition geworden, am 28. Dezember eine Stunde lang den Geschichten von Michael Schmacht zu lauschen und gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Viele nutzten auch die Möglichkeit, die Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“ zu besichtigen.

Papierkrippe von Karl Franta
 

Adventsstunde am 15. Dez. 2017

Zur Adventsstunde wurde wieder bei Geschichten und Liedern eine böhmische Papierkrippe ausgeschnitten. Sie fand in der am gleichen Tag eröffneten Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“ Platz. Insgesamt sind 36 alte und neue Papier- und Faltkrippen zu sehen. Der regionale Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Adlergebirge und dessen Vorland.

Märchen "Rotkäppchen"
 

Besinnungstag am 18. Nov. 2017

Der Besinnungstag 2017 widmete sich dem Thema „Die Weisheit der Märchen“ und versuchte die meist bekannten Geschichten einmal hinsichtlich ihrer spirituelle Deutung zu betrachten. Ein Thema, das viele interessierte. Nach einer Einführung durften sich die Teilnehmer selbst mit einem Märchen beschäftigen und dabei Ideen für die eigene geistliche Entwicklung finden.

Bild: „Der Schrei" von Edvard Munch, 1893
 

Vortragsabend am 20. Okt. 2017

Am Freitag lud der Pilgerhäuslverein wieder zu einem Vortragsabend ein. Dipl.-Psychologe Karl Vogt aus Zittau sprach zum Umgang mit Ängsten. Denn so vielfältig, wie die Erscheinungsformen von Ängsten sind, so mannigfaltig sind auch entsprechende Bewältigungsstrategien. Beginn war 18.30 Uhr mit dem gemeinsamen Abendbrot. Es bestand auch noch die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung „Historischer Streifzug durch Hirschfelde und Umgebung" zu besichtigen.

Pilgergruppe vor dem Hintergrund des Jeschkens
 

Pilgertag am 23. Sept. 2017

Am 23. Sept. 2017 machte sich wieder eine kleine Gruppe auf den Weg, um ein Stück auf dem Zittauer Jakobsweg zu pilgern. Zwischen dem Startpunkt in Böhmisch Aicha (Český Dub) und dem Etappenziel Münchengrätz (Mnichovo Hradiště) lagen wunderschöne Wegabschnitte in Wald und Flur. Höhepunkt auf der 23 km langen Strecke war zweifelsohne die Besichtigung der Jakobskirche in Letarschowitz (Letařovice) mit ihrer einmaligen Holzkassettendecke.
 

 
 
 
Auftakt in der Kirche in Böhmisch Aicha (Český Dub)
 
Pilgern auf idyllischen Wiesenwegen
 
Staunen in der Jakobskirche in Letarschowitz (Letařovice)
 
Der Grund des Staunens: die Holzkassettendecke mit Darstellungen des hl. Jakobus des Älteren
 
 
 
 
Sichtlich froh gestimmte Pilgergruppe
 
Andacht bei der romanische Kirche im Mohelnitz an der Iser (Mohelnice nad Jizerou)
 
Pilgergruppe kurz vor dem Ziel
 
Andacht bei der Kirche in Münchengrätz (Mnichovo Hradiště)

Christian Kretschmer führte viele Interessierte durchs Haus.
 

Tag des off. Denkmals am 10. Sept. 2017

Die Vereinsmitglieder hatten zum Tag des offenen Denkmals das Pilgerhäusl wieder hübsch herausgeputzt. Daher war die Freude groß, dass wieder viele Besucher das Angebot zur Hausbesichtigung nutzten. Außerdem war auch die Kaffeetafel und der geheizte Kachelofen ein beliebter Ort zum Verweilen.

Geschichtenabend am Lagerfeuer 2017
 

Geschichtenabend am 18. Aug. 2017

An einem schönen Sommerabend versammelten sich etliche Pilgerhäusl-Freunde am Lagerfeuer, um den heimatlichen Geschichten zu lauschen, die der Hirschfelder Michael Schmacht in seiner unnachahmlichen Art vorlas. Zwischendurch wurden Volkslieder angestimmt.

Historische Ansicht vom Kohlekraftwerk "Völkerfreundschaft" in Hirschfelde
 

Vortragsabend am 21. Juli 2017

Ein historischer Streifzug mit alten Fotografien lockte am 21. Juli 2017 derart viele Gäste ins Pilgerhäusl, dass gar nicht alle einen Sitzplatz fanden. Eberhard Lochmann zeigte Aufnahmen von Hirschfelde und Umgebung, die größtenteils von seinem Vater stammten. Die gleichnamige Ausstellung, die im Pilgerhäusl gezeigt wurde, umfasst weitere 23 historische Fotos. Sie ist noch bis zum 8. Dez. 2017 zu sehen.

Stolz verweist ein Aufsteller auf den Anlass des Festes
 

„Zehn Jahre Pilgerhäuslverein" am 28. Mai 2017

Wir feierten am Tag des offenen Umgebindehauses „Zehn Jahre Pilgerhäuslverein" mit einem vielseitigen Rahmenprogramm.
10 Uhr Heilige Messe in der kath. Kirche Hirschfelde
Hausführungen zum Tag des offenen Umgebindehauses
11 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Sakrale Kleindenkmale im Jeschkengebirge“, 23 großformatige Fotografien von Jeannette Gosteli aus Oybin
15 Uhr Blasmusik der Stattkapelle Ostritz bei Kaffee/Kuchen
17 Uhr Abschluss mit der Maiandacht



 
 

 
 
 
Der Auftakt des Vereinsfestes: Hl. Messe mit Entzünden der neuen Kerze für den hl. Konrad von Parzham.
 
Neue Ausstellung: großformatige Fotografien sakraler Kleindenkmale im Jeschkengebirge
 
Dem Umgebindehaus verbunden: Matthias Prescher zeigte, wie man traditionell Holznägel herstellt.
 
Großer Andrang an der Kaffeetafel: Insgesamt wurden rund 40 Liter Kaffee gekocht.
 
 
 
 
Geburtstagsständchen: Stimmung kam auf, als die Stattkapelle Ostritz loslegte.
 
Immer ein gefragte Mann: Christian Kretschmer, der durch das Haus führte
 
Das beliebteste Plätzchen auf dem Festgelände: das Noamittchbraatl an der Südseite des Pilgerhäusls
 
Abschluss: Maiandacht in der Kirche
 
Glücklich und zufrieden: Ausklang mit den Vereinsmitgliedern am Abend
Kapellenbildstock mit dem hl. Johannes von Nepomuk in Teschen (Těšnov)
 

Ausstellung „Sakrale Kleinode im Jeschkengebirge" (28.05. - 15.07.2017)

Derzeit sind im Pilgerhäusl 23 großformatige Fotografien zusehen, die einige der schönsten sakaralen Kleindenkmale im Jeschkengebirge zeigen. Sie stammen von Jeannette Gosteli aus Oybin.

Doppelfigur hl. Wenzel und hl. Johannes von Nepomuk in Ringelshain (Rynoltice)
Bildsäule mit einer Figur des hl. Johannes von Nepomuk westlich von Ratschen (Hradčany)
Bildsäule und Bildtafel am Haus Nr. 12 "u Rybářů" in Sobaken (Sobákov)
Schwedenkreuz in Schönbach (Zdislava)
Felsenkapelle in Liebenau (Hodkovice nad Mohelkou)
Bildsäule in Deutsch Gabel (Jablonné v Podještědí)
Pieta aus dem Jahr 1692 in Christophsgrund (Kryštofovo Údolí)
Pieta am Ortsrand von Ringelshain (Rynoltice)
Hölzerne Figur des hl. Johannes von Nepomuk an einer Linde in Trawnitschek (Trávníček)
Wegkreuz mit Reliefs von Heiligen in Sabert (Zábrdí)
Bildtafel am Haus Nr. 12 "u Rybářů" in Sobaken (Sobákov)
Pestsäule auf dem Marktplatz in Oschitz (Osečná)
Pestsäule auf dem Marktplatz in Liebenau (Hodkovice nad Mohelkou)
Pestsäule auf dem Marktplatz in Deutsch Gabel (Jablonné v Podještědí)
Kapellenbildstock mit dem hl. Johannes von Nepomuk in Teschen (Těšnov)
Bildstock an der Kirche in Kriesdorf (Křižany)
Bildstock an der Hauptstraße in Kriesdorf (Křižany)
Hl. Maria am Ortsrand von Liebenau (Hodkovice nad Mohelkou)
Dreifaltigkeitssäule in Deutsch Gabel (Jablonné v Podještědí)
Hl. Adalbert am Pfarrhaus in Böhmisch Aicha (Český Dub)
Wegkreuz vor einem Umgebindehaus in Ringelshain (Rynoltice)
Wegkreuz in Teschen (Těšnov)
Kapelle St. Michaelin Sabert (Zábrdí)

Altbischof Joachim Reinelt (links) im Pilgerhäusl
 

Vortragsabend mit Altbischof Joachim Reinelt am 21. Apr. 2017

Am Freitag (21. April) war der emeritierte Bischof Joachim Reinelt zu Gast im Pilgerhäusl Hirschfelde und erzählte aus den bewegten Jahren seines Bischofsamtes. Die wichtigste Aufgabe eines Bischofs bleibt immer gleich: er soll den Menschen in seinem Bistum das Evangelium verkünden und auslegen. Was sich aber ändert – und zwar teilweise radikal -, sind die Gegebenheiten, unter denen dieser Auftrag erfüllt werden muss. Joachim Reinelt, geboren 1936 in der Grafschaft Glatz, hat sich dem in besonderer Weise stellen müssen. 1988, als er zum Bischof von Dresden-Meißen geweiht wurde, lag sein Bistum, das sich von der Neiße bis an den Stadtrand von Jena erstreckt, noch in der DDR. Hier war die Kirche allenfalls geduldet. Dann kamen die stürmischen Jahre 1989/90 und viele schwierige Entscheidungen waren zu fällen. In den Folgejahren mussten die Kirchen im Osten Deutschlands ihren Weg neu bestimmen, da sie fast über Nacht zu geschätzten Partnern in Staat und Gesellschaft wurden, freilich in einer Umgebung, in der viele Menschen Gott nicht mehr kennen. 2012 konnte Reinelt die Leitung des Bistums Dresden-Meißen abgeben, behielt jedoch seinen Wohnsitz in der sächsischen Landeshauptstadt.

Ausschnitt aus dem Großen Zittauer Fastentuch
 

Vortragsabend über Zittauer Fastentücher am 17. März 2017

Am Freitag (17. März) fand im Pilgerhäusl Hirschfelde eine Vortragsabend statt. Diesmal referierte die Herrnhuterin Lucia Henke über die Zittauer Fastentücher. In ihrem Masterstudium hat sie sich mit der Frage auseinandergesetzt, was das Bildprogramm der Zittauer Fastentücher über ihre Entstehungssituation und die Lebenssituation der Menschen verrät. Sie wagte auch einen geschichtlichen Sprung und brachte die Darstellungen auf den Tüchern mit den damaligen Sichtweisen der Menschen in Verbindung.

Heilige Familie
 

Ausstellungseröffnung und Geschichtenabend am 17. Feb. 2017

Am Freitag (17. Feb.) eröffnete im Pilgerhäusl Hirschfelde eine neue Ausstellung. Diesmal stellt der Schwede Mats Hermansson aus Visby unter dem Titel „Zeltplanen-Ikonen“ seine Werke aus. Die 17 Bilder sind von Ikonen inspiriert, aber auch von der Idee, aus Altem wieder etwas Schönes machen. Deshalb verwendet der künstlerisch begabte Priester oft alte Zeltplanen als Unterlage. Nach dem Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“ lud der Pilgerhäuslverein zu einem gemütlichen Geschichtenabend in die Blockstube ein.
 
Die Familie
 

Ausstellung „Zeltplanen-Ikonen“ (17.02. - 10.05.2017)

Diesmal stellte der Schwede Mats Hermansson aus Visby unter dem Titel „Zeltplanen-Ikonen“ seine Werke aus. Die 13 Bilder sind von Ikonen inspiriert, aber auch von der Idee, aus Altem wieder etwas Schönes machen. Deshalb verwendet der künstlerisch begabte Priester oft alte Zeltplanen als Unterlage.

Folgende Ikonen waren zu sehen:
Die Familie
Rote Madonna mit blondem Sohn
Madonna in türkis
Segnung in einer bedrohlichen Welt
Junger Jesus segnet
Hab keine Angst
Madonna mit ihrem Sohn
Liebevolle Madonna mit ihrem Sohn
In der Trostlosigkeit leuchtet der Himmel golden I
In der Trostlosigkeit leuchtet der Himmel golden II
Auschwitz
Segnung auf dunklem Hintergrund
Madonna
 

 

Vortragsabend am 20. Jan. 2017

Erstaunlich viele Gäste kamen zum Vortrag „Taizé - Ursprung, Spiritualität und persönliche Erfahrungen“, den Pfr. Thomas Cech aus Zittau hielt. Auch die anschließende Taizé-Andacht in der benachbarten Kirche fand viel Anklang.

Papierkrippe "Varnsdorf"
 

Sonderöffnung der Krippenausstellung am 30. Dez. 2016

Auch die Sonderöffnung nutzten wieder viele Besucher, um die Ausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" zu besichtigen. Anschließend lud die gemütliche Blockstube ein, bei Kaffee und Kuchen zu verweilen.
 

Papierkrippe "Jilemnice"
 

Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“, tschechische Papierkrippen (16.12. - 10.02.2017)

Am Freitag, den 16. Dez. 2016, wurde im Pilgerhäusl Hirschfelde eine neue Ausstellung eröffnet, die bis zum 10. Feb. 2017 zu sehen war.

Insgesamt konnten 38 Ausstellungsexponate besichtigt werden:
Papierkrippe "Dobruschka" (Adlergebirge), Jarmila Haldová/1998
Papierkrippe "Strohbett" (Adlergebirge), Jarmila Haldová/2014
Papierkrippe "Fröhliche Weihnachten" (Adlergebirge), Jarmila Haldová/2008
Historische Papierkrippe Schluckenau Nr. 3, /
Volkstümliche Krippe, Naďa Kotrčová/2007
Papierkrippe "Nordböhmen", Helena Horálková/2010
Papierkrippe "Jitschin" (Böhmisches Paradies), Jiří Škopek/2009
Papierkrippe "Neupaka" (Böhmisches Paradies), Jiří Škopek/2011
Papierkrippe "Kleinskal" (Böhmisches Paradies), Jiří Škopek/2012
Papierkrippe "Trautenau" (Riesengebirge), Jiří Škopek/2013
Papierkrippe "Eisenbrod" (Böhmisches Paradies), Jiří Škopek/2013
Papierkrippe "Riesengebirge", Jiří Škopek/2013
Papierkrippe "Varndsorf" (Schluckenauer Zipfel), Jiří Škopek/2015
Papierkrippe "Trautenau" (Riesengebirge), Jiří Škopek/2013
Papierfaltkrippe "Böhmen", Karla Franta/2011
Orientalische Papierkrippe (Reprint), Josef Führich/1835
Papierkrippe "Rosenau unter dem Radhoscht" (Mähren), Ludmila Vašková/2011
Papierkrippe "Starkenbach" (Riesengebirge), Jaroslava Kunátová/1998
Faltkrippe "Prager Loretto" , Vojtěch Kubašta/1960
Faltkrippe "Prag", Vojtěch Kubašta/1969
Faltkrippe "Karlsbrücke" (Prag), Vojtěch Kubašta/1983
Volkstümliche Faltkrippe, Vojtěch Kubašta/1967/68
Orientalische Faltkrippe, Vojtěch Kubašta/1969
Orientalische Faltkrippe, Vojtěch Kubašta/1983
Faltkrippe "Gloria in excelsis Deo", Vojtěch Kubašta/1969
Faltkrippe der tschechischen katholischen Caritas, Vojtěch Kubašta/1974
Orientalische Faltkrippe "Eine Weihnachtsgeschichte", Vojtěch Kubašta/1969
Orientalische Faltkrippe, Willi Gauchel/
Papierfaltkrippe "Böhmen", Karla Franta/2011
Papierkrippe, Pavel Pecina und Ruda Velebilová/2013
Gestanzte Krippe "Schluckenau", Amadea s.r.o./2016
Gestanzte Krippe "Sankt Georgenthal", Amadea s.r.o./2016
Gestanzte Krippe "Philippsdorf", Amadea s.r.o./2015
Gestanzte Krippe "Rumburg", Amadea s.r.o./2015
Gestanzte Weihnachtskrippe, ERKOtyp s.r.o./2002
Gestanzte Weihnachtskrippe, Pavel Pecina/
Gestanzte Weihnachtskrippe, Pavel Pecina/

Die Blockstube platze fast aus allen Nähten - so viele Gäste waren zur Weihnachtsstunde gekommen.
 

