Fotos vom offiziellen Projektstart und Grundsteinlegung (1. Juli 2010)
Rund 40 Gäste kamen zum feierlichen Start des Pilgerhäuslprojekts: ev. u. kath. Christen, Leute aus dem Ort, Pilgerfreunde u. Umgebindeexperten.
Sie alle verewigten sich auf einer großen Urkunde, die in einer Kupferkapsel hinter der Türschwelle versenkt wurde. Eine zweite Aus-fertigung der Urkunde hängt künftig in der Blockstube.
Als Grundstein dient ein schlesischer Sandstein. Er trägt die Aufschrift "Wir für das Pilgerhäusl", das zugleich das Leitmotiv für das dreijährige Pilgerhäusl-Projekt bildet.
Beschriften der Türen (20.03.2014)
Der ausgebildete Schriftmaler Konrad Riedel brachte die Beschriftungen auf den Türen an. Für die Schlafräume wurden dabei die Orte von Heiligen der Region gewählt: Prag für Johannes von Nepomuk und weitere Heilige der Goldenen Stadt, Deutsch Gabel für die hl. Zdislava, Trebnitz für die hl.Hedwig von Schlesien und Radibor für den seligen Alojs Andritzki. Das kleine Apartment trägt den Namen des Endziels vom Jakobsweg: Santiago de Compostela. Jede Tür der Schlafräume ziert auch eine echte Jakobsmuschel.

Detail Zimmertür
Aufhängen der Lampen (20.03.2014)
Am vorletzten Tag ging es im Pilgerhäusl zu wie in einem Bienenstock. Sieben verschiedene Handwerker waren noch einmal zugange, um die restlichen Arbeiten zu erledigen - darunter auch der Elektriker Ronald Tschierschke aus Jonsdorf, der die herrlichen Korblampen anbrachte. Ein Korbflechter hatte sie eigens für das Pilgerhäusl angefertigt.

Ronald Tschierschke
Aussägen von Löcher im Südgiebel (11.03.2014)
Das Pilgerhäusl bekam im März drei Löcher im Südgiebel, wie sie häufig bei alten Umgebindehäuser zu finden sind - als natürliche Lüftung und als Einflugsloch für Eulen. Zwei Löcher werden im Pilgerhäusl für die Zu- und Abluft der Lüftungsanlage genutzt. Hinter dem dritten wartet ein Eulenkasten auf einen gefiederten Mitbewohner. Ihn brachte der hiesige Landschaftspflegeverband an.

Zimmerer Peter Müller (oben) und Andy Paul (unten) beim Anbringen der Löcher im Giebel
Einbau der Küche (26.02.2014)
Zum Ende wurden die Mittel immer knapper. Deswegen war der Pilgerhäuslverein froh, dass er eine gebrauchte Küche geschenkt bekam. Die Firma Theilig aus Zittau baute sie ein und fand dabei pfiffige Lösungen, um jeden Quadratzentimeter der kleinen Raumes zu nutzen.

Die Fa. Theilig beim Einbau der Küche
Anbau mit alten Biberschwanzziegeln (17.12.2014)
Olaf Schreiber aus Jonsdorf spendete dem Pilgerhäuslverein etliche Quadratmeter alter Biberschwanzziegeln. So konnte der Anbau in traditioneller Deckung gestaltet werden. Handwerker der Dachdeckerfirma Lehnert aus Zittau bringen dazu das nötige Können mit.
Die Fa. Lehnert beim Dachdecken des Anbaus
Neue Fenster (ab Sept. 2013)
Ab September kümmerte sich die Firma Höhne aus Sohland um die Außenfenster. Außer der Blockstube und der Küche erhielten alle eine Dreifachverglasung. Den Farbanstrich übernahm der Restaurator Maik Hennig aus Großröhrsdorf.