Weihnachtsstunde am 28. Dez. 2016

Zum zehnten Mal wurde im Pilgerhäusl Hirschfelde in geselliger Runde Weihnachten gefeiert. Dazu trug am 28. Dezember Michael Schmacht wieder heitere und besinnliche Geschichten vor. Auch das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern gehörte zum traditionellen Programm. Versüßt wurde die Weihnachtsstunde mit Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen. Viele nutzten auch die Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“ zu besichtigen. Zu sehen sind 40 alte und neue Papier- und Faltkrippen, die fast alle einen regionalen Bezug zu Nordböhmen haben.

Stefan Wollmann (rechts) beim Vortrag im Pilgerhäusl
 

Vortragsabend am 16. Dez. 2016

Die Krippenausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" hat im Pilgerhäusl schon eine kleine Tradition. Auch in diesem Jahr werden wieder alte und neue Papierkrippen gezeigt, die das Weihnachtsgeschehen in das Umfeld verschiedener Städte und Regionen Böhmens setzen. Die Eröffnung fand am Freitag, den 16. Dezember, um 18.30 Uhr statt. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung lud der Pilgerhäuslverein zu einem Vortrag ein. Diesmal ist der Heimatforscher Stefan Wollmann aus Schirgiswalde nach Hirschfelde gekommen und hat über die Tradition der Oberlausitzer Krippen gesprochen. Das Thema fand großen Anklang, denn es hatten viele den Weg nach Hirschfelde auf sich genommen.

Mönchsvater Evagrius Ponticus - der Vordenker des Enneagramms
 

Besinnungstag am 19. Nov. 2016

Am 19. November kamen 14 Gäste aus nah und fern zu einem Besinnungstag im Pilgerhäusl. Das Thema lautete „Sich selbst und andere besser verstehen“. Vorgestellt wurde das Enneagramm als Instrument der Selbsterforschung und der Transformation. Die Teilnehmer erfuhren nicht nur viel Wissenswertes über die neun Gesichter der Seele, sondern konnten sich auch selbst testen und mit den anderen in den Austausch treten. Begleitet wurde der Besinnungstag von mehreren gemeinsamen Gebetszeiten.

Grenzsteine zwischen Sachsen und Preußen am Petschkenberg bei Kleinradmeritz, Foto: Prof. Christian Schurig
 

Vortrag zu historischen Zeugnisse an Oberlausitzer Straßen und Wegen am 21. Okt. 2016

Im Pilgerhäusl Hirschfelde fand am Freitag, den 21.10.2016 wieder ein Vortragsabend statt. Prof. Christian Schurig sprach zum Thema „Historische Zeugnisse an Oberlausitzer Straßen und Wegen“. In einer fotografischen Entdeckungsreise wurden dazu ausgewählte Kleindenkmale vorgestellt. Sie benötigen unsere besondere Aufmerksamkeit, weil sie öffentlich weniger im Blickpunkt stehen und damit oft unbemerkt oder gar unbeachtet bleiben. Im Mittelpunkt des Vortrages standen Postsäulen und Meilensteine, historische Steinbogenbrücken, unterschiedliche Grenzsteine, Bildstöcke und Wegkreuze aus unserer Oberlausitz. Auch Triangulationssäulen und eine Auswahl bedeutender Denksteine wurden vorgestellt.



Geöffnetes Pilgerhäusl am 11.9.16
 

Tag des offenen Denkmals am 11. Sept. 2016

Am Tag des offenen Denkmals hatte sich das Pilgerhäusl wieder auf viele Besucher eingestellt und wurde nicht enttäuscht. Rund 150 Interessierte kamen, um sich das sanierte Umgebindehaus anzusehen. Zugleich wurde eine neue Ausstellung eröffnet. Sie zeigt 20 Fotografien mit den schönsten sakralen Kleinoden des Schluckenauer Zipfels - fotografiert von Jeannette Gosteli aus Oybin. Großen Anklang fand auch die Kaffeetafel in der Blockstube, die mit selbst gebackenen Kuchen lockte.
 

Kreuzweg auf dem Kreuzberg (Křizovy vrch) in Sankt Georgenthal (Jiřetín pod Jedlovou)
 

Ausstellung "„Sakrale Kleinode im Schluckenauer Zipfel“ (11.09. - 9.12.2016)

Am Sonntag, den 11. Sept. 2016, wurde im Pilgerhäusl Hirschfelde eine neue Ausstellung eröffnet, die bis 9. Dez. zu sehen war. Jeannette Gosteli aus Oybin hat mit 20 Fotografien die schönsten sakralen Kleinode des Schluckenauer Zipfels festgehalten – darunter zahlreiche Wegkreuze, Kapellen und Bildstöcke.

Folgende Motive werden gezeigt:
Dreifaltigkeitskapelle aus dem Jahr 1748 in Königswalde (Království)
Grabstein von Robitz auf dem Friedhof in Schluckenau (Šluknov)
Loretokapelle der Jungfrau Maria aus dem Jahre 1707 in Rumburg (Rumburk)
Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit im ehemaligen Kapuzinerkloster in Rumburg (Rumburk)
Hl. Johannes von Nepomuk in Groß Schönau (Velký Senov)
Mariaschein-Pieta aus dem Jahre 1717 mit Reliefs der Foltergeräte Christi auf der Säule in Zeidler (Brtníky)
Christus in der Rast in Schluckenau (Šluknov)
Kruzifix aus dem Jahr 1776 in Nixdorf (Mikulášovice)
Detail der Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1752 in Schluckenau (Šluknov)
Mariaschein-Pieta aus dem Jahre 1748 in Nieder Einsiedeln (Dolní Poustevna)
Hl. Johannes von Nepomuk vor der Kirche St. Bartolomäus in Groß Schönau (Velký Senov)
Kreuzwegstation aus dem Jahr 1825 am Friedhof in Altehrenberg (Staré Krezany)
Hölzernes Kruzifix bei der Kirche in Nieder Einsiedeln (Dolní Poustevna)
Engel im Garten Gethsemane aus dem Jahr 1756 auf dem Kreuzberg (Křizovy vrch) in Schluckenau (Šluknov)
Mariaschein-Pieta - Replik aus dem Jahre 1717 in Zeidler (Brtníky)
Marienkapelle aus dem Jahr 1826 in Röhrsdorf (Liščí)
Hl. Josef mit Jesuskind aus dem Jahr 1771 in Hainspach (Lipová)
Garten Gethsemane aus dem Jahr 1834 auf dem Annaberg (Anenský vrch) in Lobendau (Lobendava)
Pestsäule aus dem Jahre 1681 auf dem Marktplatz in Rumburg (Rumburk)
Kreuzweg auf dem Kreuzberg (Křizovy vrch) in Sankt Georgenthal (Jiřetín pod Jedlovou)


Pilgergruppe - allzeit begleitet vom 1.012 m hohen Jeschken (Ještěd)
 

Pilgertag am 3. Sept. 2016

Am 3. September 2016 begab sich eine kleine Gruppe von 15 Pilgern auf den nächsten Abschnitt des Zittauer Jakobswegs. Diesmal ging es von Kriesdorf (Křižany) bis nach Böhmisch Aicha (Český Dub). An der Pieta auf dem Kriesdorfer Sattel (Křižanské sedlo) stimmte sich die Pilgergruppe mit Liedern, Gebeten und geistlichen Texten auf das gemeinsame Unterwegssein ein. Ein schöner Waldweg führte bis zum Preußischen Kreuz (Pruský kříž). Von dort ging es über Oberpassek (Hoření Paseky) bis zur tausendjährigen Linde in Kotel. Nach insgesamt 16 km war Böhmisch Aicha (Český Dub) erreicht. Hier konnte die Johanniterkommende, die Heilig-Geist-Kirche und die Reste des Hospizes der hl. Zdislava besichtigt werden.
 

 
 
 
Abstieg vom Kriesdorfer Sattel
 
Station beim Preußenkreuz
 
Mittagspause bei der Kotel-Linde
 
Kotel-Linde, in deren hohlen Stamm etliche Personen Platz finden
 
 
 
 
Einzug in Böhmisch Aicha
 
Kapelle der Johanniterkommende
 
Führung durch Martin Hess (im grünen Hemd), dem guten "Geist" der Kommende
 
Pilgergruppe an der Pestsäule in Böhmisch Aicha

Geschichtenabend am Lagerfeuer 2016
 

Geschichtenabend am Lagerfeuer am 19. Aug. 2016

Am Freitag (19. August) lud das Pilgerhäusl wieder zum gemütlichen Beisammensein und Grillen am Lagerfeuer ein. Pfarrer Michael Dittrich las unterhaltsame Geschichten vor und stimmte passende Lieder zum Mitsingen an. Letztmalig war auch die Ausstellung „Faszination Landschaft – das Zittauer Gebirge und seine Nachbarn in Bildern von Willy Müller-Lückendorf“ zu sehen.

Ausstellung im Gewölbe
 

Ausstellungseröffnung und Geschichtenabend am 17. Juni 2016

Am 17. Juni wurde im Pilgerhäusl die neue Ausstellung „Faszination Landschaft – das Zittauer Gebirge und seine Nachbarn in Bildern von Willy Müller-Lückendorf“eröffnet. Die 21 Reproduktionen stellte die Buchbinderei Steek aus Zittau zur Verfügung. Nach dem gemeinsamen Abendbrot gab es wieder unterhaltsame Geschichten zu hören, die von gemeinsam gesungenen Volksliedern umrahmt wurden. Für den schönen Abend dankten die Besucher mit dem Abendgebet in der benachbarten Kirche.

Blick vom Lückendorfer Sommerberg zum Hochwald (Reprint vom Original in Öl um 1965)
 

Ausstellung „Faszination Landschaft – das Zittauer Gebirge und seine Nachbarn in Bildern von Willy Müller“ (17.06. - 03.09.2016)

Eine neue Ausstellung war ab 17. Juni 2016 ist im Pilgerhäusl Hirschfelde zu sehen. Diesmal wurden 20 Reproduktionen des bekannten Malers Willy Müller-Lückendorf gezeigt, die die Buchbinderei Steek aus Zittau zur Verfügung stellte. In seinen Bildern spiegelt sich die Liebe zu seiner Heimat wieder, die nicht nur wunderschöne Blicke in die Landschaft des Zittauer Gebirges festhält, sondern auch zu den markanten Berggipfeln des angrenzenden Nordböhmens. Immer wieder ragen auch Kirchtürme und Umgebindehäuser aus den landschaftlichen Weite heraus.

Willy Müller-Lückendorf wurde 1905 in Olbersdorf geboren und lebte ab 1911 in Lückendorf, wo er im Alter von 64 Jahren starb. Bevor er sich als freischaffender Landschaftsmaler betätigte, war er Musterzeichner im textilen Gewerbe.

Die Ausstellung wurde am Freitag, den 17. Juni 2016 durch Pfr. Michael Dittrich eröffnet. Sie war bis zum 3. September zu besichtigen.
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Christian Kretschmer (rechts im Bild) bei seinen Hausführungen
 

Mitwirkung beim Tag des offenen Umgebindehauses am 29. Mai 2016

Am Tag des offenen Umgebindehauses kamen 260 Gäste, um das Pilgerhäusls zu besuchen. Christian Kretschmer hatte wieder alle Hände voll zu tun, um die Baukundigen durch das Haus zu führen. Großes Interesse fand auch die aktuelle Ausstellung mit Aquarellen heimischer Hobbymaler. Diesmal brachten die Besucher oft viel Zeit mit und genossen die gemütliche Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen.
 

 
 
 
Ein gefragter Mann: Christian Kretschmer führte durch das Pilgerhäusl und erklärte viel zur Baugeschichte und der gegenwärtigen Nutzung.
 
Ihm zur Seite stand Uwe Nichterwitz, die gute Seele im Pilgerhäusl.
 
Gern hielten sich die Besucher auch im Gewölberaum auf - wegen der ausgestellten Fotos, aber auch, weil es der kühlste Raum an dem heißen Tag war.
 
Zu guter Letzt wartete noch Kaffee und Kuchen auf die Gäste.

 
 
 
Großes Staunen über die Fotodokumentation zum Bauablauf 2010 bis 2014
 
Weiterer Anziehungspunkt: die benachbarte kath. Kirche
 
Christine Eger - eine der fleißigen Helferinnen
 
Kaffeetafel in der Blockstube

Das Pilgerhäusl-Modell in Leipzig
 

Pilgerhäusl auf dem Deutschen Katholikentag in Leipzig vom 25. bis 28. Mai 2016

Ende Mai ging das Pilgerhäusl auf Reisen; genauer gesagt: das kleine Modell des Pilgerhäusls im Maßstab 1:10 und mit ihm Infomaterial über den Zittauer Jakobsweg und das Umgebindeland. Ziel war die Propsteigemeinde St.Trinitatis Leipzig, einer der vielen Gastgeber des Deutschen Katholikentags in Leipzig. Viele Besucher kamen in den Gemeinderaum, in dem sich auch eine Ausstellung der Via scara befand, um sich über die Möglichkeiten des Pilgerns und die Besonderheiten der Umgebindebauweise zu informieren.


Gerold Schmacht aus Ostritz
 

Vortrag zur heimischen Mundart am 20. Mai 2016

Am 20. Mai lud der Pilgerhäuslverein wieder zu einem Vortragsabend ind Pilgerhäusl Hirschfelde ein. Nach dem gemeinsamen Abendbrot hielt Gerold Schmacht aus Ostritz einen Vortrag zur heimischen Mundart. Dazu brachte er schöne Geschichten, Lieder und Gedichte mit. Zum Abschied sangen alle Gäste das Oberlausitzlied.

Die Emmausgänger
 

Emmausgang am Ostermontag am 28. März 2016

Am Ostermontag lud der Pilgerhäuslverein zum Emmausgang ein. Wie die biblischen Emmausjünger haben sich die 15 Teilnehmer mit Worten aus der Heiligen Schrift beschäftigt, um auf diese Weise dem Ostergeheimnis näherzukommen. Der Weg führte von der Schlegeler Kirche über den Pater-Kolbe-Hof und durch das Kemlitztal zum Pilgerhäusl Hirschfelde. Auf der 5 km langen Strecke wurden mehrere geistliche Stationen eingelegt. Unterwegs konnten die Kinder auch kleine Osternester suchen. Den Abschluss bildete das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen im Pilgerhäusl.
 

 
 
 
Geistliche Station in der evangelischen Kirche Schlegels
 
Besichtigung des Pater-Kolbe-Hofes
 
Osternestersuche im Kemlitztal
 
Gemütlicher Abschluss im Pilgerhäusl

Innenraum der einstigen Johanniterkirche
 

Ausstellungseröffnung und Vortrag über die Hirschfelder Johanniterkirche am 18. März 2016

Am 18. März wurde im Pilgerhäusl Hirschfelde eine neue Ausstellung eröffnet, zu der rund 80 Gäste kamen. Sie trägt den Titel „Farbige Momente – geboren 1948“ und wird von den vier Hobbymalern aus Olbersdorf und Großschönau gestaltet. Zu ihnen gehören Ingrid Flammiger, Christine Heidler, Ingrid Kunz und Hubert Kunz. Die Aquarelle zeigen Landschafts- und Blumenmotive unserer Heimat. Nach dem gemeinsamen Abendbrot hielt Dr. Marius Winzeler einen Vortrag über die mittelalterliche Johanniterkirche von Hirschfelde und berichtete auf diese Weise Interessantes zu Geschichte und Architektur dieses unterschätzten Bauwerks. Der ehemalige Direktor des Stadtmuseums Zittau reiste dazu extra aus seiner neuen Wahlheimat Prag an. Der schöne Abend wurde schließlich mit dem gemeinsamen Abendgebet in der Kirche beendet.

 

Ausstellung „Farbige Momente – geboren 1948“ (18.03. - 5.06.2016)

Vom 18. März bis zum 5. Juni wurd im Pilgerhäusl die Ausstellung „Farbige Momente – geboren 1948“ gezeigt. Die 32 Aquarelle zeigten Landschafts- und Blumenmotive unserer Heimat und stammten von den vier Hobbymalern aus Olbersdorf und Großschönau: Ingrid Flammiger, Christine Heidler, Ingrid Kunz, Hubert Kunz. Die Eröffnung erfolgte am 18. März 2016 mit zahlreichen Gästen.

Blick auf die neuen Winterfenster an der Südseite der Blockstube
 

Einbau der Winterfenster am 14. März 2016

Rechtzeitig vor Ostern wurden endlich die Winterfenster für die Blockstube eingebaut. Darauf musste der Pilgerhäuslverein lange warten. Erst als das Bonifatiuswerk einen Zuschuss gewährte, konnte ein geschickter Tischler aus dem benachbarten Grottau (Hrádek nad Nisou) beauftragt werden. Im Sommer, wenn die Farbe schnell trocknet, werden noch die Blendrahmen und Fensterbretter gestrichen.


"Die Reise nach Oletzko" war eine von vier Geschichten, die am Freitagabend zu Gehör kamen.
 