Tischler Frank Höhne (rechts) beim Einbau der Fenster auf der Westseite des Pilgerhäusls
Deckenentlastung (02.10.2013)
Eine staubige Angelegenheit war das Entfernen des alten Lehms der Decke zwischen Blockstube und Obergeschoss. Diese Arbeiten machten sich notwendig, weil es schon zu Deformationen der Deckenbalken in der Blockstube kam. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Folien eingebracht, um künftig das Herabrieseln von Staub zu vermeiden.
Vorbereitung für die Erneuerung der Fassade des Steinteils (Sept. 2013)
Der lange Steinteil soll optisch mit einer Holzverschalung im Obergeschoss und einem neuen Putz im Untergeschoss aufgewertet werden. Die Firma Stein aus Oderwitz entfernte im September den alten schadhaften Putz und brachte den Unterputz an.
Außenlehmputz (11.09.2013)
Mitte September ging es an den Außenlehmputz. Der Farbton des Kalkputzes wurde mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt. Beim Aufbringen waren alle Beteiligten etwas erschrocken, weil sich das Pilgerhäusl nun recht grünlich zeigte. Doch nach dem Trocknungsprozess erhielt der Putz seine beige Note, die ausgezeichnet zum natürlichen Braun des alten Fachwerks passt.
Vorbereitungen für die Fenster (11.07.2013)
Im Obergeschoss sind nun alle Fenster ausgebaut, damit sie durch die Tischlerei Höhne repariert bzw. erneuert werden können. Die ehrenamtlichen Helfer machten sich die Mühe und befreiten die Einfassungen von der alten Farbe. Auch die Fensterkonsolen mussten ausgebessert werden.
Verschnitt des Weinstocks (25.06.2013)
Der über 100 Jahre alte Weinstock am Pilgerhäusl musste in den vergangenen Monaten viel leiden. Die Wurzeln, die er über Jahrzehnte hin in die Blockstube schob, mussten beim Fußbodenaufbau gekappt werden. Ein Weinfachmann kam und verschnitt den Wein im Frühjahr. Er macht nicht viel Hoffnung, dass der Weinstock überleben wird. Doch siehe da, er schlug wieder kräftig aus - zur Freude aller!
Heizungsbau im Gewölbeteil (19.06.2013)
Eigentlich war im Gewölbeteil nur eine Fußbodenheizung geplant, denn der Raum soll künftig hauptsächlich im Sommer als Ausstellungsraum genutzt werden. Doch um die Feuchte in den Wänden in den Griff zu bekommen, entschied man sich für den Einbau von einigen Wandheizungselementen. Auftragnehmer war wieder die Heizungsbaufirma Wiedemann aus Bautzen.
Sicherung der Gewölbekappen (22.5.2013)
Wie schon in Flur und Küche erwiesen sich auch die Gewölbekappen im Steinteil als gefährdet. Deshalb wurde wieder die Spezialfirma Pilz beauftragt, die notwendigen Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen. Ein Spezialmörtel füllt die Fugen aus. An einigen Stellen mussten auch Vernadelungen eingebracht werden.
Nachgründung des Gewölbeteils (ab 03.04.2013)
Der Schock saß tief, als der Architekt entdeckte, dass der Gewölbeteil nahezu auf dem blanken Lehm steht. Das Fundament bestand nur aus einer dünnen Schicht Feldsteinen, oft nur wenige Zentimeter hoch. Nach langem Hin und Her gewährte die Sächsische Aufbaubank jedoch weitere Gelder, um die aufwändige Nachgründung zu finanzieren. Der lange Winter verzögerte den Beginn der Arbeiten um ein Weiteres. Doch im April arbeitete die Firma Stein mit viel Einsatz und brachte Meter für Meter ein neues Fundament aus Beton ein..
Fenster und Türen (ab März 2013)
Der Pilgerhäuslverein will bei der Herrichtung der Pilgerherberge so viel wie möglich alte Bausubstanz erhalten. Deswegen werden die alten Sprossenfenster aufbereitet. Das ist sehr aufwändig. Nach dem behutsamen Ausbau kamen die Fenster zu einem Restaurator nach Zodel, wo sie im Laugenbad von der alten Farbe befreit wurden. Bei einigen Fenster musste auch das Glas ausgebaut werden, weil es beim Transport zu Schaden gekommen wäre.
Dachausbau (ab 27.03.2013)
Die Zimmer der künftigen Pilgerunterkünfte sind recht klein und niedrig. Deshalb hat Knut Wolf einen interessante Lösung vorgeschlagen: Die Schlafkojen von zwei Räumen werden in den Dachraum verlegt. Das Podest ist durch ein Treppe erreichbar. Dadurch werden die Pilgerzimmer viel geräumiger. Mit dem Dachausbau wurde die Firma Kirschner aus Zittau beauftragt.
Abrissarbeiten (ab März 2013)
Obwohl sich die winterlichen Temperaturen hartnäckig halten, begannen im Pilgerhäusl bereits umfangreiche Bauarbeiten. Dazu musste die Komturgasse gesperrt werden. Die marode Ziegelwand des Nordgiebels wird derzeit durch eine neue Wand ersetzt. Zugleich erfolgt die Dämmung der Pilgerschlafbereiche auf dem Dachboden. Auch die alte Garage mit ihren Anbauten wurde bereits abgerissen, um Baufreiheit für die nun anstehende Nachgründung des Gewölbeteils zu schaffen.
Wiederaufbau des alten Kachelofens (ab 4.12.12)
Nachdem die Lehmputzarbeiten in der Blockstube abgeschlossen waren, konnte der alte Kachelofen wieder aufgebaut werden. Er hatte viele Jahrzehnte gute Dienste geleistet. Doch mit der Sanierung des Pilgerhäusls sollte auch er eine Modernisierung erfahren. Dazu baute ihn die Ofenbaufirma Collasch aus Hirschfelde im Juli 2011 behutsam ab und säuberte die 125 Einzelteile. Im Dezember 2012 folgte der Wiederaufbau. Innerhalb von drei Wochen stand der Ofen wieder - ausgerüstet mit einer modernen Brandfeuerung und elektronischer Zuluftregelung. Außerdem wurde der Kachelofen um 90 Grad gedreht, so dass er jetzt weniger in die Blockstube hineinragt. Für die Rückwand, die nun frei steht, mussten neue Kacheln angefertigt werden. Zu den Weihnachtsstunden wird der Ofen die erste Bewährungsprobe bestehen müssen.
Lehmputz innen und außen (November 2012)
Nachdem die Wandheizung fertig installiert und alle Holzreparaturen abgeschlossen waren, rückten die Lehmwerker aus Schönbach an, um den Lehmputz anzubringen. Innen wird schon langsam erahnbar, welch gemütliche Raumatmosphäre die Lehmwände entstehen lassen. Attraktiv wirken auch die sichtbar bleibenden Fachwerkwände im Inneren.
Farbentfernung außen (Juni - September 2012)
Alle äußeren Holzteile waren mit einem Farbanstrich versehen: Die Balken der Blockstube mit Weinrot, das Umgebinde und das Fachwerk mit Grün. Um die alten Holzstrukturen zu schonen, wurde die alte Farbe behutsam abgetragen: das Grobe mit einer speziellen Nylonbürste, die Feinheiten mit dem einem Heißluftfön und manuell mit Bürste und Spatel. Anschließend wurde im Spritzwasserbereich ein Holzschutzmittel aufgetragen. Im September erfolgt der Anstrich mit kaltgepresstem Leinöl.
Grundbruchgefahr im Gewölberaum (ab 02.08.2012)
Als ehrenamtliche Helfer den Fußboden im Gewölberaum aus-schachteten, entdeckten sie etwas Außergewöhnliches: Das Fundament bestand nur aus einer 15 cm unter den Fußboden reichenden Schicht aus Feldsteinen. Spezialisten stellten akute Grundbruchgefahr fest. Deswegen wurden umgehend 20 t Kies und eine Stützkonstruktion zur Notsicherung eingebracht. Später soll aufwändig nachgegründet werden.