Geschichtenabend am 19. Febr. 2016

Am 19. Februar fand wieder ein Geschichtenabend im Pilgerhäusl Hirschfelde statt. Das gemütliche Beisammensein begann 18.30 Uhr traditionell mit dem gemeinsamen Abendbrot, das von den Gästen liebevoll beigesteuert wurde. Im Anschluss wurden von jeannette Gosteli heitere und besinnliche Geschichten vorgelesen. Zu den Autoren gehörte unter anderem Reinhold Stecher. Der inzwischen schon verstorbene Bischof von Innsbruck war sehr beliebt, weil er Glauben und Lebenspraxis zu verbinden vermochte. So konnte er als leidenschaftlicher Bergsteiger auch sagen: „Viele Wege führen zu Gott. Einer geht über die Berge“. Zwischen den Geschichten wurden wieder Lieder angestimmt. Die 15 Gäste genossen die gemütliche Stimmung und blieben noch einige Zeit in geselliger Runde zusammen.

Blick in die Blockstube
 

Vortrag über einstige Sehenswürdigkeiten im Neißetal am 15. Jan. 2016

Am 15. Januar 2016 fand wieder ein Vortragsabend in der Blockstube des Pilgerhäusls statt. Er begann traditionell mit dem gemeinsamen Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“. Im Anschluss führte Tilo Böhmer aus Ostritz auf den Spuren unserer Vorfahren durch das Neißetal. Die virtuelle Wanderung stellte in Wort und Bild einstige Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten vor. Es bestand auch noch einmal die Möglichkeit, die Ausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" mit 25 böhmischen Papierkrippen zu besichtigen.

Besucher vor den Krippen von Jiří Škopek
 

Sonderöffnung der Krippenausstellung am 30.iDez. 2015

Dass die Krippenausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" am 30. Dezember noch einmal so viele Menschen anziehen würde, damit hatte der Pilgerhäuslverein nicht gerechnet. Der Besucherstrom riss die ganze Zeit nicht ab. Viele der Besucher besitzen selbst eine Papierkrippe - manche sogar noch als Erinnerungsstück aus der alten Sudetenheimat. Andere nahmen die Anregung mit, sich in Tschechien mal eine Papierkrippe zu besorgen und sie selbst auszuschneiden. Auch im kommenden Jahr ist wieder eine Ausstellung geplant - mit überwiegend neuen Exponaten.

Weitere Informationen zur Ausstellung

Faltkrippe "Prag" von Vojtěch Kubašta, 1969
 

Ausstellung „Bethlehem mitten in Böhmen“ (18.12.2015 - 19.02.1016)

Zum dritten Mal zeigt der Pilgerhäuslverein seine Sammlung an böhmischen Papierkrippen, die er selbst ausgeschnitten und liebevoll hergerichtet hat. Die Anzahl der Exponate hat sich 2015 verdreifacht. Insgesamt sind 25 Papierkrippen zu sehen, die das Weihnachtsgeschehen in das Umfeld verschiedener Regionen Böhmens setzen. Herzstück der Ausstellung bilden acht Faltkrippen des tschechischen Buchkünstlers Vojtěch Kubašta, der sich wie kein Zweiter mit Falttechniken für Pop-up-Bücher beschäftigte. Das Besondere an dieser Krippenart ist, dass man sie mühelos zusammenfalten kann. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die sieben Papierkrippen von Jiří Škopek, der trotz seines hohen Alters immer noch neue Krippen zeichnet - 2015 die Varnsdorfer Krippe.

Diese schöne Tradition der Papierkrippen gründete letztlich im Einfallsreichtum der armen Landbevölkerung, die sich früher die teuren geschnitzten Krippen nicht leisten konnte. Die Figuren bilden deshalb auch meistens einfache Menschen in ihren typischen Berufen ab. Allen gemein ist, dass sie etwas zum Jesuskind bringen, was ihnen kostbar ist: ein Brot, Äpfel, Eier – ja manchmal sogar nur ihre leeren Hände.
Der Verein hat die unzähligen Figuren selbst ausgeschnitten und liebevoll hergerichtet.


Ausstellungsobjekte

Faltkrippen von Vojtěch Kubašta
Faltkrippe "Prag", 1969
Faltkrippe "Karlsbrücke", 1983
Volkstümliche Faltkrippe, 1967/68
Orientalische Faltkrippe,1969
Orientalische Faltkrippe, 1983
Faltkrippe "Gloria in excelsis Deo", 1969
Faltkrippe der tschechischen katholischen Caritas, 1974
Orientalische Faltkrippe "Eine Weihnachtsgeschichte", 1969

Papierkrippen von Jiří Škopek
Papierkrippe "Jitschin"/Böhmisches Paradies, 2009
Papierkrippe "Neupaka"/Böhmisches Paradies, 2011
Papierkrippe "Kleinskal"/Böhmisches Paradies, 2012
Papierkrippe "Znaim"/Südmähren, 2013
Papierkrippe "Eisenbrod"/Böhmisches Paradies, 2013
Papierkrippe "Riesengebirge", 2013
Papierkrippe "Varndsorf"/Schluckenauer Zipfel, 2015

Papierkrippen von weiteren Autoren
Papierkrippe "Südböhmen", Helena Horálková, 1998
Papierkrippe "Nordböhmen", Helena Horálková, 2010
Papierkrippe "Starkenbach", Jaroslava Kunátová, 1998
Orientalische Papierkrippe, Josef Führich, 2008 (Reprint)
Orientalische Faltkrippe, Willi Gauchel, um 1960
Papierkrippe "Rosenau unter dem Radhoscht"/Mähren, Ludmila Vašková, 2011
Volkstümliche Faltkrippe, Zdeňka Petiry
Papierkrippe, Pavel Pecina und Ruda Velebilová, 2013
Gestanzte Weihnachtskrippe, ERKOtyp s.r.o., 2002
Gestanzte Weihnachtskrippe, Pavel Pecina

Besichtigungsmöglichkeiten
Weihnachtsstunde am 28.12., 17 Uhr
Sonderöffnung am 30.12., 14 bis 17 Uhr
nach Vereinbarung mit Herrn Kretschmer: Tel. 035843 25732

Michael Schmacht (links) und Vereinsvorsitzender Michael Dittrich
 

Weihnachtsstunde am 28. Dez. 2015

Zum neunten Mal lud der Pilgerhäuslverein zur Weihnachtsstunde in die gemütliche Blockstube ein. Die 30 Gäste lauschten aufmerksam den Geschichten, die Michael Schmacht vortrug. Am meisten Applaus erhielt wieder die Mundart-Erzählung, die diesmal von einem Aal handelte, der zu Häckerle wurde. Natürlich gehörten auch das Singen der Weihnachtslieder zum traditionellen Programm. Ebenso Glühwein und selbstgebackene Plätzchen.

Christian Kretschmer beim Ausschneiden einer neuen Papierkrippe
 

Adventsstunde am 18. Dez. 2015

Am 18. Dez. 2015 wurde im Pilgerhäusl die Krippenausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" eröffnet. Sie zeigt 25 Papierkrippen, die das Weihnachtsgeschehen in das Umfeld verschiedener Regionen Böhmens setzen. Diese schöne Tradition gründete letztlich im Einfallsreichtum der armen Landbevölkerung, die sich früher die teuren geschnitzten Krippen nicht leisten konnte. Die Figuren bilden deshalb auch meistens einfache Menschen in ihren typischen Berufen ab. Allen gemein ist, dass sie etwas zum Jesuskind bringen, was ihnen kostbar ist: ein Brot, Äpfel, Eier – ja manchmal sogar nur ihre leeren Hände. Der Verein hat die unzähligen Figuren selbst ausgeschnitten und liebevoll hergerichtet. Herzstück der Ausstellung bilden acht Faltkrippen des tschechischen Buchkünstlers Vojtěch Kubašta. Im Anschluss an die Eröffnung wurden bei Geschichten und Liedern zur Adventszeit eine neue Papierkrippe ausgeschnitten.

Sieben der acht Teilnehmer des Besinnungstags
 

Besinnungstag am 21. Nov. 2015

Der diesjährige Besinnungstag beschäftigte sich mit dem Thema "Zeit". Um den großen Tisch in der Blockstube versammelten sich acht Teilnehmer, die ihren eigenen Umgang mit der Zeit kritisch unter die Lupe nahmen. Zahlreiche Impulse aus Musik, Film und Literatur halfen dabei. Ebenso der Blick auf Jesus, dessen Heilsgeschichten bemerkenswert oft im Alltag der Menschen platziert sind. Eine praktische Aufmerksamkeitsübung schloss den Besinnungstag ab.

Um diesen Rumtopf versammelten sich die Vereinsmitglieder zum Saisonabschluss.
 

Saisonabschluss am 23. Okt. 2015

Für Pilger und andere Gäste da zu sein, empfindet der Pilgerhäuslverein als seine vordringlichste Aufgabe. Doch es scheint eine gute Tradition zu werden, dass er – über die vereinsrechtlichen Notwendigkeiten hinaus – an einem Abend im Jahr sich selbst etwas gönnt. So wurde am 23. Oktober zum zweiten Mal der Saisonabschluss gefeiert. Die Bilanz, die am Rande gezogen wurde, fiel wiederum äußerst positiv aus. Die 12 Veranstaltungen fanden in der Regel guten Anklang; es wurden 659 Gäste gezählt. Darüberhinaus fanden zahlreiche Führungen durch das Haus statt. Und auch die Zahl der Übernachtungen stieg leicht. Im Gästebuch lässt sich nachlesen, wie wohl sich die Gäste im Pilgerhäusl fühlten. Auch einige Bauarbeiten konnten zu Ende gebracht werden, so z. B. die Außenanlagen und die Nasszellen in den Pilgerzimmern. Der Vereinsvorsitzende dankte vor allem den Mitgliedern, die mit besonderem Engagement die Aufgaben des Vereins in der zu Ende gegangenen Pilgersaison erledigt hatten. Rita Espig hatte oftmals bei den Vortrags- und Leseabenden die Verpflegung der Gäste übernommen; an diesem Abend verwöhnte sie die anderen Vereinsmitglieder mit ihrer vortrefflichen Soljanka und einem „geisterfüllten“, schmackhaften Rumtopf. Ein Wunsch bleibt für die kommenden Jahre: Dass die geistlichen Angebote des Vereins mehr Beachtung finden.

Prof. Christian Schurig (links) bei seinem Vortrag in der Blockstube des Pilgerhäusls
 

Prof. Schurig begeistert mit Vortrag über Zierendes am Umgebindehaus am 16. Okt. 2015

Der 16. Oktober stand ganz im Zeichen der Schönheit der Umgebindehäuser und ihrer Verzierungen. Zunächst wurde im Pilgerhäusl eine neue Ausstellung eröffnet, die einen Eindruck von der Bandreite der Zierelemente am Umgebindehaus vermittelt. Die 34 Fotografien stammen von Prof. Christian Schurig aus Zittau und Jeannette Gosteli aus Oybin und bildeten einen Vorgeschmack auf den anschließenden Vortrag. Anhand vieler Bilder machte Christian Schurig deutlich, dass Verzierungen immer dort beginnen, wo die reine Funktionalität der Bauteile überschritten wird. Immer wieder fiel bei den gezeigten Bildern der Kommentar: nicht notwendig, aber schön. Die Begeisterung des Professors sprang schnell auf die 20 Gäste über. Alle waren sich einig: Umgebindehäuser haben etwas Faszinierendes und die Verzierungen tragen ganz wesentlich dazu bei.
 
Foto: Sonnenuhr an einem Umgebindehaus in Ebersbach, Bahnhofstraße
 

Ausstellung „Zierendes am Umgebindehaus“, Fotografien von Prof. Christian Schurig und Jeannette Gosteli (16.10. - 10.12.15)

Auf 34 Fotografien waren die bemerkenswerte Zierelemente an Umgebindehäusern dieseits und jenseits der Grenze zu sehen. Die Fotografien stammten von Prof. Dr. Christian Schurig aus Zittau und Jeannette Gosteli aus Oybin. Beide verbindet das Interesse an der Umgebindebauweise und der Fotografie.

Die Ausstellung hilelt u.a. folgende Motive bereit:
Barock profilierte Umgebindesäule in Lhota bei Úštěk Haus Nr. 4 (Böhmisches Mittelgebirge)
Barock gestalteter Eingangsbereich in Großschönau, Obere Mühlwiese 5
Bemalter Fensterladen in Ostritz
Ein "Großes Ochsenauge" auf dem Dach eines Umgebindehauses in Großschönau, Sonderform einer Gaube
Eine Zimmermannsaufgabe - Die Kunst des Holzverbindens, wertvolles historisches Umgebindehaus in Weißenberg
Freigelegte Deckenbemalung im Bulnheimschen Hof Seifhennersdorf
Giebelansicht eines mit Holzscheiten versetzten Langständer-Umgebindehauses in Schönau-Bertsdorf
Hausgarten als Zierde an einem Waltersdorfer Umgebindehaus
Hauszeichen mit Baujahr und Initialen des Erbauers, Umgebindehaus in Dittelsdorf
Kontrastreiche Hell-Dunkel Zierverschieferung an einem Bertsdorfer Umgebindehaus
Pumpe mit Wassertrog, Zierde in der Umgebung eines Umgebindehauses, Obercunnersdorf
Reich verzierter Eingangsbereich aus dem Jahr 1740 in Großschönau, David-Goldberg-Straße 30/31
Reiterfigur für eine ehemalige Königin beim Ritterstechen, Beiersdorf
Schiefer-Ziermotiv in Grauabstufungen, Symbol einer Sonne, Obercunnersdorf
Sonnenuhr an einem Umgebindehaus in Ebersbach, Hauptstraße
Stehendes Fenster als Dachgaube in Jonsdorf
Verzierungen am Giebel des Ferienhauses „Märchenhütte“ in Žd`ár 10 (Daubaer Ländchen)
Vorlaubenhaus in Lomnice n. Pop., Karlov 263 mit sonderbarer Giebelform, die von der hiesigen Stadtarchitektur übernommen wurde (Böhmisches Paradies)


Vernissage: Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte am Freitag, 16. Oktober 2015.

Der Vereinsvorsitzende Michael Dittrich (links) assistierte Prinz Georg zur Lippe beim Pflanzen der Weinstöcke.
 

Prinz Georg zur Lippe pflanzte Weinstöcke am Tag des offenen Denkmals am 13. Sept. 2015

Zum "Tag des offenen Denkmals" empfing das Pilgerhäusl rund 200 Gäste, die sich für das sanierte Umgebindehaus interessierten. Den Höhepunkt bildete der Besuch von Prinz Georg zur Lippe. Der weithin bekannte Besitzer des Weingutes "Schloss Proschwitz" bei Meißen kam extra nach Hirschfelde, um am Pilgerhäusl zwei junge Weinstöcke zu pflanzen. Er wollte damit vor allem das ehrenamtliche Wirken des Vereins würdigen, der sich die christliche Gastfreundschaft auf die Fahne geschrieben hat und gern die Türen des Pilgerhäusls öffnet. Leider war der alte Weinstock bei den Bauarbeiten eingegangen. Nun wachsen zwei neue Exemplare an der sonnenexponierten Hausseite - ein roter und ein weißer.

 

 
 
 
Ein begehrtes Objekt war am Tag des offenen Denkmals das Noamittchbraatl, um ein wenig auszuruhen.
 
Interessierte Blicke gingen auch zu den Baufotos, die daran erinnerten, wie das Pilgerhäusl vor den umfangreichen Sanierungsarbeiten aussah.
 
Am Ende des Tages kamen noch einmal viele Besucher, um die Pflanzung der zwei Weinstöcke mitzuerleben.
 
Prinz Georg zur Lippe sponserte nicht nur die beiden Weinpflanzen, sondern brachte auch noch ein Fläschen Roséwein zum Anstoßen mit.

Pilgergruppe, die hier in Christophsgrund (Kryštofovo Údolí) eine Station zum Beten und Singen einlegte
 

Pilgern auf dem Zittauer Jakobsweg am 5. Sept. 2015

Am 5. September 2015 wurde wieder gemeinsam ein Stück des Zittauer Jakobswegs unter die Füße genommen. Von Zittau brachte der Zug die 25 Teilnehmer bis Kratzau (Chrastava), von wo aus es bis nach bis nach Kriesdorf (Křižany) ging. Auf dieser 11 km langen Strecke lag der malerische Ort Christophsgrund (Kryštofovo Údolí), der oft auch als Perle Nordböhmens bezeichnet wird. Er bot mit seinen vielen sakralen Denkmalen wunderschöne Ratsplätze zum Innehalten. Die Rückreise erfolgte zunächst ein Stück mit dem Zug bis Deutsch Gabel (Jablonné v Podještědí). Von dort brachte ein Reisebus die Pilger zurück nach Zittauer, die sich schon auf den nächsten Wegabschnitt im kommenden Jahr freuen.
 

 
 
 
Benno und Annette Saberniak übernahmen wie schon im letzten Jahr die geistliche Begleitung auf dem Weg.
 
Diesmal war sogar ein Begleitfahrzeug mit dabei. Diese Aufgabe übernahm Pfr. Michael Dittrich (2. v. l.).
 
Aufregend war die Überquerung der Neiße mit einer ziehbaren Brücke.
 
Der jüngeste Pilger zählte gerade mal 9 Jahre und hielt wacker mit.
 
 
 
 
Pünktlich 12 Uhr kam die Pilgergruppe in Christophsgrund (Kryštofovo Údolí) an und erlebte das Glockenspiel mit den Aposteln.
 
Die Holzkirche war leider verschlossen. Das hielt die Pilgergruppe aber nicht ab, Gott für diesen wunderschönen Tag zu danken.
 
Auf der Pilgerstrecke war schließlich der steilste Anstieg auf dem gesamten Zittauer Jakobsweg zu überwinden.
 
Nach wenigen Kilometern erreichten die Pilger die Christophorus-Kapelle und somit den höchsten Punkt der Pilgerstrecke von Görlitz nach Prag.
 
In Kriesdorf (Křižany) endete der Pilgertag 2015. Hier wird der Weg am 3. Sept. 2016 fortgesetzt.

Im Pfarrgarten wurde gegrillt, Lieder gesungen und Geschichten erzählt.
 

Ausstellungseröffnung und Geschichten am Lagerfeuer zum Tag der Oberlausitz am 21. Aug. 2015

Am Freitag, den 21. August 2015, wurde im Pilgerhäusl Hirschfelde eine neue Ausstellung eröffnet, die noch bis 11. Okt. zu sehen ist. Jeannette Gosteli aus Oybin hat mit 36 Fotografien die schönsten sakralen Kleinode der Böhmischen Schweiz festgehalten - darunter zahlreiche Wegkreuze, Kapellen und Felsenbilder. Passend zum Ausstellungsthema wurde auch der neue Kalender des Pilgerhäuslvereins vorgestellt, der sich 2016 wieder dem entdeckenswerten Umgebindeland mit seiner reizvollen Volksarchitektur und den zahlreichen sakralen Schätzen verschrieben hat. Im Anschluss waren die 21Gäste zum gemütlichen Beisammensein und Grillen am Lagerfeuer eingeladen. Pfarrer Michael Dittrich las unterhaltsame Geschichten vor und stimmte passende Lieder zum Mitsingen an.

 
Bild "Auferstandener Christus" in einer barocken Felsennische in Na Potoce bei Kaltenbach (Studený)
 

Ausstellung „Sakrale Kleinode in der Böhmischen Schweiz“, Fotografien von Jeannette Gosteli (21.08. bis 11.10.2015)

Auf 36 Fotografien waren die schönsten sakralen Kleinode der Böhmischen Schweiz zu entdecken − darunter zahlreiche Wegkreuze, Kapellen und Felsenbilder. Die Bilder stammen von Jeannette Gosteli aus Oybin. Mit 16. Jahren begann sie, ihre Heimat auf Fotos festzuhalten. Seit letztem Jahr sind sakrale Motive zu ihrem Schwerpunkt geworden.

Folgende Motive waren u.a. im Pilgerhäusl bis 11. Oktober zu sehen:
Felsenbild des hl. Johannes von Nepomuk am historischen Fuhrweg mit steinernen Rinnen im Paulinental (Pavlino údolí) bei Dittersbach (Jetřichovice)
Bild mit der Kreuzigungsszene an einem sanduhrförmigen Felsengebilde unter dem Donsberg (Cedicový vrch) in Dittersbach (Jetřichovice)
Bauers Kapelle (Bauerova kaple) im Limpachtal (Lipnický důl) zwischen Lipnice (Limpach) und Studený (Kaltenbach)
Holzbild "Hl. Josef mit Jesuskind" im Tal des Bielebachs (Jetřichovicka Bělá) bei Dittersbach (Jetřichovice)
Gaudernack-Kreuz im Wald bei Arnsdorf (Arnoltice)
Kny-Kapelle an der alten Böhmerstraße (Česká silnice) zwischen Hohenleipa (Vysoká Lípa) und Dittersbach (Jetřichovice)
Doppelkreuz an einem Felsen bei Philippenau (Lužná u Huntířov)
Grünes Kreuz (Zelený kříž) am Wanderweg von Zeidler (Brtníky) zum Pirschken (Hrazený)
Detail vom Austen-Kreuz (Austenův kříž) mit einem Bild des hl. Michael an der Straße zwischen Kaltenbach (Studený) und Kunnersdorf (Kunratice u České Kamenice)
Detail vom Schemmelkreuz mit seltener Darstellung des Petrus mit Hahn unterm Kreuz in Schemmel (Všemily)
Wegkreuz an der Straße zwischen Rosendorf (Růžová) und Jonsdorf (Janov)
Detail vom Frahlochkreuz (Kříž zvaný) am alten Kirchweg zwischen Rennersdorf (Rynartice) und Dittersbach (Jetřichovice)
Bild "Auferstandener Christus" in einer barocken Felsennische in Na Potoce bei Kaltenbach (Studený)
Hölzerner Glockenturm an der Kirche Peter und Paul in Rosendorf (Růžová)
Barocke Kirche Peter und Paul in Rosendorf (Růžová)
Statue des hl. Adalbert an der Kirche von Rosendorf (Růžová)
Albert-Kreuz auf den ehemaligen Bleichewiesen in Wolfsberg (Vlčí hora)
Dreifaltigkeitskapelle an einer imposanten Winterlinde am Fuß des Irichtberges (Spravedlnost) in Daubitz (Doubice)
Veronika-Kreuz (Veroničín kříž) in Kamnitzleiten (Kamenická Stráň)
Weydlichs Kapelle mit einem Bild der hl. Dreifaltigkeit im Paulinental (Pavlino údolí) bei Rennersdorf (Rynartice)
Sandstein-Kapelle am Töpferstein (Hrnčířský kámen) an der Bahnstrecke in Ober Kamnitz (Horní Kamenice)
Hiebel-Kapelle (Hiebelova kaple) zum Gedenken an den Kirchenmaler Johann Hiebel an der Straße zwischen Jonsdorf (Janov) und Herrnskretschen (Hřensko)
Detail vom Bildstock des hl. Adalbert im Tal der Kamnitz (Kamenice) bei Hohenleipa (Vysoká Lípa)
Felsenkapelle des hl. Ignatius von Loyola in Schemmel (Všemily)
Bild "Mariä Heimsuchung" in einer Felsennische in Niederkreibitz (Dolní Chřibská)


Vernissage: Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte am Freitag, 21. Augst 2015 um 18.30 Uhr.

Claudia Böhme mit ihren Bildern im Pilgerhäusl
 

Ausstellungseröffnung und Vortragsabend am 19. Juni 2015

Großes Interesse fand der traditionelle „Fraajtschobd ein Pilgerhäusl“ am 19. Juni 2015. Es kamen 45 Gäste aus nah und fern, um bei der Eröffnung der neuen Ausstellung dabei zu sein. Die Bleistift- und Kohleportraits sowie verschiedene Fotografien stammen von Claudia Böhme aus Wilthen. Bei ihren Motiven ließ sich die 30-jährige Gemeindereferentin vom biblischen Leitsatz: „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“ (Mt 6,21) inspirieren. Nach dem gemeinsamen Abendbrot nahm Tilo Böhmer aus Ostritz die Gäste mit auf eine virtuelle Wanderung durch den Zittauer Zipfel und stellte beliebte Ausflugsziele unserer Vorfahren östlich der Neiße vor.
 
Claudia Böhme mit zwei ihrer Werke (rechts: Oma Charlotte)
 

Ausstellung »Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz« von Claudia Böhme aus Wilthen (19.06. bis 16.08.2015)

Zu Claudia Böhme: Sie wurde am 14. Januar 1985 in Löbau geboren und wuchs in Maltitz bei Weißenberg auf. Mit 16 Jahren besuchte sie die Fachoberschule für Gestaltung, entschied sich dann aber, das Zeichnen und Malen als Hobby beizubehalten. Heute arbeitet sie als Gemeindereferentin in der Pfarrei Schirgiswalde.

Zur Ausstellung: Unter dem biblischen Leitsatz: »Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz« (Mt 6,21) zeigt die Ausstellung Bleistift- und Kohleportraits sowie verschiedene Fotografien. Das Wort Schatz hat für jede und jeden eine andere Bedeutung. Für Claudia Böhme liegt sie in den Beziehungen, die das eigene Leben prägen; in bedeutenden Momenten, die man nie vergessen möchte und in der Schönheit von Gottes wunderbarer Schöpfung. So kann die Ausstellung auch eine Einladung an Sie sein, herauszufinden, wo Ihr Schatz verborgen liegt. Folgende 30 Werke werden im Pilgerhäusl gezeigt: Oma Charlotte - Monika - Andreas - Maria - Stefanie - versprochen - Familie - Abend in Israel - Gedanken an die Vergangenheit - Seelenverwandter - Zuhause - "Ich weiß, staunenswert sind deine Werke" Ps 139 - Wer ist dein Engel? - L’Amour et Psyché, enfants von William Adolphe Bouguereau - Lebensfreude - Weggefährten - JA! - "Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz" (Mt 6,21) - Auftanken - Weggefährtin - Die Botschaft weitertragen - Sommer - Zeit der Blüte - zu zweit - Blick in die Tiefe - Blick in die Weite - Wegweiser - Gotteshaus - Das Allerheiligste - Entdecken - Neuer Anfang - Dreifaltigkeit

Vernissage: Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte am Freitag, 19. Juni 2015 um 18.30 Uhr.
 

Brigitte Herbig vor den Winterbildern, die in Görlitz entstanden
 

Ausstellung "Streifzüge durch die Oberlausitz und Nordböhmen" von Brigitte Herbig (17.04. bis 16.06.2015)

Zurzeit ist die Ausstellung „Streifzüge durch die Oberlausitz und Nordböhmen“ von Brigitte Herbig aus Zittauzu sehen. Mit 16 Motiven führt uns die Malerin zu folgenden Motiven:

Blick zum Klič
Kapelle und Bunker zwischen Horní Sedlo und Polesi
Kapellenruine bei Niedamirów
Kornblumenfeld bei Draußendorf
Verlassene Gräber bei Krásná Lípa
Blick vom Johannisstein im Sommer
Blick vom Johannisstein im Winter
Rapsfelder bei Draußendorf
Blick aus dem Rathaus Görlitz
Dachlandschaft in Zittau
Teich im ehemmaligen Zittauer Armeegebiet
2 x Blick aus dem Waidhaus in Görlitz
Bei Nieder-Oybin
Juliovka
Kapelle in Petrovice
45 Gäste kamen zur Ausstellungseröffnung.
Insgesamt sind 32 Werke von Claudia Böhme ausgestellt.
Und so sieht der Abendbrottisch im Pilgerhäusl aus, für den jeder etwas mitbringt.
Tilo Böhmer aus Ostritz begeisterte mit einem kurzweiligen Bildervortrag.

Gut besuchte Hausführung von Christian Kretschmer (an der Haustür stehend)
 

Sonderöffnung der Ausstellung „Streifzüge durch die Oberlausitz und Nordböhmen“ am 31. Mai 2015

Am 31. Mai öffnete das Pilgerhäusl von 10 bis 17 Uhr, um die Ausstellung „Streifzüge durch die Oberlausitz und Nordböhmen“ von Brigitte Herbig aus Zittau zu zeigen. Mit 16 Motiven führte die Hobbymalerin zu schönen Plätzen diesseits und jenseits der Grenze. Die Bilder zeigten vor allem idyllische Landschaften und interessante Stadtansichten, die in ihrer schlichten Ausführung eine große Ruhe ausstrahlen. Während der Sonderöffnung konnte außerdem das Pilgerhäusl besichtigt werden. Die meisten der insgesamt 127 Gäste nutzten die Hausführungen, bei der die umfassenden Bauarbeiten und die jetzige Nutzung vorgestellt wurden. Großen Anklang fand auch die Vorführung historischer Drehorgeln durch Steffen Neumann.


Pfarrer Michael Dittrich beim Vorlesen
 

Geschichtenabend am 15. Mai 2015

Zum Geschichtenabend am 15. Mai kamen zwanzig Gäste, darunter auch zwei junge Pilger, die auf dem Weg nach Prag waren und an diesem Abend Quartier im Pilgerhäusl fanden. Nach dem gemeinsamen Abendbrot las Pfarrer Michael Dittrich aus Löbau heitere Geschichten vor. Dazwischen wurden fröhliche Lieder aus dem Poverello gesungen - begleitet auf dem Akkordeon von Steffen Neumann. Dabei feierte auch das Pilgerhäusl-Lied Premiere, das Monsignore Pilz aus Leutersdorf eigens für die Pilgerherberge gedichtet hat. Eingerahmt wurde der Geschichtenabend durch zwei Gebetszeiten. Vor der Veranstaltung wurde in der benachbarten Kirche eine Maiandacht gefeiert. Abschluss fand der abend mit dem Nachtgebet.

Referent Dr. Volker Dudeck (stehend) in der gut gefüllten Blockstube
 

Vortrag über den Johanniterorden am 17. Apr. 2015

Am 17. April folgten 30 Gäste der Einladung zur Eröffnung einer neuen Ausstellung im Pilgerhäusl. Brigitte Herbig aus Zittau stellt bis Mitte Juni 16 Bilder aus, die sie „Streifzüge durch die Oberlausitz und Nordböhmen“ nannte. Nach dem gemeinsamen Abendbrot in der Blockstube hielt Dr. Volker Dudeck aus Zittau einen Vortrag über „Sanitäter, Seelsorger und Glaubenskämpfer – der Ritterliche Orden Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem und seine Kommenden in den böhmischen Kronländern“. Der Historiker begeisterte mit seinem geschichtlichen Wissen und seiner lebendigen Art des Vortragens. Den Abschluss bildet wie immer das Abendgebet in der benachbarten Kirche.

Ausstellung im Obergeschoss
 

Sonderöffnung der Ausstellung „Bilder unserer Heimat“ von Alfons Müller am 6. April 2015

Viele ließen sich am Ostermontag nicht von den Schneeschauern abhalten, ins Pilgerhäusl zu kommen und sich die aktuelle Ausstellung von Alfons Müller anzusehen. Der Pilgerhäuslverein hatte eigens dazu das Haus geöffnet. Von den 128 Gästen stammten die meisten aus Ostritz und Hirschfelde. Interesse fanden nicht nur die 23 detailgetreuen Heimatmotive des Ostritzer Hobbymalers, sondern auch eine böhmische Passionskrippe aus 30 Papierfiguren. Auch der gut geheizte Kachelofen lud zum Verweilen in der Blockstube ein, ebenso der selbstgebackene Kuchen und die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen. Der Gottesdienst in der benachbarten Kirche bildete einen schönen Schlusspunkt und brachte noch einmal auf andere Weise Freude und Dank für das Miteinander zum Ausdruck.
 
Ein Teil der Ausstellung im Gewölberaum
Die Passionskrippe - im Hintergrund das Modell vom Inselhaus in Großschönau
Fröhliche Kaffeerunde in der Blockstube
Treff der Ostritzer

Die Referentin Karin Eckhart aus Wittgendorf
 

Vortrag "Weil Sterben auch Leben ist" am 20. Feb. 2015

Nach der Eröffnung der Ausstellung von Alfons Müller sprach Karin Eckhart über Erfahrungen des ambulanten Hospizdienstes, der schwerstkranke, sterbende Menschen und deren Angehörige im jeweiligen häuslichen Umfeld begleitet. Auch der Umgang mit dem Verlust eines lieben Menschen wurde angesprochen. Die Koordinatorin gab Anregungen, welche Hilfen Betroffene in Anspruch nehmen können. Und sie bestätigte, dass sich viele Menschen immer noch scheuen, über das Sterben zu sprechen. Davon zeugte auch, dass nur eine Handvoll an Gästen zum Vortrag kam. Die wenigen aber waren von der offenen und sympathischen Art der Referentin sehr angetan.

Alfons Müller vor dem Pilgerhäusl
 

Eröffnung der Ausstellung "Bilder der Heimat" am 20. Feb. 2015

Am 20. Februar 2015 wurde eine neue Ausstellung eröffnet. Sie zeigt „Bilder unserer Heimat“ von Alfons Müller aus Ostritz. Die 23 Motiven folgen dem Verlauf der Neiße von der Quelle im Isergebirge über St. Marienthal bis nach Ostritz, wo Alfons Müller zuhause ist. Insgesamt kamen 18 Gäste. Die Ausstellung ist bis zum 12. April zu sehen - Montag bis Donnerstag 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung mit Christian Kretschmer, Tel. 035843 25 732.
 
Der 84-jährige Alfons Müller vor dem Pilgerhäusl
18 Gäste kamen zur Eröffnung ins Pilgerhäusl.
Die farbenfrohen Bilder mit großer Detailtreue fanden großen Anklang.
Einige Bilder wurden auch auf der Diele im Obergeschoss gezeigt, wo sie mit dem Fachwerk eine schöne Symbiose eingehen.