Abbrucharbeiten durch den ehrenamtlichen Bautrupp (Juli/August 2012)
Auch in den Sommermonaten hatte der ehrenamtliche Bautrupp wieder viel mit Abbrucharbeiten zu tun. Im Bereich der Pilgerunterkünfte mussten Zwischenwände und der alte Fußboden entfernt werden. Auch Decken- und Wandputze waren zu entfernen. Und der Fußboden im Gewölberraum bedurfte einer weiteren Vertiefung.
weitere Fotos von den Abbrucharbeiten
weitere Fotos von den Abbrucharbeiten
Holzreparaturen (27.05. - 02.08.2012)
Ende Mai begannen die Holzreparaturen durch die erfahrene Zimmerei Müller & Sohn aus Jonsdorf. Dazu gehörten: die Ausbesserung der schadhaften Umgebindeständer, das Auswechseln schadhafter Hölzer im Obergeschoss und das Auswechseln schadhafter Fensterbretter. Außerdem wurde die neue Decke im Obergeschoss eingebaut und die Vorbereitungen für die Hochbetten getroffen.
weitere Fotos von den Holzreparaturen
weitere Fotos von den Holzreparaturen
Deckenreparatur im Obergeschoss (05. - 12.07.12)
Nach dem Entfernen der alten Deckenverkleidung im Obergeschoss tauchte eine böse Überraschung auf. Die Staken der Decke ruhten nur auf dünnen vermorschten Leisten. Ein Wunder, dass bisher nichts passiert ist. Denn eigentlich liegen die Staken auf den Deckenbalken oder sie sind in die Deckenbalken eingestemmt. Weil das Provisorium mit den Leisten eine akute Gefahr war, wurde umgehend ein Baustopp ausgelöst und eine aufwändige Reparatur der Decke eingeschoben.
weitere Fotos von der Deckenreparatur
weitere Fotos von der Deckenreparatur
Lehmbauarbeiten (15.06. - 12.07.2012)
Im Juni begannen die umfangreichen Lehmbauarbeiten im Pilgerhäusl. Die Firma „Die Lehmwerker" aus Schönbach erhielt dafür den Zuschlag. Thomas Kurze kennt sich mit der traditionellen Lehmtechnik aus. Er hat mit seiner Firma das begehrte Qualitätssiegel des Fachrings Umgebindehaus.
weitere Fotos von den Lehmbauarbeiten
weitere Fotos von den Lehmbauarbeiten
Anlegen einer Versickerungsgrube (03.04.2012)
Weil die Blockstube des Pilgerhäusls am tiefsten Punkt liegt, ist immer die Gefahr gegeben, dass das Oberflächenwasser in das Haus eindringt. Deswegen wird gegenwärtig das Gelände am Pilgerhäusl abgesenkt. Auf der angrenzenden Wiese legt die Baufirma Dehmel aus Hirschfelde eine Versickerungsgrube an, die das gefasste Oberflächenwasser aufnehmen soll.
Fußbodendämmung im Flur (03.04.2012)
Pünktlich vor der Ausstellung zu den Osterbräuchen baute die Firma Vass aus Großschönau die Fußbodendämmung im Flur ein. Wie schon in der Blockstube kam Glasschotter, ein natürlicher Baustoff, zum Einsatz. Das Material muss gut verdichtet werden, bevor der weitere Fußbodenaufbau erfolgen kann.
Verlegen der Blitzschutzleitungen (02.04.2012)
Rund um das Pilgerhäusl werden Blitzschutzleitungen verlegt und mit den bereit montierten Blitzableitern auf dem Dach verbunden. Bei diesem Blitzschutz findet das Prinzip des Faradayschen Käfigs Anwendung: Es werden leitfähige Drähte rund um das Haus verlegt, die ähnlich wie die Karosse des Autos den Innenraum elektrisch abschirmen.