Alfons Müller vor dem Pilgerhäusl
 

Ausstellung "Bilder der Heimat" von Alfons Müller (20.02. - 12.04.2015)

Vom 20. Februar bis zum 12. April 2015 zeigte das Pilgerhäusl die „Bilder unserer Heimat“ von Alfons Müller aus Ostritz. Die Ausstellung umfasste 23 Motive, die dem Verlauf der Neiße folgen - von der Quelle im Isergebirge über St. Marienthal bis nach Ostritz, wo Alfons Müller zuhause ist. Die Besucher begeisterte vor allem die Detailtreue der Bilder, die auch sehr viel Heimatverbundenheit ausdrücken. Als Zeichen der Verbundeheit schenkte der Hobbymaler eines der Bilder - das „Verlassene Kreuz“ - dem Pilgerhäusl, wo es die eintretenden Gäste im Flur begrüßt.

Ausgestellte Motive
Isergebirge – Blick vom Wittig-Haus auf die Tafelfichte
Isergebirge – Landschaft
Neißetal – an der früheren Baude
Neißetal – Winter am Görlitzer Weg
Neißetal – Herbststimmung nahe dem „Verlassenen Kreuz“
Neißetal – „Verlassenes Kreuz“ (1956)
Neißetal – Riesenporling
Neißetal – Winter am Görlitzer Weg
St. Marienthal – Alte Brettmühle
St. Marienthal – Blick auf das Kloster
St. Marienthal/Bergfrieden – Sigfriedsweg
St. Marienthal – Blick auf das Kloster
St. Marienthal – Stationsberg
St. Marienthal – Klosterwehr
St. Marienthal – Alte Brettmühle
St. Marienthal – Klostertor mit Blick auf die Kirche
St. Marienthal – ehemalige Klostergärtnerei
St. Marienthal – Klosterschenke
St. Marienthal – alter Konsum
St. Marienthal – Klosterbrücke (gesprengt am 7. Mai 1945)
St. Marienthal/Rusdorf (Posada) – ehemaliges evangelisches Bet- und Schulhaus
Ostritz – blühende Magnolie mit Blick auf die Altstadt
Ostritz – ehemalige Laubenhäuser in der Julius-Rolle-Straße (1962)
Ostritz – Hochwasser, Blick von der kath. Kirche zur Antonstraße (2010)
Ostritz – katholische Kirche
Ostritz – Blick vom Hutberg

Über den Maler Alfons Müller
Geboren am 28. Juli 1930 in Kreckwitz bei Bautzen
1937 – 1948 Ministrant im Kloster St. Marienthal
1960 Umzug nach Ostritz
Gelernter Gärtner
40 Jahre verantwortlich für die Rekultivierung im Tagebau Schönau-Berzdorf
Hobbymaler seit Ruhestand 1990

Leihgaben von
Heimatverein Ostritz
Monika und Klemens Deckwart, Ostritz
Hedwig Eifler, St. Marienthal
Brunhilde und Bernhard Rafelt, Ostritz

Kontakt
Alfons Müller, 02899 Ostritz, Lessingstr. 15, Tel. 035823 86540
 

Pilgerhäusl
 

Geschichtenabend am 16. Jan. 2015

Zum ersten Geschichtenabend im neuen Jahr kamen wieder 14 Gäste ins Pilgerhäusl. Das gemütliche Beisammensein in der Blockstube begann mit dem gemeinsamem Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit". Danach las Pfarrer Michael Dittrich heitere Geschichten von Otfried Preußler und Altbischof Reinhold Stecher. Zwischendurch wurden winterliche Lieder gesungen, die Steffen Neumann auf dem Akkordeon begleitete. Es bestand auch noch die Möglichkeit, die Ausstellung "Betlehem mitten in Böhmen" mit tschechischen Papierkrippen und weihnachtlichen Fotografien zu besichtigen.

Marie Engemann mit ihrer Mama an einer böhmischen Krippe
 

Kinder-Weihnachtsstunde am 30. Dez. 2014

Erstmals richtete der Pilgerhäuslverein eine Weihnachtsstunde speziell für Kinder aus. Die kleinen Gäste hörten Weihnachtsgeschichten, sangen Lieder und beteiligten sich rege an den weihnachtlichen Spielen. Die Kinder sollten auch einiges über die ausgestellten böhmischen Papierkrippen herausfinden, z. B. wie oft der hl. Josef ein Laternl in der Hand hält.

Die beiden Hauptakteure des Abends: Michael Schmacht und Steffen Neumann
 

Weihnachtsstunde am 28. Dez. 2014

Die Blockstube des Pilgerhäusl war zur Weihnachtsstunde am 28. Dez. 2014 wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Michael Schmacht las Geschichten und Steffen Neumann begleitete das gemeinsame Singen der weihnachtlichen Lieder mit dem Akkordeon. Zu den Weihnachtsstunden gehört immer auch eine Krippe. Diesmal wurden eine große böhmische Papierkrippe aus Rožnov pod Radhoštěm aufgebaut, deren Hintergrund mit der typischen Volksarchitektur aus den Karpaten geschmückt ist. Die liebevoll gemalten Figuren stammen von Ludmila Vašková und wurden erst im Jahr 2011 geschaffen. Beachtung fand auch die Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“ mit ihren sieben tschechische Papierkrippen und weihnachtliche Fotografien von Jeannette Gosteli.


Papierkrippe Rožnov pod Radhoštěm
 

Adventsstunde am 19. Dez. 2014

Am 19. Dezember lud der Pilgerhäuslverein zu einem Adventsabend ein, der 18.00 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung „Bethlehem mitten in Böhmen“ begann. Es wurden sieben tschechische Papierkrippen gezeigt, darunter auch ein seltenes Stück des bekannten Buchkünstlers Vojtěch Kubašta. Es folgte das gemeinsames Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“. Im Anschluss bestand die Mögichkeit, eine Papierkrippe selbst mit auszuschneiden sowie Geschichten und Liedern zu lauschen.

Papierkrippe „Jilemnice“ von Jaroslava Kunátová 2010
 

Ausstellung „Bethlehem mitten in Böhmen“ (19.12.2014 - 15.01.1015)

Mit acht tschechischen Papierkrippen und acht Fotografien zu Weihnachtsmotiven erfuhr die bereits im Vorjahr gezeigte Ausstellung „Bethlehem mitten in Böhmen“ eine deutliche Erweiterung. Auch 2015 werden neue Objekte hinzukommen.

Ausstellungsobjekte
Papierkrippe „Prag“ von Vojtěch Kubašta, 1969
Papierkrippe „Jilemnice“ von Jaroslava Kunátová 2010
Nordböhmische Krippe von Helena Horálková, 1998 (Reprint)
Papierkrippe „Nová Paka“ von Jiří Škopek, 2011
Papierkrippe „Riesengebirge“von Jiří Škopek, 2013
Papierkrippe „Železný Brod“ von Jiří Škopek, 2013
Papierkrippe „Rožnov pod Radhoštěm“ von Ludmila Vašková, 2011
Orientalische Papierkrippe von Josef Führich, 1835 (Reprint)

Emporenbild „Anbetung der Könige“in der ev.-luth. Kirche „St. Peter und Paul“ in Hirschfelde
Emporenbild „Anbetung der Hirten“ in der ev.-luth. Kirche „St. Peter und Paul“ in Hirschfelde
Emporenbild „Anbetung der Könige“ in der ev.-meth. Hospitalkirche „St. Jakob“ in Zittau
Emporenbild „Anbetung der Hirten“ in der ev.-meth. Hospitalkirche „St. Jakob“ in Zittau
Deckengemälde in der Basilika „Mariä Heimsuchung“ in Haindorf/Hejnice
Modernes Weihnachtsbild an einem Bildstock in Weißbach/Bílý Potok
Holzrelief „Christi Geburt“ aus Niederehrenberg/Dolní Křečany – ausgestellt im Loretoareal in Rumburg/Rumburk
Emporenbild „Anbetung der Könige“ in der ev.-luth. Kirche in Niederseifersdorf (Motiv aus der Schaeffer-Bibel)

Klein, aber fein: die Teilnehmerrunde zum Besinnungswochenende
 

Geistliches Wochenende zu Benedikt von Nursia vom 21. - 23. Nov. 2014

Der Pilgerhäuslverein lud vom 21. bis 23. November zu einem geistlichen Wochenende in das gemütliche Umgebindehaus in Hirschfelde ein. Unter dem Titel "Schenk mir ein Herz, das über dich nachdenkt" wurde Leben und Werk des heiligen Benedikt von Nursia vorgestellt. Die sechsköpfige Teilnehmergruppe ging der Frage nach, welche Anregungen die Benediktsregel auch für unser heutiges Leben bereithält. Das Wochenende war geprägt von Vortragsimpulsen, Einzel- und Gruppenarbeit, praktischen Übungen sowie gemeinsamen Gebetszeiten. Alle schlossen auch den außergewöhnlichen Gast ins Herz: Schlappohr Paulinchen.

 

Gestaltung der Außenanlagen im Okt./Nov. 2014

Am 5. Nov. 2014 setzte Andreas Böhmer den vorerst letzten Pflasterstein und stellte so den schmalen Zuweg zum Pilgerhäusl fertig. Besonders stolz ist der Pilgerhäuslverein auf die Jakobsmuschel, die der Landschaftsbauer vor der Haustür mit Kleinpflaster nachbildete. Zugleich wurde das Gelände reguliert, damit das Regenwasser vom Haus weggeleitet wird. Im Frühjahr geht es weiter mit dem gepflasterten Weg an der Süd- und Westseite des Hauses.

Ein großer Dreibock gibt der Neupflanzung den nötigen Halt.
 

Pflanzung der beiden Hauslinden am 29. Okt. 2014

Ein schöner Hausbaum ist für jedes Umgebindehaus eine Zierde. Deswegen plante der Verein schon lange, auch das Pilgerhäusl mit zwei Hausbäumen zu schmücken. Am 29. Oktober 2014 war es endlich soweit. Nachdem das Gelände mit neuer Erde versehen war, wurden vor dem Eingang des Pilgerhäusls zwei schon ziemlich große Winterlinden gepflanzt. Das Geld dazu stammt von einer Spendensammlung anlässlich des 60. Geburtstages des Vereinsvorsitzenden. Zudem lieferte die Baumschule Wendler aus Weißenberg die beiden Prachtexemplare zu einen Freundschaftspreis. Nun wartet alles darauf, dass die Linden wachsen, blühen und ihren typischen Duft ausströmen.

Queimada: beliebtes Heißgetränk auf dem spanischen Jakobsweg
 

Zünftiger Saisonabschluss am 24. Okt. 2014

Der Pilgerhäuslverein hatte allen Grund zur Freude, als er am 24. Oktober auf die erste vergangene Saison zurückblickte. Besonders stolz sind die Vereinsmitglieder auf das ungebrochen gute Echo der Gäste, die das besondere Flair des sanierten Umgebindehauses loben. Übernachtungsgäste heben die gastfreundliche Aufnahme hervor. Insgesamt kamen über 1.000 Interessenten zu den 14 angebotenen Veranstaltungen. Zufrieden war der Verein auch mit dem Fortschritt der Bauarbeiten. Spender und Helfer halfen, die restlichen Räume mit Lehmputz zu versehen, die Sanitärzellen herzurichten und die Gestaltung der Außenanlagen zu beginnen. Den Saisonabschluss würdigte der Verein mit einem kleinen Fest und einer selbstgemachten Queimada .
 

Geschichtenabend am 17. Okt. 2014

Die gemütliche Blockstube bot wieder ein schönes Ambiente für den vierten Geschichtenabend im Pilgerhäusl. Zu Beginn stand das gemeinsame Essen, zu dem Viele etwas beitrugen. Im Anschluss las Michael Dittrich drei Geschichten vor, davon eine in Oberlausitzer Mundart. Eingerahmt wurden sie durch herbstliche Lieder, die Steffen Neumann auf dem Akkordeon begleitete. Den Abschluss des Abends bildete die Komplet, das Nachtgebet der Kirche in der benachbarten Kirche St. Konrad.

"Der Schrei" von Edvard Munch
 

Vortrag „Gesichter der Angst und Möglichkeiten der Angstbewältigung“ am 19. Sept. 2014

Am 19. Sept. 2014 lud der Pilgerhäuslverein wieder zu einem Vortragsabend in die gemütliche Blockstube des Pilgerhäusls ein. Dipl.-Psychologe Karl Vogt aus Zittau sprach vor 27 Zuhörern zu Funktion von Ängsten, verschiedenen Erscheinungsweisen und Angststörungen. Erörtert wurden auch Möglichkeiten und Strategien der Angstbewältigung. Schließlich rundeten praktischen Übungen zur Angstlösung den Vortrag ab.

Im Pilgerhäusl verwendete Lasuren, Öle und Farben
 

Tag des offenen Denkmals am 14. Sept. 2014

Der Tag des offenen Denkmals stand 2014 unter dem Thema "Farbe". Deswegen hat der Pilgerhäuslverein an diesem Tag seine Erfahrungen mit Farben bei der Umgestaltung des Pilgerhäusls weitergeben: von der mühsamen Entfernung von Altfarben über Holzschutzmaßnahmen mit Lasuren und Hartwachsölen bis zur Gestaltung mit durchgefärbten Lehmputzen und Standölfarben. Alle verwendeten Materialien und Werkzeuge konnten vor Ort besichtigt werden. Das Interesse an diesem Angebot war groß: Ununterbrochen strömten interessierte Besucher ins Pilgerhäusl.
 


 
 
 
Ohne Pause führte Christian Kretschmer Gäste durchs Haus und erläuterte die Umbauarbeiten.
 
Ein Blick auf die Fotos vor dem Projektstart machte Vielen bewusst, was der Verein in den letzten vier Jahren geleistet hat.
 
Interesse fand auch die aktuelle Ausstellung zu sakralen Kleinoden im Lausitzer Gebirge.
 
Schließlich bot die Blockstube auch ein gemütliches Örtchen zum Ausruhen.

Pilgergruppe am 6. Sept. 2014
 

Pilgern auf dem Zittauer Jakobsweg am 6. Sept. 2014

„Schritt für Schritt“: So lässt sich – neben vielen anderen Varianten - das Pilgern beschreiben. Das Pilgerhäusl steht am „Zittauer Jakobsweg“ und deswegen bietet der Pilgerhäuslverein jährlich die Möglichkeit an, diesen Pilgerweg vor der Haustür kennen zu lernen – auch „Schritt für Schritt“. Am 6. September brachte ein Bus 25 Teilnehmer von Zittau bis Wetzwalde (Václavice) – einen kleinen Ort bei Grottau (Hradek nad Nissou), in dem im Mittelalter mal eine Jakobskirche stand. Von dort wurde rund 9 km bis Kratzau (Chrastava) gepilgert. Das gemeinsame Unterwegssein war geprägt von geistlichen Impulsen, Gebeten, Liedern und Zeiten des Schweigens. Am Zielort gab es die Möglichkeit, die Laurentiuskirche und das Führichhaus zu besichtigen. Zurück ging es gemeinsam mit dem Trilex-Zug.
 

 
 
 
"Der Rennersdorfer" brachte die 25 Teilnehmer vom Zittauer Bahnhof bis zum Startpunkt: dem einstigen Standort der Jakobskirche in Wetzwalde (Václavice).
 
Dort begann der Pilgertag mit den Laudes. Seitdem begleitete der hl. Petrus die Pilger, denn vier Episoden seines Lebens mit Jesus bildeten den Schwerpunkt der geistlichen Impulse.
 
Matouš Kirschner aus Václavice begrüßte die Pilger und erzählte von der Jakobskirche, die 1976 abgerissen wurde. Er möchte gern die Fundamente freilzulegen.
 
Danach ging es zu Fuß rund 4,5 km bis nach Weißkirchen (Bílý Kostel nad Nisou).
 
 
 
 
Einmal wurde der Weg eng und heiß: Neuer Asphalt wurde aufgebracht.
 
In Weißkirchen umringten die Pilger den hl. Nepomuk und lauschten wieder auf den geistlichen Impuls.
 
Weiter ging es auf einem idyllischen Pfad entlang der Neiße bis nach Kratzau (Chrastava)
 
In Kratzau gab Frau Suchova Erklärungen zur Laurentiuskirche.
 
 
 
 
Der neogotische Bau dominiert das kleine Städtchen an der Neiße.
 
In der Laurentiuskirche gab Benno Saberniak, Gemeindereferent in Löbau, den vierten und letzten geistlichen Impuls.
 
Seine Frau, Gemeindereferentin in Zittau, hatte die passenden Lieder herausgesucht und begleitete die Gruppe mit der Gitarre.
 
Zum Abschluss wurde das Führichhaus in Kratzau besucht - ein Umgebindehaus, in dem der bedeutende Maler Josef Führich zur Welt kam.

Michael Dittrich (links) und Steffen Neumann mit dem Kuchenradl vor dem Pilgerhäusl
 

Kuchenradln zum Tag der Oberlausitz am 21. Aug. 2014

Das Pilgerhäusl Hirschfelde beteiligte sich am Tag der Oberlausitz mit einem bunten Programm. Zwischen 10 und 17 Uhr wurden Führungen durch das kürzlich sanierte Umgebindehaus angeboten. Im Gewölberaum konnte die aktuelle Fotoaustellung „Sakrale Kleinode im Lausitzer Gebirge“ besichtigt werden. Für Kinder gab es Spiele rund um das Thema "Pilgern", bei denen Preise zu gewinnen waren. Und wer wollte, konnte die alte Tradition des Kuchenradlns miterleben. Freunde des Pilgerhäusl hatten dazu leckeren Kuchen gebacken.