Erdbohrung für die Wärmegewinnung (17./18.1.2012)
Die milde Witterung im Januar machte es möglich, dass im Winter die Bohrungen für die spätere Erdwärmegewinnung vorgenommen werden konnten. Die Firma Erdwärme und Brunnenbau Kunze aus Gröditz bei Weißenberg bohrte zwei Löcher je 125 Meter in die Tiefe und brachte dort die Erdsonden ein. Die Nutzung von Erdwärme funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Kühlschrank, allerdings mit ungekehrter Wirkungsweise. Die Sonde nimmt mit einer Wärmeträgerflüssigkeit die Erdwärme in der Tiefe auf und bringt sie zur Wärmepumpe, wo die Temperatur je nach Bedarf für die Heizung erhöht wird.
weitere Fotos von der Erdbohrung
weitere Fotos von der Erdbohrung
Bau der Nottreppe (22.12.2011)
Kurz vor Weihnachten begann die Firma Dehmel aus Hirschfelde mit dem Bau der Treppe, die dem Pilgerhäusl später einmal als zweiter Notausgang dienen wird. Ursprünglich war es angedacht, diese Treppe außen an der Westseite anzubringen - so wie man es von vielen öffentlichen Gebäuden kennt. Doch der Architekt Knut Wolf hatte noch einen besseren Einfall: Er verlegte die Treppe nach innen. Dadurch gehen zwar ein paar Quadratmeter an Nutzraum verloren, aber dafür wird die Westfassade nicht durch einen Fremdkörper entstellt.
Baustelleneinsatz der kath. Jugend Löbau (19.10.2011)
Eine außergewöhnliche Hilfe erhielt das Pilgerhäusl am 19. Oktober 2011. Acht Jugendliche der kath. Pfarrei Löbau reisten an, um bei der Sanierung des alten Umgebindehauses mitzuhelfen. Schnell tragen sie eigene Vorstellungen zusammen, wie das Pilgerhäusl einmal aussehen sollte. "Geborgenheit müsste es ausstrahlen", meint die 15-jährige Alexandra. Die anderen pflichten ihr bei: Die Pilger sollen sich wohlfühlen und gute Erinnerungen mitnehmen.
weitere Fotos vom Baustelleneinsatz
weitere Fotos vom Baustelleneinsatz
Abschleifen der Holzdecke in der Blockstube (13.09.2011)
Uwe Nichterwitz und Jeannette Gosteli haben damit begonnen, die Holzdecke in der Blockstube abzuschleifen. Zuvor war der alte Farbanstrich mühevoll mit Heißluftfön und Spachtel von Christian Kretschmer grob entfernt worden. Das Ergebnis der Ehrenamtlichen kann sich sehen lassen: Die Holzdecke bekommt Schritt für Schritt ihren wunderschönen warmen Farbton zurück.
Einbau der Wärmedämmung in der Blockstube (07.09.2011)
Nachdem alle Rohre verlegt waren, konnte der Glasschotter als Dämmschicht des Fußbodens in der Blockstube eingebracht werden. Zuvor wurden auch die Fundamentsteine von Innen mit Glasschotterplatten versehen. Anschließend folgte die Einbringung einer Betonschicht als Grundlage für die späteren Holzdielen. Mit diesen Arbeiten wurde die Firma Vass aus Großschönau beauftragt.
weitere Fotos zum Fußbodenaufbau in der Blockstube
weitere Fotos zum Fußbodenaufbau in der Blockstube
Absenken des Außengeländes (18.08.2011)
Mitte August wurde damit begonnen, das Außengelände vorsichtig abzutragen. Die letzten starken Regenfälle zeigten deutlich, wie notwendig sich diese Maßnahme macht. Weil die Blockstube der tiefste Punkt ist, sammelt sich dort das Regenwasser. Die ehrenamtlichen Helfer Herr Kaiser (rechts) und Herr Jentzsch (links) bergen derzeit das alte Pflaster. Später wird das Gelände weiter abgesenkt und eine Sickergrube auf der Wiese neben der Kirche angelegt.