Gemütliche Runde am Lagerfeuer
 

Ausstellungseröffnung und Lagerfeuer am 15. Aug. 2014

Der Pilgerhäuslverein lud am Freitag, den 15. August, 18 Uhr zu einem gemütlichen Abend ins Pilgerhäusl Hirschfelde ein. Anlass war die Eröffnung der neuen Ausstellung "Sakrale Kleinode im Lausitzer Gebirge" von Jeannette Gosteli aus Oybin. Die Fotografien zeigen sehenswerte Kapellen, Bildstöcke, Wegkreuze und andere Glaubensdenkmale zwischen Steinschönau (Kamenický Šenov) und Deutsch Gabel (Jablonné v Podještědí). Anschließend wurde am Lagerfeuer gegrillt, gemeinsam gesungen und Geschichten gelesen.

Buch von Nick Vujicic
 

Vortrag über Nick Vujicic am 18. Juli 2014

Matthias Zieboll, Pastor der evangelisch-methodistischen Gemeinde Zittaus, stellte am 18. Juli Leben und Wirken von Nick Vujicic vor. Der Amerikaner kam ohne Arme und Beine auf die Welt und fand trotzdem zu einem sinnerfüllten Leben. Mit seinem Buch "Mein Leben ohne Limits" will er Menschen ermutigen, gelassener mit den eigene Begrenzungen umzugehen und das Beste aus dem Leben zu machen.

Relischüler der Grundschule Hirschfelde
 

Hirschfelder Grundschüler am 8. Juli 2014 zu Besuch im Pilgerhäusl

Im Rahmen ihres Religionsunterrichts besuchten fünf Grundschüler mit ihrem Lehrer das Pilgerhäusl und machten sich schlau, was es heißt, ein Pilger zu sein. Das Kostüm mit Pellerine, Hut und Wanderstab zeigte anschaulich, wie Pilger im Mittelalter unterwegs waren.

Bilderduo vor und nach der Sanierung des Pilgerhäusls
 

Abschluss des Förderprojekts am 30. Juni 2014

Nach vier Jahren endete am 30. Juni 2014 das EU-Projekt, das der Pilgerhäuslverein mit der Geschäftsstelle Umgebindeland und der Bezirksverwaltung Liberec umsetzte. Die konkrete Aufgabe des Vereins bestand darin, ein Umgebindehaus beispielhaft zu sanieren und dabei auch Einlick in das Baugeschehen zu gewähren. Auf das Ergebnis ist der Verein stolz, denn das ehemalige Pfarrhaus ist schöner denn je und vor allem mit der Funktion als Pilgerherberge auch einer neuen Nutzung zugeführt. Die größte Überraschung war das rege Mitwirken ehrenamtlicher Kräfte. Insgesamt wurden 9.799 freiwillige Stunden geleistet.
 

Acht der neun Teilnehmer des geistlichen Wochenendes
 

Geistliches Wochenende zum Thema "Freundschaften – irdisch und himmlisch" vom 20. bis 22. Juni 2014

Das erste diesjährige geistliche Wochenende beschäftigte sich mit dem Thema "Freundschaft". Zunächst inspirierte Veronika Kirchmaier die Teilnehmer dazu, über die eigenen Freundschaften nachzudenken. Viele gute Gedanken traten zutage, aber auch Sehnsüchte nach Vertiefung und Beständigkeit. Pfarrer Ansgar Schmidt begleitete den kreativen Umgang mit biblischen Texten und wählte dazu einen Text, in dem uns Jesus als Freund von Maria, Martha und Lazarus vorgestellt wird. Schließlich stellte Jeannette Gosteli Freundschaften aus der Geschichte der christlichen Spiritualität vor und gab so Impulse für die eigene Freundschaftspraxis.

 

Tag der offenen Tür am 25. Mai 2014 mit Ausstellung „Landschaften“

Vom 16. Mai bis zum 10. Aug. 2014 war im Pilgerhäusl die Ausstellung „Landschaften“ mit Aquarellen und Zeichnungen von Tatjana Wittmann und ihrer Tochter Lea zu besichtigen. Zur Vernissage kamen zahlreiche Gäste. Wenige Tage später zog der Tag der offenen Tür am 25. Mai rund 500 Besucher an, die sich neben der Ausstellung auch für den Baufortschritt im Pilgerhäusl interessierten.

Pilgergruppe
 

Pilgertag zum Zittauer Fastentuch am 3. Mai 2014

Am 3. Mai 2014 trafen sich Interessierte im Pilgerhäusl, um sich mit dem Ostergeschehen in der Bibel zu beschäftigen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen pilgerten die Teilnehmer auf dem Zittauer Jakobsweg bis zur Heiligkreuzkirche, wo sie die entsprechenden Bilder auf dem Zittauer Fastentuch studierten.

Typischer Lichterrechen
 

Vortragsabend zur Karmette am 18. Apr. 2014

Michael Dittrich erklärte die schöne Tradition der Kirche, an den drei Kartagen die Karmetten zu singen. Nach der theoretischen Einführung konnten sich alle Gäste auch in der Praxis üben. In der benachbarten Kirche erklangen die berührenden Klageliedern des Propheten Jeremia. Dazu erloschen nacheinander die Kerzen auf dem Lichterrechen – Zeichen für das hereinbrechende Dunkel der Passionszeit.

Michael Dittrich bei der Eröffnung der Pilgerherberge
 

Feierliche Eröffnung der Pilgerherberge am 21. März 2014

Am 21. März war es endlich soweit: Das Pilgerhäusl konnte offiziell seiner künftigen Nutzung als Pilgerherberge übergeben werden. Nun stehen 11 Übernachtungsplätze bereit - für Pilger, für die Teilnehmer an den Veranstaltungen des Vereins, aber auch für jene, die einmal in einem gemütlichen Umgebindehaus schlafen wollen. Rund hundert Gäste teilten die Freude, dass das ehemalige katholische Pfarramt schöner denn je
geworden ist und vor allem dass wieder neues Leben eingezogen ist. Der erste Übernachtungsgast war Emil Mendyk - ein vertrauter polnischer Freund, der sich um die Jakobswege in Polen kümmert.

Am gleichen Abend wurde auch die dritte Ausstellung im Pilgerhäusl eröffnet. Im Gewölberaum und auf der oberen Diele schmückten Aquarelle mit Heimatmotiven des Olbersdorfer Malers Werner Schlieben das Haus. Im Anschluss fand der nächste „Fraajtschobd ein Pilgerhäusl“ statt – ein unterhaltsamer Abend mit Liedern und Geschichten, zum Teil in Oberlausitzer Mundart. Den Abschluss bildete das Nachtgebet - auch als Lob und Dank an Gott, dass er das Baugeschehen so wunderbar begleitete.

Der MDR filmte die Eröffnung und brachte einen kurzen Beitrag im Sachsenspiegel: Link zum Beitrag
 

 
 
 
Michael Dittrich bei der Begrüßung
 
Rund 100 Gäste kamen.
 
Werner Schlieben vor seiner Ausstellung
 
Der MDR beim Filmen
 
 
 
 
Das erleuchtete Pilgerhäusl am Abend
 
Herr Vogel, der den Geschich-tenabend musikalisch begleitete
 
Michael Dittrich beim Vorlesen von Geschichten
 
Die dicht bevölkerte Blockstube zum Geschichtenabend

Der Referent Jürgen Cielsak (stehend) inmitten der Zuhörer
 

„Fraajtschobd ein Pilgerhäusl“ - Vortrag am 21. Feb. 2014 über Ofen damals und heute

Ein Vortrag über die Geschichte der Öfen in der Oberlausitz lockte zwanzig Gäste in die gemütliche Blockstube des Pilgerhäusls. Mit vielen Fotos zeigte Jürgen Cieslak, wie sich Bauform und Gestaltung der Öfen im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Der erfahrene Ofenbauer warb vor allem für den Erhalt alter Öfen und zeigte an vielen Beispielen, dass sich auch heutzutage traditionelle Lehm- und Kachelöfen wunderbar in die Stuben der Umgebindehäuser einpassen. Die Gäste konnten sich davon gleich vor Ort überzeugen, denn auch in der Blockstube des Pilgerhäusls kam der alte Jugendstil-Ofen wieder zum Einsatz.

Michael Dittrich beim Erzählen der Geschichten
 

„Fraajtschobd ein Pilgerhäusl“ - erster Geschichtenabend am 17. Jan. 2014

Der erste Geschichtenabend zog 21 Gäste aus nah und fern an. Unter den Gästen war auch Sr. Emmanuela Köhler OCist, die gekommen war, ihre gut besuchte Ausstellung "Erde und Gold" wieder abzuholen. Nach dem gemeinsamen Essen und Plaudern las Michael Dittrich drei Geschichten vor, davon eine in Oberlausitzer Mundart. Eingerahmt wurden sie durch gemeinsames Singen von Winterliedern - unterstützt von vier Musikern. Am Ende des Beisammenseins stand die Komplet, das Nachtgebet der Kirche in der benachbarten Kirche St. Konrad. Nun soll dieser Freitagabend zur Tradition werden. Jeweils am dritten Freitag im Monat lädt der Pilgerhäuslverein in die schöne Blockstube ein.
 

 
 
 
Begrüßung durch Christian Kretschmer
 
Blick in die Blockstube
 
Michael Dittrich beim Geschichtenerzählen
 
Angelika Duda
 
 
 
 
Roman Rost
 
Die beliebten Fettschnitten von Ursula Kretschmer
 
Sr. Emmanuela Köhler OCist und Christine Marbeiter
 
Annette Schulze-Dänel beim Ausprobieren der Ritschel

Krippe, die Weihnachten 2012 im Pilgerhäusl stand
 

Weihnachtsstunden in der Blockstube am 28. Dez. 2013 und 2. Jan. 2014

Um den Jahreswechsel, also mitten in der Weihnachtszeit, wurde in der gemütlichen Blockstube des Pilgerhäusls das Weihnachtsereignis nachgestellt. Mittelpunkt war diesmal eine Papierkrippe aus Böhmen, die zur Adventsstunde am 13. Dezember gemeinsam angefertigt wurde. Außerdem gab es im Gewölberaum die Nachbildung einer Blockstube zu sehen, in der ebenfalls Krippenfiguren Platz fanden. Der Pilgerhäuslverein lud dazu ein, gemeinsam in der Blockstube Weihnachten zu feiern. Das Programm sah eine Stunde vor, in der gemeinsam gesungen und musiziert wird. Dazwischen werden heitere und nachdenkliche Texte zur Weihnacht gelesen.

Böhmische Papierkrippe nach einer Vorlage von Josef Führich
 

Adventsstunde am 13. Dez. 2013

Erstmals lud der Pilgerhäuslverein zu einer Adventsstunde ein. Der Abend begann 18 Uhr mit der Eröffnung einer neuen Ausstellung, bei der im Gewölberaum Umgebindehaus-Fotografien von Jeannette Gosteli zu sehen waren. Bereichert wurde die Ausstellung durch ein Modell des Inselhauses, das in Großschönau steht und als Umgebinde-Ferienhaus genutzt wird. Im Anschluss waren alle zu einer Adventsstunde eingeladen, bei der gemeinsam gegessen, gesungen und eine böhmische Papierkrippe gefertigt wurde. Die Vorlage stammt von Josef Führich, einem bekannten Maler, der in Chrastava geboren wurde. Insgesamt waren 85 Figuren auszuschneiden - darunter natürlich die eigentliche Krippe mit dem Jesuskind, die Hirten und Weisen aus dem Morgenland. Die fertige Papierkrippe konnte zu den Weihnachtsstunden am 28.12.13 und 2.1.14 besichtigt werden. Seinen Abschluss fand der Freitagabend 20.30 Uhr mit der Komplet, dem traditionellen Nachtgebet.
 

 
 
 
Die erleuchtete Blockstube lockte 16 Gäste zum ersten „Fraajtschobd“ in das Pilgerhäusl.
 
Zur Advensstunde wurde gemeinsam gesungen und gebastelt.
 
Mario Weise, Roman Rost und Angelika Duda spielten adventliche Musik dazu.
 
Den Abschluss des „Fraajtschobd“ bildete die Komplet.
 
 
 
 
Blick in den Gewölberaum mit der zweiten Ausstellung, die an diesem Tag eröffnet wurde
 
Fotografien aus Ž`dar, Merboltice und Bukovec
 
Das Inselhaus in Großschönau als Modell im Maßstab 1:20
 
Fotografien aus Lhota und Lomnice nad Popelkou

Sr. Emmanuela Köhler O.Cist. vor ihrer Staffelei
 

„Erde und Gold“ – erste Ausstellung im Pilgerhäusl vom 24. Okt. bis 8. Dez. 2013

Die erste Ausstellung im erneuerten Gewölberaum des Pilgerhäusls Hirschfelde trug den Titel „Erde und Gold“. Vom 24. Oktober bis zum 8. Dezember 2013 stellte sie Arbeiten von Schwester Emmanuela Köhler O. Cist. aus der Zisterzienserinnen-Abtei Oberschönenfeld in Bayern vor. Gezeigt wurden 20 Bilder, die von der Künstlerin zu christlichen Themen mit Erde, Leinöl und Goldpigmenten auf Leinwand gestaltet worden sind. Schwester Emmanuela Köhler verbindet mit ihrer speziellen Maltechnik Leben und Glauben. Sie erläuterte ihre Materialwahl: „Erde mit all ihren Farbnuancen steht für die Welt, für das menschliche Leben. Gold in Form von Pigmenten oder Blattgold verkörpert das Göttliche, Christus, den Himmel, Gott, der immer wieder in unser Leben hineinwirkt“. Darüber hinaus hat sie im Pilgerhäusl Beispiele für Holzskulpturen gezeigt, die sie aus Altholz gestaltet hat. Die Werke von Sr. Sr. Emmanuela Köhler O. Cist. können käuflich erworben werden (Tel. 08238 9625-0, sr.emmanuela@abtei-oberschoenenfeld.de). Nach der feierliche Eröffnung hielt Pfarrer Ansgar Schmidt von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Zittau den Vortrag „Der Weg ist das Ziel, das Ziel ist der Weg. Was wir von Leuten des Weges lernen können."
 

Pilgergruppe am Sonnabend
 

Rund 1.000 Besucher beim Projektabschlussfest vom 24. bis 27. Okt. 2013

Das Interesse am Pilgerhäusl war überwältigend - geschätzte 1.000 Gäste kamen, um gemeinsam den Projekabschluss zu feiern und dabei das fast fertige Pilgerhäusl zu inspizieren. Das Festwochenende begann mit der Eröffnung der Ausstellung "Erde und Gold", die Arbeiten von Schwester Emmanuela Köhler O. Cist. aus der Zisterzienserinnen-Abtei Oberschönenfeld in Bayern zeigt. Im Anschluss hielt Pfarrer Ansgar Schmidt von der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Zittau den Vortrag „Der Weg ist das Ziel, das Ziel ist der Weg. Was wir von Leuten des Weges lernen können." Der Sonnabend stand ganz unter der Überschrift des Dankes. Dazu waren alle Helfer und die weiteren Projektmitwirkenden auf deutscher und tschechischer Seite eingeladen. Nach einer Wanderung auf dem Zittauer Jakobsweg von St. Marienthal nach Hirschfelde und einer Zusammenkunft in der Gaststätte „Alte Wäscherei“ Rosenthal fanden ein Ökumenischer Gottesdienst, Führungen durch das Pilgerhäusl und ein geselliges Beisammensein im Zelt statt. Am Sonntag lockte das Pilgerhäusl mit dem „Tag der offenen Tür“ viele Gäste aus nah und fern an, die viel Lob und Anerkennung zum Baufortschritt und der gemütlichen Atmosphäre äußerten.
 

 
 
 
Das Pilgerhäusl im Oktober 2013
 
Die Diele im Obergeschoss
 
Die möblierte Blockstube
 
Sr. Emmanuela bei der Übergabe ihres Geschenks an den Verein: einem alten Dielenbrett aus dem Pilgerhäusl
 
 
 
 
Aufbau der Ausstellung durch Sr. Emmanuela und Christine Marbeiter
 
Die ersten Besucher zur Ausstellungseröffnung am 24. Okt. 2013 - darunter auch Nonnen aus dem Kloster St. Marienthal
 
Drei ausgestellte Holzskulpturen von Sr. Emmanuela
 
Der "Flügelschlag Gottes" von Sr. Emmanuela
 
 
 
 
Alfred Hoffmann (links), der die Pilgergruppe am 26. Okt. von St. Marienthal bis Hirschfelde führte
 
Start im Kloster St. Marienthal mit gemeinsamem Singen und Beten
 
Mit dabei auch die tschechische Delegation
 
Gebetsstation der Pilgergruppe im Neißetal
 
 
 
 
Der ökumenische Gottesdienst in der ev.-luth. Pfarrkirche Hirschfelde
 
Stärkung bei Kaffee und Kuchen im Zelt
 
Benefizkonzert der Posaunenbläsergruppe aus Bethel
 
Erstes Probesitzen in der Blockstube zum Tag der offenen Tür durch Christian Ast
 
 
 
 
Ausstellung in der Diele des Obergeschosses
 
Ausstellung im Gewölberaum
 
Inspizierung aller Räume durch die Gäste
 
Interesse für das Buch "Die Schönsten im Umgebindeland"

Ausgestellte Werke von Sr. Emmanuela Köhler OCist


 
 
 
In der Welt, Gott und Mensch
 
Der Weg (verkauft)

 
Communio
 
Weißes Kreuz
 
 
 
 
Wandlung
 
Du führst mich hinaus ins Weite
 
Alles hat seine Stunde
 
Bewegung
 
 
 
 
Sieg
 
Kreuz
 
Verwundet
 
Mitten im Alltag (verkauft)
 
 
 
 
Gott ist mit uns
 
Tod und Leben, Erde und Himmel
 
Tod und Auferstehung
 
Stille
 
Flügelschlag Gottes

Pater Hagenkord SJ (li) mit Michael Dittrich
 

Pilgerhäusl auf Radio Vatikan

Pater Hagenkord SJ aus Rom besuchte am 17. Juni 2013 Hirschfelde, um über das Pilgerhäusl einen Beitrag auf Radio Vatikan zu bringen. Er interviewte dazu Michael Dittrich, der über die neu entstehende Pilgerherberge sprach und Jeannette Gosteli, die die Besonderheiten der Umgebindebauweise erklärte. Der Beitrag über das Pilgerhäusl bildet den Auftakt zu einer Serie, die Radio Vatikan unter dem Titel "Unterwegs" über eine Reise zwischen Zittau und dem Eichsfeld sendet.

Der reichlich vierminütige Beitrag kann als mp3-Datei heruntergeladen werden.
 

 

Anerkennung für Bildband

Großen Anklang findet der Bildband „Die Schönsten im Umgebindeland“, der im August 2013 im Verlag Graphische Werkstätten Zittau erschienen ist (ISBN 978-3-929744-80-4). Leser äußerten sich gegenüber der Geschäftsstelle Umgebindeland anerkennend über diese Publikation zu ausgewählten Gebäuden der Umgebindebauweise. Der querformatige Bildband in Deutsch und Tschechisch umfasst 348 Farbfotos. Auch das Pilgerhäusl Hirschfelde wird in Wort und Bildvorgestellt.
 

 

Pilgerhäusl auf mdr FIGARO

Heike Schwarzer besuchte für mdr FIGARO das Pilgerhäusl und stellte es in einem Radiobeitrag am 24. Mai 2013 im Vorfeld des Tags des offenen Umgebindehauses vor.
 

Haussegnung durch Pater Georg aus dem Kapuzinerkloster Altötting
 

Kirchliche Segnungsfeier am 21. April 2013

Eine kirchliche Zeremonie unterbrach am 21. April 2013 das Baugeschehen am Pilgerhäusl Hirschfelde: Die künftige Pilgerherberge wurde feierlich gesegnet und damit nach christlicher Tradition unter den besonderen Schutz Gottes gestellt. Rund 120 Gäste kamen, darunter Kirchenvertreter aus Sachsen, Mitglieder von Jakobsweg-Vereinen und Partner der Haussanierung. Die Haussegnung erfolgte am Gedenktag des hl. Konrad von Parzham durch Pater Georg Greimel aus dem Kapuzinerkloster Altötting, wo der heilige Konrad 45 Jahre lang als Mönch gewirkt hatte. Mit der Segnung wird die Pilgerherberge zugleich dem Patronat des Heiligen unterstellt. Bruder Konrad symbolisiert die besondere Gastfreundschaft, die sich künftig mit dem Pilgerhäusl verbinden soll.
 

 
 
 
Festgottesdienst zur kirchlichen Segnungsfeier des Pilgerhäusls in der kath. Kirche Hirschfelde
 
Segnung der Bruder-Konrad-Kerze durch Pater Georg aus dem Kapuzinerkloster Altötting
 
Segnung der Bruder-Konrad-Figur
 
Bruder-Konrad-Figur, die künftig im Flur des Pilgerhäusls die Pilger begrüßen wird
 
 
 
 
Gegenwart Gottes im Brot
 
Hl. Messe mit Generalvikar A. Hoffmann, Pfr. B. Marschner, Pater Georg (Altötting), Dekan M. Dittrich (v.l.nr.)
 
Segnung des Hauses, zu der rund 120 Gäste kamen
 
Segnung der künftigen Pilgerzimmer, die im Oktober fertiggestellt sind
 
 
 
 
Baustellenführungen mit Christian Kretschmer (links)
 
Feier im Zelt bei Kaffee und Kuchen
 
Pfarrer Thomas Schädlich bei der Abschlussandacht
 
Generalvikar Alfred Hoffmann beim Anstimmen eines Pilgerliedes

Großer Andrang zur Weihnachtsstunde am 28.12.12
 

Weihnachtliche Stimmung in der Blockstube

Zum dritten und vierten Mal lud der Pilgerhäuslverein ein, gemeinsam am 28. Dezember 2012 und 2. Januar 2013 in der Blockstube Weihnachten zu feiern. Dazu wurden 40 cm große Holzfiguren aus dem Grödnertal um eine Krippe herum aufgebaut: Maria, Josef und Jesus, die drei Könige und ein Hirte mit Schafen. Und natürlich auch der Engel, der den Hirten die schöne Nachricht verkündet, das Jesus geboren ist. Wieder gab es Geschichten und Lieder zur Weihnacht zu hören - vom Wunder der Heiligen Nacht und der Freude, die es in den Herzen der Menschen bewirkt. Viel Bewunderung fand auch der Kachelofen, der wieder aufgebaut und das erste Mal so richtig angefeuert wurde.

mehr Fotos zur Weihnachtsstunde am 28.12.12 und 2.01.13

 
 
 
Am 28.12. kamen in der Blockstube 50 Gäste zusammen, um gemeinsam weihnachtliche Lieder und Geschichten zu hören.
 
Michael Schmacht übernahm wieder das Lesen der Geschichten. Dabei feierte der wieder aufgebaute Kachelofen Premiere.
 
Die Weihnachtskrippe erinnerte an den eigentlichen Grund des Festes. Zwölf geschnitzte Figuren bildeten das Geschehen in der heiligen Nacht nach.
 
Viel Freude bereitete auch das gemeinsame Singen von bekannten Weihnachtsliedern.
 
 
 
 
Auch am 2. Jan. war die Blockstube wieder gut gefüllt. 40 Gäste hatten sich zur vierten Weihnachtsstunde im Pilgerhäusl eingefunden.
 
Michael Dittrich las am 2. Jan. weihnachtliche Geschichten vor. Den größten Anklang fanden jene, die in Mundart erzählt wurden.
 
Die Kinder freuten sich am meisten über die Pfefferkuchen, die durch die Reihen gingen.
 
Für gute Stimmung sorgte auch Glühwein, den Frau Kretschmer in der provisorischen Küche zubereitete.

Darstellung des Franziskus in La Verna
 

Berührt von franziskanischen Liedern und Texten

Zum Gedenktag des hl. Franz von Assisi am 4. Oktober lud das Pilgerhäusl zu einem Liederabend ein. Er stand unter dem Motto "Herr in deinem Arm bin ich sicher", dem Beginn eines schönen Gebets, das dem Heiligen aus Assisi zugeschrieben wird und Ausdruck seines großen Gottvertrauens ist. Sven Walpert sang wunderschöne Lieder über Franziskus. Sie wechselten sich mit Gedichten und Gebeten von oder über Franziskus ab. Elf Gäste fanden den Weg nach Hirschfelde und zeigten sich am Ende sehr berührt von dem schönen Abend.

Drei Pilger in mittelalterlicher Tracht vor dem Pilgerhäusl
 

Erstes Pilgerweg-Fest in Hirschfelde am 7./8. Sept. 2012

Am Zittauer Jakobsweg von Görlitz nach Prag wurde am 7. und 8. September 2012 in Zittau-Hirschfelde das erste Pilgerweg-Fest gefeiert. Rund um die Komturgasse luden neun Stationen zu menschlichen Begegnungen, künstlerischen Darbietungen, Kinderveranstaltungen und christlichen Andachten ein. Einbezogen wurden vor allem die beiden Kirchen und Pfarrhäuser der ev.-luth. und der kath. Gemeinde. Zum Straßenfest kamen rund 300 Gäste und Pilger aus Nah und Fern und sorgten für ein fröhliche Stimmung.

mehr Fotos zum Pilgerweg-Fest

 
 
 
Erfahrungsaustausch von Pilgern am 7. Sept. 2012
 
Feierliche Eröffnung des Pilgerweg-Festes vor der kath. Kirche
 
Station 1: Ausgabe des Stempelpasses
 
Station 2: Ausgabe des Pilgersegens
 
 
 
 
Orgelspiel in der ev.-luth. Kirche
 
Turmbesteigung der ev.-luth. Kirche mit Blick in den Ort
 
Multimediapräsentation im ev.-luth. Pfarrhaus
 
Station 3: Pilgerrucksack
 
 
 
 
Fotoausstellung zum Jakobsweg Görlitz - Santiago de C.
 
Station 4: Schatzsuche und Ergänzen eines Pilgerliedes
 
Station 5: Quiz zum Jakobsweg
 
Station 6: Pflastermalen
 
 
 
 
Station 7: Pilgermahl
 
Nachbau des Rotwein-Brunnens der Bodegas Irache
 
Ausstellung zum Baufortschritt im Pilgerhäusl
 
Station 8: Würfelspiel zum Zittauer Jakobsweg
 
 
 
 
Station 9: Ausstellung zum Zittauer Jakobsweg
 
Ausruhen und Stärken im Pfarrgarten
 
Abschlussandacht in der kath. Kirche
 
Polnische Gruppe, die weiter nach Zittau pilgerte

Zimmermeister Peter Müller aus Jonsdorf (rechts im Bild) war immer wieder gefragt. Mit viel Fachverstand ging er auf die Fragen der Besucher ein.
 

Viele Baufragen beim Tag des offenen Umgebindehauses am 27. Mai 2012

Zum dritten Mal hat das Pilgerhäusl seine Türen zum Tag des offenen Umgebindehauses aufgeschlossen. Knapp 200 Wissbegierige besuchten die Baustelle am 27. Mai 2012 und brachten viele Fragen mit. Solche Veranstaltungen machen Mut. Erstens weil viel Zuspruch von den Gästen für das anstrengende Bauvorhaben kommt. Und zweitens weil Gemeinschaft spürbar wird. Denn es werden immer mehr, die ein altes Umgebindehaus behutsam und liebevoll sanieren.

mehr Fotos zum Tag des offenen Umgebindehauses 2012

 
 
 
Knapp 200 Gäste kamen am 8. Tag des offenen Umgebindehauses, um sich das offene Pilgerhäusl anzusehen.
 
Erstmals organisierten die polnischen Umgebindefreunde eine Busexkursion, um u.a. das Pilgerhäusl zu besichtigen.
 
In einer kleinen und bescheidenen Ausstellung dokumentierte der Pilgerhäuslverein das bisherige Baugeschehen in Wort und Bild.
 
Zimmermeister Peter Müller aus Jonsdorf führte durch die Baustelle und erklärte, wie das Pilgerhäusl saniert wird.
 
 
 
 
Sein Sohn zeigte derweilen, wie ein defekter Umgebindeständer repariert wird. Der schadhafte Fuß wird neu angeschuht.
 
Groß und klein schaute zu, wie in vielen Schritten das neue Holzteil eingepasst wurde. Zum Schluss passte es milimetergenau.
 
Die Gäste waren meistens selbst Bauherren und kamen mit vielen Fragen zur Sanierung von Umgebindehäusern.
 
Auch die Kleinen waren begeistert, vor allem wenn sie wie hier auch mal selbst hobeln dürfen.
 
 
 
 
Am Pilgerhäusl starte auch die Ortsführung, die Prof. Schurig von der Hochschule Zittau/Görlitz übernommen hatte.
 
22 Gäste folgten durch die engen Gassen von Hirschfelde und erfuhren Interessantes über die verschiedenen Bauweisen.
 
Hinterher ging das Fachsimpeln weiter. Prof. Schurig ging mit sichtlicher Freude auf die vielen Fragen ein.
 
In der Blockstube fand sich auch ein Informationsstand der Geschäftsstelle Umgebindeland, der gut angenommen wurde.

Rita, Barry und Robin (v.l.n.r.)
 

Zweiter Arbeitseinsatz der kath. Jugend aus Löbau

Zum zweiten Mal rückten Jugendliche aus Löbau an, um im Pilgerhäusl mitzuhelfen. Diesmal war vor allem der Tag des offenen Umgebindehauses vorzubereiten. Es hieß: aufräumen und einräumen. Weil noch Zeit blieb, wurden auch gleich noch ein paar Pflastersteine bewegt, die schon ausgebaut waren und später wieder verlegt werden sollen. Zur Belohnung ging es dann auf den Turm der evangelischen Kirche mit einem beeindruckenden Blick auf das Pilgerhäusl von oben.

Glanzstück der Ausstellung war ein Replikat der Passionskrippe von Johann Florian Schäfer, der sie im 19. Jh. auf Papier malte
 

Osterbräuche in der Oberlausitz, in Nordböhmen und Niederschlesien

Erstmals lud der Pilgerhäuslverein am Ostermontag ein, die hiesigen Osterbräuche kennen zu lernen. Vielfalt spielte eine große Rolle, denn es wurden verschiedene Aspekte beleuchtet: fast vergessenes Brauchtum genauso wie noch lebendige Formen, regionale Unterschiede, religiöse Hintergründe und auch heidnische Deutungen. Rund 350 Besucher kamen, um sich die kleine Ausstellung anzuschauen. Auch der Vortragsraum war immer mit interessierten Zuhörern gefüllt.

mehr Fotos zur Oster-Veranstaltung im April 2012

 
 
 
Das Pilgerhäusl ist noch eine Baustelle. Aber das hielt die Besucher nicht ab, sich die kleine Oster-Ausstellung anzusehen.
 
Gisela Rieck brachte sogar ein Ostergeschenk mit. Christian Kretschmer, Chef der Bautruppe, freute sich über einen Sanikasten.
 
Ein Raum ist schon fast fertig: die Blockstube. Hier eröffnete der Vereinsvorsitzende Michael Dittrich die Ausstellung.
 
Im benachbarten ev.-luth. Pfarrhaus fanden die vier Vorträge über die verschiedenen Osterbräuche statt.
 
 
 
 
Großes Interesse fand auch die Passionskrippe aus 30 Papier-figuren, die Jesu Tod und Auferstehung darstellen.
 
Zu sehen waren auch typische Utensilien - hier eine Klapper, mit der an Karfreitag und Karsamstag zum Gebet geladen wird.
 
Eine Rarität stellte das Buddelschiff mit der Kreuzigung aus dem Besitz von Ernst Wilhelm Rebsch (1840-1925) dar.
 
Auf drei Ausstellungstafeln wurden die wichtigsten Osterbräuche in Wort und Bild erläutert.
 
 
 
 
Einen wunderbaren Duft verbreitete das frisch zubereitete Ostergebäck aus den drei Ländern...
 
- zum Beispiel die Judasbrötchen aus Nordböhmen...
 
- oder auch die leckeren Gründonnerstagsfiguren aus der Oberlausitz, die probiert werden konnten.
 
Schließlich durfte auch das Osterlamm nicht fehlen, das sowohl in der Oberlausitz, als auch in Nordböhmen verbreitet ist.
 
 
 
 
Natürlich ging es im Pilgerhäusl auch um Ostereier. Aus dem Sorbischen war das Werkzeug zum Verzieren zu sehen.
 
Dr. Gisela Bruk erklärte in ihrem Vortrag, dass sich die Harmonie des Eiermusters auf den Beschenkten übertragen soll.
 
Joanna Dumin aus Jelenia Gora/PL führte vor, wie in Niederschlesien die Eier mit der Batiktechnik verziert werden.
 
Doch es gibt noch zahlreiche andere Verzierungsformen. Das zeigte die kleine Ausstellung mit verschiedenen Ostereiern.

V.l.n.r.: Barbara Kontek, Beate Riemesch, Michael Dittrich, Jeannette Gosteli, Brigitte Köcher, Sigrid Schlaf, Erika Reichmann, Caroline Birrer
 

Klein aber fein - das erste Treffen im Pilgerhäusl zu geistlichen Themen

Das Pilgerhäusl will künftig auch Menschen, die sich nach einem geistlichen Leben sehnen, ein Ort der Einkehr und der Gemeinschaft sein. Den Auftakt dazu bot ein Wochenende auf den Spuren des hl. Franziskus. Wie kein Zweiter hat sich der Heilige aus Assisi am Leben Jesu orientiert, um die wahre Freude im Leben zu finden. Mit Bildern, Texten und Liedern von und über Franziskus hat sich eine kleine Gruppe auf den inneren Weg gemacht, der eigenen Sehnsucht nach wahrer Freude nachzugehen. Durch ihre Offenheit beschenkten sich die Teilnehmer gegenseitig mit ihrem Zuhören, Fragen und Erzählen.