Herr Kaiser (rechts) und Herr Jentzsch (links) beim Bergen des Pflasters
Ausschachten der Fußböden in Küche, WC und Technikraum (11.08.2011)
Ehrenamtliche Helfer schachten derzeit die Fußböden im Erdgeschoss aus, um später Glasschotter als Dämmung einzubringen. Gleichzeitig werden Schutzrohre für die spätere Heizung verlegt. Als problematisch erweist sich die unzulängliche Gründung der Wand in der Blockstube. Das machte eine eine Nachgründung erforderlich.
weitere Fotos vom Bearbeiten der Fußböden
weitere Fotos vom Bearbeiten der Fußböden
Einbau der beschnittenen Granitsockel (21.07.2011)
Nach der Nachgründung der Umgebindeständer konnte die Notabstützung von der Zimmerei Peter Müller & Sohn wieder entfernt werden. Anschließend wurden die beschnittenen Granitsockel von der Firma Vass aus Großschönau wieder eingebaut und mit Geocell gedämmt.
weitere Fotos vom Einbau der beschnittenen Granitsockel
weitere Fotos vom Einbau der beschnittenen Granitsockel
Abbau des alten Kachelofens (18.07.2011)
Um den neuen Fußbodenaufbau in der Blockstube zu ermöglichen, musste der alte Kachelofen vorübergehend abgebaut werden. Er soll später wieder aufgebaut werden. Am 18. Juli 2011 zerlegte der Ofensetzer Collasch aus Hirschfelde den Ofen behutsam in rund 125 Einzelteile. Bei den grünen Kacheln handelt es sich um Meißner Material.
weitere Fotos vom Abbau des alten Kachelofens
weitere Fotos vom Abbau des alten Kachelofens
Dachdeckerarbeiten (09.05. - 08.06.2011)
Am 9. Mai begannen die Dachdeckerarbeiten. Es bestand die anspruchsvolle Aufgabe, die alte Deckung mit handgestrichenen Biberschwanzziegeln durch Reparatur und Wiedereinbringung zu erhalten. Insgesamt wurden rund 8.000 Dachziegeln bewegt.
weitere Fotos von den Dachdeckerarbeiten
weitere Fotos von den Dachdeckerarbeiten
Abbrucharbeiten (ab 20.10.2010)
Die schonende Entfernung schadhafter Fußböden, Decken, Putze und Verschalungen ist Aufgabe des Ehrenamtstrupps. Seit dem Baustart am 20. Oktober wurden mehr als 1.000 Arbeitsstunden geleistet.
weitere Fotos von den Abbrucharbeiten
weitere Fotos von den Abbrucharbeiten

Stefan Hilsberg, Michael Kretschmer, Alfons Hanke und Michael Schmacht
Offizieller Projektstart und Grundsteinlegung (01.07.2010)
Es war eine glückliche Fügung, dass die Geschäftsstelle Umgebindeland und der Kraj Liberec ein Umgebindehaus als Praxisobjekt für ihr deutsch-tschechisches Förderprojekt suchten. Das Pilgerhäusl kommt so in den Genuss, über Fördergelder der EU saniert zu werden. Zugleich startete damit eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Umgebindehäuser und ihre fachgerechte Erhaltung aufmerksam zu machen.
weitere Fotos vom Projektstart
weitere Fotos vom Projektstart
Zustand vor der Sanierung (30.06.2010)
Das Umgebindehaus steht seit 1992 leer. Es wurde ursprünglich als Wohnstallhaus errichtet.Im Laufe der Zeit wurden mehrere Umbauten vorgenommen (Erweiterung des südlichen Hausteils, Versteinerung des nördlichen Hausdrittels). Im Innenbereich sind in den letzten Jahrzehnten viele Verschalungen und untypische Fußböden (Steinbeton) hinzugekommen. Die Bauzustandsanalyse deckte etliche Schäden auf: viele schadhafte Fußböden, Decken, Putze und Verschalungen; Holzbockbefall in den Sparren, Versalzungen im Gewölbe, Nässepilze.
weitere Fotos vom Zustand vor der Sanierung
weitere Fotos vom Zustand vor der Sanierung




























