 
 
 
Die Blockstube ist der erste Raum im Pilgerhäusl, der schon für Veranstaltungen nutzbar ist.
 
Neben Texten und Liedern machte auch eine Holzstatue
den hl. Franziskus sehr präsent.
 
Zuhören und Nachdenken waren wichtige Voraussetzungen, sich geistlichen Fragen zu nähern.
 
Beine vertreten und schöne Umgebindehäuser aufspüren - so sah die Mittagspause aus.
 
 
 
 
Eine Meditation erschloss die Bilddetails jenes Kreuzes, von dem sich Franziskus von Gott ansprechen ließ.
 
Abends sang Sven Walpert flotte Lieder über Franziskus und steckte dadurch alle mit der franziskanischen Fröhlichkeit an.
 
Die Komplet, das Nachtgebet der Kirche, bot Gelegenheit, mit Kerzen für das Erlebte zu danken.
 
Schließlich bildete die Hl. Messe den würdigen Abschluss des Treffens; sie sendete zugleich in den Alltag aus.

Zu den beiden Weihnachtsstunden kamen insgesamt 70 Gäste.
 

Die ersten beiden Weihnachtsstunden im Pilgerhäusl am 29./30. Dez. 2011

Weil das Dittelsdorfer Museum mit Feuchteschäden zu kämpfen hat, sprang das Pilgerhäusl ein und richtete für die beiden Weihnachtsstunden am 29. und 30. Dezember 2011 die Blockstube her. Ehrenamtliche Helfer hatten sie in den letzten Wochen und Monaten von alten Farbschichten befreit. Nun ließ sich erahnen, wir gemütlich es einmal in der Holzstube werden wird. Eine Stunde lang wurde gemeinsam gesungen und musiziert. Dazwischen gab es heitere und nachdenkliche Texte zur Weihnacht zu hören. Zu den Weihnachtsstunden gehört immer auch eine Krippe. Diesmal wurden fünfzehn hübsche Holzfiguren um eine Krippe herum aufgebaut. Die liebevoll geschnitzten Holzfiguren stammen aus dem Grödnertal. Sie sind knapp 40 cm hoch und wurden das erste Mal öffentlich gezeigt.

 
 
 
Mit einem beleuchteten Tannen-
baum lud das Pilgerhäusl zur
Weihnachtsstunde ein.
 
Die Blockstube platzte fast aus
allen Nähten: 56 Gäste kamen.
 
Pfarrer Bosco Marschner eröffnete mit einem Musikstück.
 
Eine Krippe erinnerte an die
Geburt Christi. Hier im Bild die
drei heiligen Könige.
 
 
 
 
Alma und Rebecca spielten auf
der Flöte.
 
Ein selbst gebastelter Stern
leuchtete über der Krippe.
 
Michael Schmacht las Geschichten,
manche sogar in Mundart.
 
Zum Schluss wurde gemeinsam
gesungen.

Die neu hergerichtete Blockstube ist mit Leben gefüllt. 27 Gäste kamen am 28. Dez. 2011 zum Helferfest ins Pilgerhäusl.
 

Erstes Helferfest im Pilgerhäusl am 28. Dez. 2011

"Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat." Mit diesem Zitat von Konrad Adenauer lenkte der Vorsitzende des Pilgerhäuslvereins Michael Dittrich den Blick auf den Grund des Zusammentreffens am 28. Dezember 2011. Denn die 27 Gäste, die sich aus nah und fern auf den Weg ins Pilgerhäusl gemacht haben, eint eine Gemeinsamkeit: Sie alle haben im vergangenen Jahr etwas für das Pilgerhäusl getan - ehren-halber: im Bautrupp, bei der Betreuung zum Tag des offenen Umgebindehauses oder durch die Gabe einer Spende. Ehren heißt Dank ausdrücken. Und wie könnte man das besser als durch gemeinsames Essen, Singen und Geschichtenerzählen.

 
 
 
Begrüßung durch Vereins-
vorsitzenden Michael Dittrich
 
Musikalische Begleitung
durch Frau Dr. Liane Vogel
 
Krippe aus 15 ca.
38 cm großen Holzfiguren
 
Gemeinsames Singen
von Weihnachtsliedern
 
 
 
 
Ehrenamtliche
Fettschnittenschmiererin
 
Weihnachtlich geschmückte
Fensterbretter
 
Michael Schmacht liest die
Geschichte "Die Erbschaft".
 
Hören einer Geschichte über
die weiße Weihnacht

Rita, Tina, Alexandra, Lydia, Theresa, Hanna, Rosanna, Lorenz
 

Baustelleneinsatz der kath. Jugend Löbau am 19.10.2011

Eine außergewöhnliche Hilfe erhielt das Pilgerhäusl am 19. Oktober 2011. Acht Jugendliche der kath. Pfarrei Löbau reisten an, um bei der Sanierung des alten Umgebindehauses mitzuhelfen. Schnell tragen sie eigene Vorstellungen zusammen, wie das Pilgerhäusl einmal aussehen sollte. "Geborgenheit müsste es ausstrahlen", meint die 15-jährige Alexandra. Die anderen pflichten ihr bei: Die Pilger sollen sich wohlfühlen und gute Erinnerungen mitnehmen.
Bis das Pilgerhäusl in seiner ursprünglichen Ausstrahlung wiederhergestellt ist, bleibt noch viel zu tun. Zum Beispiel strichen die Vorbesitzer alle Holzbalken an. Weil aber die natürliche Holzfarbe viel gemütlicher wirkt, machen sich die acht Jugendlichen mit einer Drahtbürste darüber her, die Holzbalken von der alten Kalkfarbe zu befreien. Dabei folgen sie einem alten monastischem Prinzip: Sie gehen ins Schweigen und sinnen über eigene seelische Fragen nach. Wo bin auch ich überstrichen und verfälscht? Wo gebe ich mich anders, als ich eigentlich bin? Diese Fragen wird die Jugendlichen bis zum nächsten Treff in drei Wochen weiter beschäftigen.

Vor der Arbeit steht die Stärkung mit Spaghetti Bolognese.
Nun gilt es, typische Merkmale eines Umgebindehauses aufzuspüren. Zunächst von außen.
Die Jugendlichen finden schnell das Schöne, aber auch das Verfälschte, wie den versteinerten Teil.
Anschließend wird das Pilgerhäusl von innen inspiziert. In der Blockstube ist eine Ziegelwand fehl am Platz.
Pfarrer Michael Dittrich

Baustellenführung am 23. Juli 2011 mit Architekt Knut Wolf (links)
 

21 Besucher zur Baustellenführung im Pilgerhäusl am 23. Juli 2011

Zur ersten öffentlichen Baustellenführung im Pilgerhäusl kamen 21 Besucher. Der beauftragte Architekt Knut Wolf erläuterte die aktuellen Dachreparaturen unter Wiederverwendung der alten handgestrichenen Biberschwanzziegel, ebenso den schonenden Umgang beim Beseitigen alter Putze, Fußböden und Verschalungen und Möglichkeiten der Wärmedämmung im Fußbodenbereich. In den zweieinhalb Stunden war auch genügend Zeit, mit dem Fachexperten über Fragen und Probleme bei der eigenen Umgebindehaussanierung ins Gespräch zu kommen.

Die beiden Powerfrauen vom Holzhof Zittau. Sie führten zum Tag des offenen Umgebindehauses vor, wie man richtig mit Lehm umgeht.
 

Gefragte Führungen zum Umgebindehaus-Tag

Als begehrte „Lebendige Baustelle“ hat sich das Pilgerhäusl zum Tag des offenen Umgebindehauses am 29. Mai 2011 erwiesen. Rund 200 Besucher nutzten das Angebot zu Besichtigungen und Wissensvermittlung. Fortwährend fanden Führungen für baukundige Schaulustige und weitere Interessenten statt, unter ihnen viele Hirschfelder Einwohner. Der verantwortliche Architekt Knut Wolf erläuterte auf den Rundgängen die Arbeitsschritte Bestandsaufnahme und Schadensermittlung sowie die aktuellen und geplanten Erneuerungsmaßnahmen. Zugleich war das Pilgerhäusl eine Vortragsstätte: Fachleute des Denkmalschutzes, aus Wissenschaft und Praxis befassen sich mit dem energetischen Sanieren von Umgebindehäusern. Die Geschäftsstelle Umgebindeland beim Landkreis Görlitz hatte zudem das Pilgerhäusl als zentrale Infostelle des Umgebindehaus-Tages eingerichtet, an dem insgesamt 170 Aktionen an 51 Orten in drei Ländern stattfanden.
 

 
 
 
Unser Pilgerhäusl als Gastgeber zum Umgebindetag.
 
Architekt Knut Wolf (rechts) als Baustellenführer.
 
Vorträge rund um das Thema "Umgebindehäusl".
 
Christian Ast beim Begucken des Würfelspiels.
 
 
 
 
Udo Mühle, der Lehmspezialist aus Sohland.
 
... und Johannes Prescher, sein "Nachfolger".
 
Die Modellbauer aus Bautzen, die auch das Mini-Pilgerhäusl bauten.
 
Schließlich der Kaffeetisch, wo es sich gut ausruhen ließ.

Die Zittauer Dachdeckerei Lehnert auf dem Dach des Pilgerhäusls.
 

Mai 2011

Dachdecker starten fachliche Sanierung

Mit Reparaturen am Biberschwanzdach aus dem 19. Jahrhundert begann Anfang Mai 2011 die handwerkliche Sanierung des Pilgerhäusls. Den Reigen der Fachfirmen, die bis 2013 am Haus arbeiten werden, eröffnete die Zittauer Dachdeckerei Lehnert. Bis Juni 2011 deckt sie die schadhafte Westseite des Daches mit 8.000 wiederaufbereiteten handgestrichenen Biberschwanzziegeln neu ein. Die altbauerfahrenen Handwerker bargen zunächst von 160 Quadratmetern Dachfläche die Biberschwänze. Danach wurden die historischen Ziegel sorgsam für die neue Deckung vorbereitet. Das Team um Meister Axel Lehnert setzt außerdem das Dachtragwerk instand, erneuert Dachlatten und führt Klempnerarbeiten aus.

Christian Kretschmer, Chef der Ehrenamtstruppe und gute Seele auf der Baustelle.
 

März 2011

Baustelle ohne Winterpause

Im Pilgerhäusel gab es keine Winterpause. „Trotz Kälte und Schnee haben wir die Zeit gut genutzt“, sagte Christian Kretschmer Ende März 2011. Der Rentner arbeitete selbst regelmäßig mit und leitete weitere Helfer an. Das waren Uwe Nichterwitz, der weiterhin kontinuierlich im Gebäude tätig ist, und eine „Ehrenamtstruppe“ Hirschfelder Bürger an Wochenenden. Die freiwilligen Akteure befreiten das Haus von Müll und alten Einrichtungsgegenständen. Ausgewählte Stücke lagerten sie ein. Christian Kretschmer und Uwe Nichterwitz entfernten vorsichtig rund 14 Kubikmeter schadhaften Wand- und Deckenputz, brannten den mehrschichtigen Farbanstrich an der Blockstubendecke ab und demontierten defekte Fußböden und überflüssige Verkleidungen.

Das eineinhalb Meter lange Pilgerhäusl-Modell.
 

Februar 2011

Modell begann Wanderschaft

Eine Wanderausstellung mit dem Modell des künftigen Pilgerhäusls Hirschfelde wurde am 9. Februar 2011 in der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien in Zittau eröffnet. Die Nachbildung im Maßstab 1:10 war bis Anfang März am Hauptsitz in der Frauenstraße 21 zu sehen. Eine Gruppe handwerklich versierter Langzeitarbeitsloser hatte das Miniaturhaus im Auftrag der Geschäftsstelle Umgebindeland und in Regie der Ostsächsischen Dienstleistungs- und Service GmbH (ODS) Bautzen gefertigt. Ihre rund zehnmonatige Tätigkeit war vom Landkreis Bautzen gefördert worden. Bis 2013 soll das Modell an etwa zehn öffentlichen Orten im Umgebindeland gezeigt werden.

10.04. - 15.05. Bad Schandau, Nationalparkhaus
16.05. - 31.05. Seifhennersdorf, Bulnheim
01.06. - 01.07. Liberec, Bezirksamt
04.07. - 22.07. Hradek, Eurozentrum
Sept./Okt. Hochschule Zittau-Görlitz

Jürgen Cieslak (Mitte) beim Ortsrundgang mit den Teilnehmern des Seminars.
 

November 2010

Praxisseminar für Bauherren

Wie wird ein betagtes Umgebindehaus ein Zuhause mit Zukunft? Fachkundige Auskunft dazu gab ein Praxisseminar am 13. November 2010 in Hirschfelde. Im Praxisobjekt Pilgerhäusl vermittelte es Kenntnisse und Erfahrungen, wie kulturelles Erbe und moderne Wohnansprüche verbunden werden können. Zu der kostenlosen Weiterbildungsveranstaltung hatte der Sächsische Verein für Volksbauweise e. V. Eigentümer, Bauherren und Hausinteressenten eingeladen. Kurzvorträge von Experten der Bauweise und umbauerprobten Umgebindehausbesitzern beschäftigten sich z. B. mit denkmalpflegerischen Anforderungen, Sanierungskosten, Gebäudebeheizung und Hochwasserschutz.

 

Oktober 2010

Pilgerhäusl mit 24 Türchen

Ab Ende Oktober 2010 war das Pilgerhäusl als Adventskalender erhältlich. Hobbymaler Bernd Mittig aus Görlitz hatte das Titelmotiv in Öltechnik auf Leinwand gemalt. Es stellte das Gebäude in winterlicher Atmosphäre dar. Die Graphischen Werkstätten Zittau hatten den Kalender hergestellt, in ihr Verlagsprogramm aufgenommen und in den Buchhandel gebracht. Herausgeber war die Geschäftsstelle Umgebindeland. Die ersten Exemplare des Zeitverkürzers bis Weihnachten erhielten 300 Bürger als Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit zur Erhaltung der Umgebindelandschaft.

 

Oktober 2010

Start der Bauarbeiten

Mit freiwilligen Arbeitsleistungen engagierter Hirschfelder Bürger begann am 2. Oktober 2010 die Sanierung des Pilgerhäusls. Den Start vollzogen Mitglieder der katholischen und evangelischen Kirchgemeinde. Die Helfer schaffen in den kommenden Monaten Baufreiheit im Gebäude und bereiten es für die Tätigkeit der Fachfirmen 2011 vor. Der „Ehrenamttrupp“ – so die selbst gewählte Bezeichnung – wird mit insgesamt 1.250 unentgeltlichen Arbeitsstunden den Umbau des historischen Umgebindehauses zur Pilgerherberge unterstützen.

Vereinsvorsitzender Michael Dittrich beim Verlegen des Grundsteins.
 

Juli 2010

Grundstein für Förderprojekt gelegt

Das Pilgerhäusl im Zittauer Ortsteil Hirschfelde wird ab 2013 gleichermaßen Herberge, Begegnungsstätte und Beispiel für denkmalgerechte und ökologische Sanierung von Umgebindehäusern sein. Für die Erneuerung des einstigen katholischen Pfarrhauses wurde am 1. Juli 2010 feierlich der Grundstein gelegt. Dieses grenznahe Praxisobjekt ist Kern eines Förderprojektes aus dem sächsisch-tschechischen Programm Ziel 3/Cíl 3. Grenzübergreifend soll es die Menschen für den Kulturwert der Umgebindehäuser sensibilisieren und ihnen Wissen zu deren Erhaltung vermitteln. Neben dem Pilgerhäusl als lebendige Baustelle sind z. B. ein Sanierungsratgeber, Praxisseminare und ein Bildband vorgesehen.
 

Mai 2010

Aufbaubank bewilligte EU-Fördermittel

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) sagte die EU-Fördermittel für das gemeinsame Projekt des Landkreises Görlitz, der Bezirksverwaltung Liberec und des Vereins Pilgerhäusl e. V.
zu. Das Vorhaben trägt den Titel „Gemeinsam für den Erhalt der Umgebindehäuser – Sensibilisierung und Wissensvermittlung“. Sein Kernstück ist der Umbau des ehemaligen katholischen Pfarrhauses in Zittau-Hirschfelde zu einer Pilgerherberge, einer Begegnungsstätte und einem Anschauungsobjekt für fachgerechte Umgebindehaus-Sanierungen. Aus dem sächsisch-tschechischen Programm Ziel 3/Cíl 3 stehen für das gesamte Projekt 720.000 € zur Verfügung. Davon werden 300.000 € für die baukonstruktive und technische Sanierung des Bauwerks verwendet. 35.000 € sind für die Gestaltung einer Ausstellung im Pilgerhäusl vorgesehen. Zusätzlich bringen die Projektpartner einen Eigenanteil von 100.000 € für das Gesamtprojekt auf, davon Eigenleistungen im Wert von 10.000 € für die Gebäudesanierung.
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